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St.Galler Kita-Betreuer angeklagt wegen Verdacht auf sexuelle Handlungen mit Kindern

Gegen einen Kita-Betreuer, der sexuelle Handlungen an Knaben vorgenommen und Videos davon teilweise ins «Darknet» gestellt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft St.Gallen Anklage erhoben.

12.09.2019 / 11:36 / von: sda/mco
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Dem Betreuer wird vorgeworfen, einen der Knaben im privaten Rahmen, die anderen Knaben im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit in drei Kindertagesstätten im Kanton St.Gallen missbraucht zu haben. (Symbolbild: pixabay.com)

Dem Betreuer wird vorgeworfen, einen der Knaben im privaten Rahmen, die anderen Knaben im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit in drei Kindertagesstätten im Kanton St.Gallen missbraucht zu haben. (Symbolbild: pixabay.com)

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Die St.Galler Staatsanwaltschaft hat gegen einen 33-jährigen ehemaligen Mitarbeiter von Kindertagesstätten Anklage erhoben. Ihm werden unter anderem sexuelle Handlungen mit Kindern vorgeworfen. Gefordert wird eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten sowie therapeutische Massnahmen.

Im Juli 2018 war gegen den 33-jährigen Schweizer eine Strafuntersuchung eröffnet worden. Ihm wurde die Verbreitung von Kinderpornografie im «Darknet» vorgeworfen. Weiter bestand der Verdacht, dass der Mitarbeiter von Kindertagesstätten sexuelle Handlungen an mehreren Knaben unter sechs Jahren vorgenommen hatte. Dabei soll er gefilmt und die Videos im «Darknet» verbreitet haben.

Die Untersuchung ist inzwischen abgeschlossen. Diese Woche sei Anklage beim Kreisgericht St.Gallen erhoben worden, teilte die St.Galler Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. In der Anklageschrift wird dem Mann vorgeworfen, einen der Knaben im privaten Rahmen, die anderen Knaben im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit in den Kindertagesstätten im Kanton St.Gallen missbraucht zu haben.

Weiter soll er insgesamt mehrere tausend Videos und zehntausende von Bildern mit kinderpornografischem Inhalt auf Datenträger gespeichert haben. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt ihn weiter, im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit in den Kindertagesstätten von mehreren Knaben sexuell motivierte Fotoaufnahmen gemacht und einen Teil davon anonymisiert online verbreitet zu haben.

Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten sowie eine stationäre therapeutische Massnahme zur Behandlung der psychischen Störung des Beschuldigten.

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