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St.Galler Mitte-Parteien CVP und EVP fordern Lockerungen der Corona-Massnahmen

Im Kanton St.Gallen äussern Mitte-Parteien ungewohnt scharfe Kritik an den aktuell geltenden Corona-Massnahmen. CVP und EVP fordern in einer dringlichen Interpellation deren Lockerung.

12.02.2021 / 07:15 / von: mco
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Laut CVP und EVP schwindet in der Bevölkerung das Verständnis für den Shutdown. (Symbolbild: pixabay.com/NickyPe)

Laut CVP und EVP schwindet in der Bevölkerung das Verständnis für den Shutdown. (Symbolbild: pixabay.com/NickyPe)

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Noch vor wenigen Wochen hat erst die SVP offen gefordert, dass die Massnahmen gelockert werden müssen. Jetzt schwenken auch andere bürgerliche Parteien auf die Linie um. Im Kanton St.Gallen reichen die CVP und die EVP zusammen am kommenden Montag an der Kantonsratssession einen Vorstoss ein, der die Regierung unter anderem auffordert sich für die Aufhebung der Schliessungen der Restaurants und Läden ab dem 1. März einzusetzen. Zudem fordern die zwei Mitte-Parteien, dass die Kantone zusammen mit dem Bund umgehend eine umfassende Planung zum Ausstieg aus dem Shutdown erarbeiten sollen. Denn die Menschen bräuchten nach zwölf Monaten Corona endlich eine Perspektive.

Im Vorstoss kritisieren die Parteien die Massnahmen des Bundes scharf: «Die Schliessung der Läden und das Betriebsverbot für Gastrobetriebe war unnötig, beruhte nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und hätte bei einer strikten Umsetzung der vorhandenen betrieblichen Schutzkonzepte zu keinen Mehransteckungen geführt.»

Die aktuellen Corona-Massnahmen in der Schweiz gelten bis Ende Februar. Gesundheitsminister Alain Berset hat allerdings jüngst angekündigt, dass es wohl auch im März keine grossen Lockerungen geben werde. Grund dafür sind die ansteckenderen mutierten Virusvarianten, die sich immer stärker ausbreiten.

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