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St.Galler Altersheim pocht bei Angestellten auf Corona-Impfung

In St.Gallen hat ein Altersheim seine Angestellten zur Impfung gegen das Coronavirus aufgefordert. Eine entsprechende Weisung ist dafür erlassen worden. Dagegen wehrt sich jedoch ein Teil der Angestellten.

07.03.2021 / 12:41 / von: sbr/sda
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Ein erstes Altersheim hat eine Weisung zur Impfung gegen das Coronavirus für seine Angestellten erlassen. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Ein erstes Altersheim hat eine Weisung zur Impfung gegen das Coronavirus für seine Angestellten erlassen. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

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Ein erstes Altersheim hat seine Belegschaft angewiesen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die Trägerschaft eines Heims im Kanton St.Gallen habe eine entsprechende Weisung schriftlich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlassen. Der Präsident der Trägerschaft bestätigte dies gegenüber der «SonntagsZeitung». Allerdings setze sich ein Teil des Pflegepersonals gegen die Anweisung zur Wehr und verweigere den Erhalt der Coronavirus-Impfung.

Der Präsident der Trägerschaft erklärte gegenüber dem Blatt, dass das Heim in der zweiten Coronavirus-Welle schwer getroffen worden sei - ein Fünftel der Bewohner sei an einer Covid-19-Erkrankung verstorben, hiess es. Deshalb verstehe er die impfskeptische Haltung des Personals nicht, sagte er.

Mit der Weisung wolle die Einrichtung die Bewohner und das Personal schützen. Curaviva Schweiz, der Dachverband der Heime, handele es sich beim Heim um den ersten Fall einer Institution, die ihr Personal verpflichtete, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Beim Berufsverband des Pflegepersonals (SBK) stosse das Vorgehen des St.Galler Heims allerdings auf Unverständnis. «Wir setzen bei der Impfung auf Freiwilligkeit», hiess es vom SBK. Pflegende müssten vom Nutzen der Coronavirus-Impfung überzeugt sein, hiess es weiter.

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