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St.Galler Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Drift-Unfall

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat nach einem tödlichen Unfall auf dem Parkplatz Atzmännig gegen drei Ermittlungen aufgenommen. Beim Unfallverursacher steht eventualvorsätzliche Tötung im Vordergrund. Der 20-Jährige entfernte sich von der Unfallstelle und liess seinen sterbenden Beifahrer zurück.

31.01.2024 / 11:08 / von: jja/sda
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Der 20-jährige Autofahrer verlor beim Driften auf diesem Parkplatz die Herrschaft über das Auto und verunfallte. Seinen 24-jährigen Beifahrer liess er sterbend im Fahrzeug zurück. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Der 20-jährige Autofahrer verlor beim Driften auf diesem Parkplatz die Herrschaft über das Auto und verunfallte. Seinen 24-jährigen Beifahrer liess er sterbend im Fahrzeug zurück.(Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

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Die St.Galler Staatsanwaltschaft bestätigte einen entsprechenden Bericht von «Züri Today». Demnach wurde gegen zwei weitere Personen ein Strafverfahren wegen Begünstigung und Unterlassung der Nothilfe eröffnet. Ihnen werde vorgeworfen, den Unfallverursacher vor einer Strafverfolgung geschützt zu haben.

Beifahrer starb im Spital

Der Unfall ereignete sich am 18. Januar, als der Junglenker beim Driften auf dem schneebedeckten Parkplatz Atzmännig die Herrschaft über sein Auto verlor. Das Fahrzeug drehte sich dabei um 180 Grad und rutschte zehn Meter in die Tiefe. Schliesslich blieb es auf dem Dach im Goldingerbach liegen.

Der 20-jährige Lenker kletterte aus dem Auto und verliess die Unfallstelle. Seinen 24-jährigen Kollegen liess er im Fahrzeug zurück. Eine Drittperson meldete den Vorfall der Polizei.

Die Rettungskräfte befreiten schliesslich den 24-jährigen Beifahrer aus dem im Wasser liegenden Auto und brachten ihn in kritischem Zustand ins Spital, wo er kurze Zeit später verstarb.

Der flüchtige 20-Jährige habe sich später telefonisch bei der Polizei gemeldet, hiess es in der damaligen Polizeimeldung.

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