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Streit um Weihnachtslieder an Wiler Schule geht in die nächste Runde

Weil einige Weihnachtslieder aus dem Programm der Primarschule Matt in Wil gestrichen wurden, hagelte es Kritik. Das Thema wurde sogar vom St.Galler Kantonsrat aufgegriffen und diskutiert. Jetzt meldet sich der Wiler Stadtrat zu Wort.

10.12.2019 / 09:42 / von: mco
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Der Stadtrat betont, dass es sich um kein Verbot handle. Im nächsten Jahr wird die Liederauswahl für die Weihnachtsfeier wieder neu zusammengestellt. (Symbolbild: pielio.de/Elisabeth Patzal)

Der Stadtrat betont, dass es sich um kein Verbot handle. Im nächsten Jahr wird die Liederauswahlfür die Weihnachtsfeier wieder neu zusammengestellt. (Symbolbild: pielio.de/Elisabeth Patzal)

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«Go tell it on the mountain», «s'gröschte Gschenk» oder «Fröhliche Weihnacht überall» sollten künftig an der Primarschule in Matt nicht mehr gesungen werden. Dieser Entscheid sorgte für Kopfschütteln in der Bevölkerung und massive Kritik aus der Politik.

In einem Vorstoss von der GLP wurden vom Stadtrat Antworten verlangt. Unter anderem wollte er wissen, wie das Verbot den Kindern erklärt werde.

In seiner Antwort schreibt der Stadtrat jetzt: «Es gibt kein Verbot, Lieder zu singen, in denen Christi Geburt ein Thema ist». Die Lieder seien lediglich aus dem Programm von diesem Jahr herausgefallen. Nächstes Jahr werde neu entschieden über die Lieder.

Weiter heisst es in der Antwort: «Die Schulen gestalten die Adventszeit eigenständig und nach den verschiedenen schuleinheitsbezogenen Traditionen. Dies sind unter anderem Schmücken des Schulhauses, Gestaltung eines Adventsfensters, Kranzbinden mit den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern, Teilnahme am Weihnachtsmarkt etc. In allen Schuleinheiten werden Weihnachtsgeschichten gelesen und Weihnachtslieder gesungen.»

Dennoch sei die Volksschule grundsätzlich politisch unabhängig und konfessionsneutral zu führen, fügt der Stadtrat an.

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