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Suche nach Canyoning-Sportler bleibt eingestellt

Die Gemeinde steht nach dem tödlichen Canyoning-Unglück im sankt-gallischen Vättis unter Schock. Sie spricht den Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Die Suche nach dem vierten vermissten Freizeitsportler konnte indes noch immer nicht wiederaufgenommen werden.

14.08.2020 / 10:55 / von: das
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Beim Canyoning-Unglück in Vättis sind vier Personen ums Leben gekommen. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Beim Canyoning-Unglück in Vättis sind vier Personen ums Leben gekommen. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

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Nach einem heftigen Gewitterregen am Mittwochabend sind beim Canyoning in der Parlitobelschlucht in Vättis vier spanische Touristen ums Leben gekommen. Bisher konnten drei Personen geborgen werden. Die vierte Person wird noch immer vermisst.

Das Unglück löst in der Gemeinde Pfäfers, zu welcher Vättis gehört, grosses Mitgefühl aus. Dass es dazu gekommen ist, stimmt Gemeinderat Beat Jäger traurig, wie er gegenüber RADIO TOP sagt: «Wir bedauern das sehr. Das ist eine traurige Sache für uns. Das Unglück ist nahe, quasi vor der Haustüre passiert.»

Die Suchaktion nach dem vierten Mann musste am Donnerstagnachmittag wetterbedingt unterbrochen werden. Die Suche konnte auch am Freitagmorgen nicht fortgesetzt werden, bestätigt ein Sprecher der Kantonspolizei St.Gallen gegenüber RADIO TOP.

«Diverse Zuflüsse der Tamina könnten viel Wasser bringen. Daher ist es im Moment zu unsicher, nach dem Vermissten weiterzusuchen.» Ob die Suche am Freitag überhaupt wieder aufgenommen werden kann, ist laut der Polizei noch unklar.

Bereits in der Vergangenheit ist es in der Schweiz immer wieder zu tödlichen Canyoning-Unfällen gekommen.

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