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St.Galler Regierung verschärft Massnahmen in Clubs und Bars

Im Kanton St.Gallen sind die Fallzahlen in den vergangenen Wochen angestiegen – vor allem bei den Jungen. Nun hat der Kanton weitere Massnahmen beschlossen. So müssen Clubs und Bars die Kontaktdaten konsequent erfassen. Auch für Schulen gibt es neue Empfehlungen.

25.09.2020 / 09:14 / von: mma
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Die St.Galler Regierung verschärft die Massnahmen bei den Bars und Clubs. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA)

Die St.Galler Regierung verschärft die Massnahmen bei den Bars und Clubs. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA)

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Der Kanton St.Gallen reagiert auf die steigenden Fallzahlen der vergangenen Wochen. Die betroffenen Personen sind vor allem zwischen 18 und 30 Jahre alt. Die Regierung hat deshalb basierend auf ihrem 3-Stufen-Plan weitere Massnahmen beschlossen, teilt der Kanton am Freitag mit.

So müssen Clubs und Bars ab Freitag die Kontaktdaten ihrer Gäste konsequent kontrollieren. Clubs und Bars müssen den vollständigen Namen, die Wohnadresse, die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer ihrer Gäste erfassen und auf ihre Korrektheit überprüfen. Zudem müssen sie die Daten elektronisch aufbewahren. Auch beim Contact Tracing müssen die Clubs helfen. Bei einem positiven Fall müssen die Betreiber innerhalb von 48 Stunden auf Anweisung des Kantonsarztamtes die betroffenen Gäste direkt über den Vorfall informieren. Die betroffenen Gäste müssen sich in Quarantäne begeben. Die Clubs und Bars müssen anschliessend dem Kantonsarztamt bestätigten, dass sie die betroffenen Gäste informiert haben.

Regierungsrat Bruno Damann betont gegenüber RADIO TOP, dass das Contact-Tracing-Team an seine Grenze stosse. Aus diesem Grund versuche der Kanton nun, diese Aufgabe den Betreibern abzugeben. Der Kanton werde dies allerdings überprüfen.  

Maskenpflicht an Schulen empfohlen

Gleichzeitig empfiehlt die Regierung den Mittelschulen und Berufsfachschulen, in den Gängen, Eingangsbereichen, Toiletten und Mensen der Schulen eine Maskenpflicht einzuführen. Dies für die Zeit nach den Herbstferien und damit auf Beginn der Grippe- und Erkältungssaison hin. Die begrenzte Maskenpflicht kann durch die Schulen selber angeordnet werden, womit auf die regionalen Unterschiede Rücksicht genommen werden kann.

Laut Damann hätten die Schulen bereits jetzt eine solche Maskenpflicht einführen können. Der Kanton stelle sich auf den Standpunkt, dass die Schulen dies autonom entscheiden sollen. Mit der Empfehlung wolle der Kanton keinen Druck ausüben.

Falls die Fallzahlen weiter steigen, erwägt der Kanton eine Maskenpflicht in in öffentlich zugänglichen Räumen einzuführen. Dies ist in der Stadt Zürich bereits der Fall.

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