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St.Galler Kantonsrat will vier Regionalspitäler schliessen

Der St.Galler Kantonsrat hat am Mittwoch die Zahl der Spitalstandorte von neun auf vorerst noch fünf beschränkt. Damit ist eine zentrale Entscheidung für die künftige Spitalstrategie gefallen.

16.09.2020 / 21:05 / von: sda/asl
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Die Mehrheit des St.Galler Kantonsrats stellte sich bei der Eintretensdebatte hinter die Spitalstrategie der Regierung. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Mehrheit des St.Galler Kantonsrats stellte sich bei der Eintretensdebatte hinter die Spitalstrategie der Regierung. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Am Mittwochnachmittag debattierte der St.Galler Kantonsrat über die Zahl der Spitalstandorte, die in einem Beschluss namentlich aufgezählt werden. Bisher waren es neun Standorte, künftig sind es noch fünf: Altstätten, Flawil, Rorschach und Wattwil werden nicht mehr erwähnt.

Das Parlament lehnte am Mittwochmorgen nach jeweils längeren Diskussionen mit klaren Mehrheiten verschiedene Anträge ab. Sie stammten von Kantonsrätinnen und Kantonsräten, die sich für das Spital in ihrer Region einsetzten oder denen die Schliessungen zu weit gingen.

Mit diesem Beschluss können im Kanton St.Gallen nur noch in Grabs, St.Gallen, Uznach, Walenstadt und Wil öffentliche Spitäler betrieben werden. Für das Spital in Walenstadt wird eine Zusammenarbeit mit den Kantonen Glarus und Graubünden abgeklärt. Dort ist deshalb der Entscheid aufgeschoben.

Über die Modalitäten der Schliessungen und über die von der Regierung geplanten Gesundheits- und Notfallzentren (GNZ) an den bisherigen Standorten der Landspitäler wird im weiteren Verlauf der Septembersession entschieden. Bereits angekündigt ist eine Volksinitiative, die das Spital Wattwil retten will.

RADIO TOP war bei der Debatte im St.Galler Kantonsrat mit dabei:

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David
am 16.09.2020 um 20:08
St.Gallen mit Coronavirus und 44,650Fäll?