Pull down to refresh...
zurück

St.Gallerin in belarussichem Gefängnis im Hungerstreik

Die St.Gallerin Natallia Hersche ist erneut in den Hungerstreik getreten. Die schweizerisch-belarussische Doppelbürgerin hat ihren Hungerstreik am 22. Februar begonnen. Sie wurde nach einer Frauen-Kundgebung im September verhaftet.

07.03.2021 / 16:56 / von: sbr/sda
Seite drucken Kommentare
0
Die St.Gallerin ist seit September 2020 in Belarus inhaftiert. (Bild: pixabay.com/ ErikaWittlieb)

Die St.Gallerin ist seit September 2020 in Belarus inhaftiert. (Bild: pixabay.com/ ErikaWittlieb)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Die in Minsk inhaftierte schweizerisch-belarussische Doppelbürgerin Natallia Hersche befindet sich im Hungerstreik, wie die belarussische Journalistin Hanna Liubakova auf Twitter mitteilte. Das EDA bestätigte dies am Sonntag gegenüber Keystone-SDA.

Hersche befinde sich seit dem 22. Februar im Hungerstreik, sagte Ljubakowa unter Berufung auf einen belarussischen Fernsehsender. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, am 1. März sei der Schweizer Botschafter Claude Altermatt bei seinem letzten Besuch bei Natallia Hersche im Gefängnis von Minsk von ihr über ihren Hungerstreik informiert worden.

Botschafter Altermatt habe seine Besorgnis ausgedrückt und Hersche gebeten, den Hungerstreik mit Rücksicht auf ihre Gesundheit zu beenden. Die Schweizer Botschaft in Minsk stehe in regelmässigem Kontakt mit Hersche, versicherte das EDA.

Hersche war im Dezember in Minsk wegen angeblichen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu zweieinhalb Jahren Strafkolonie verurteilt worden. Die 51-Jährige war bei einer Frauen-Kundgebung am 19. September in Minsk festgenommen worden.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare