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St.Galler Spitäler klagen vor Gericht gegen Krankenkasse

Die St.Galler Spitäler ziehen im Streit mit der Versicherung Helsana vor Gericht. Seit Monaten gibt es zwischen mehreren St.Galler Spitälern und der Krankenversicherung Helsana Streit um die Abrechnung von Leistungen. Die Versicherung wirft den Spitälern vor, keine marküblichen Preise zu verlangen.

27.01.2020 / 06:43 / von: cgr
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Die sechs St.Galler Spitäler scheiterten bei ihren Verhandlungen mit dem Krankenversicherer und ziehen deshalb nun vor Gericht. (Bild: pixabay.com / StockSnap)

Die sechs St.Galler Spitäler scheiterten bei ihren Verhandlungen mit dem Krankenversicherer und ziehen deshalb nun vor Gericht. (Bild: pixabay.com / StockSnap)

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Die Luft zwischen sechs St.Galler Spitäler und der Krankenversicherung Helsana Zusatzversicherung AG bleibt dick. Mitte 2017 kündigte die Helsana den Vertrag mit den St.Galler Spitäler aufs Jahresende. Erst im Oktober 2018 konnten die Parteien eine Einigung finden – diese Einigung bestreitet der Krankenversicherer seither, wie das «St.Galler Tagblatt» berichtet. Zu den sechs Spitälern gehören unter anderem das Spital Wil, Wattwil oder Linth.

Patienten, welche bei der Helsana versichert sind, mussten die Rechnungen der Spitäler selber berappen und das Geld nachträglich bei der Krankenkasse einfordern. Dabei blieben sie meist auf den Differenz zu den festgelegten Höchsttarifen der Helsana sitzen. 

Die Helsana ist mit den von den Spitälern geforderten Preisen für die freie Arztwahl nicht einverstanden, wie eine Sprecherin der Helsana gegenüber der Zeitung sagt. Die Spitäler wollen den Streit über die Tarife jetzt vor Gericht klären. Die ungedeckten Kosten, welche aufgrund der Tarifverhandlungen mit der Helsana für die Patienten bestehen, werden zurzeit von den Spitälern übernommen.

 

 

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