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Streckenunterbruch bei St.Gallen wird ab 10. Juni aufgehoben

Die SBB werden den Unterbruch der Bahnstrecke zwischen St.Gallen und Goldach auf den 10. Juni aufheben. Die Arbeiten nach dem Erdrutsch vom Pfingstsonntag dauern danach aber weiter an. Für den Bahnverkehr ist bis Herbst nur eines der beiden Gleise befahrbar. Der EuroCity von Zürich nach München fällt aus.

06.06.2024 / 16:47 / von: sda/msc
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Am 19. Mai wurden beide Gleise zwischen der Spur St.Gallen und Goldach wegen eines Erdrutsches gesperrt. (Archivbild: KEYSTONE/REGINA KUEHNE)

Am 19. Mai wurden beide Gleise zwischen der Spur St.Gallen und Goldach wegen eines Erdrutsches gesperrt. (Archivbild: KEYSTONE/REGINA KUEHNE)

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Ab Montag verkehren wieder Züge zwischen St.Fiden und Goldach. Das schreiben die SBB am Donnerstag in einer Mitteilung. Damit endet eine dreiwöchige Totalsperre des Abschnitts zwischen St.Gallen und Rorschach.

Dank Stabilisierungsarbeiten sei nun die Sicherheit nach dem Hangrutsch vom Pfingstsonntag wieder gewährleistet, um den Bahnbetrieb auf einem der beiden Gleise wieder aufzunehmen. Um den Hang dauerhaft zu stabilisieren, würden aber in den nächsten Monaten weitere Arbeiten folgen. Das hangseitige Gleis werde für die Logistik der Bauarbeiten benötigt.

Deshalb bleibt die Strecke zwischen St. Fiden und Mörschwil voraussichtlich bis kommenden Herbst nur einspurig befahrbar. So lange kommt es gemäss Mitteilung zu verschiedenen Einschränkungen.

Die Eurocitys von Zürich nach München fallen bis am 9. Juni komplett aus. Ab 10. Juni verkehren sie vorerst zwischen Zürich und St.Margrethen planmässig. Die Weiterfahrt ist allerdings aufgrund von Unwetterschäden in Bayern zwischen St.Margrethen und München vorläufig nicht möglich.

Der EC5 von Genf Flughafen nach Rorschach verkehrt nur bis und ab St. Gallen. Ausserdem ändern die Abfahrts- und Ankunftszeiten des Regionalverkehrs auf der betroffenen Linie.

1'500 Kubikmeter Erde abgetragen

Am 19. Mai bemerkte ein Lokführer auf der Strecke zwischen St. allen St. Fiden und Mörschwil einen Hangrutsch. Daraufhin wurden beide Gleise der Doppelspurstrecke gesperrt.

Seither seien mehr als 1'500 Kubikmeter Erdmaterial abgetragen worden, um den Hang zu stabilisieren. Die Arbeiten seien insbesondere wegen des Wetters herausfordernd. Aber auch, weil das Gelände schwer zugänglich ist.

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