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Susanne Vincenz-Stauffacher: «Ich spüre grosse Unterstützung»

Die St. Galler FDP-Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher will am 10. März 2019 als Nachfolgerin der neugewählten Bundesrätin Karin Keller-Sutter (FDP) im Ständerat kandidieren. Die Parteileitung schlägt die 51-jährige Juristin zur Nomination vor.

13.12.2018 / 05:29 / von: sda/tvo
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Susanne Vincenz-Stauffacher will Karin Keller-Sutter im Ständerat beerben. (Bild: vincenz-dornier.ch)

Susanne Vincenz-Stauffacher will Karin Keller-Sutter im Ständerat beerben. (Bild: vincenz-dornier.ch)

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Die freisinnigen Delegierten sollen über den Vorschlag am 20. Dezember befinden. Den Entscheid habe die Parteileitung am Mittwochabend einstimmig getroffen, heisst es in der Mitteilung der St. Galler FDP vom Donnerstag. Die frühere Vizepräsidentin der Partei sitzt seit diesem Jahr im St. Galler Kantonsparlament. Nach Erika Forster-Vannini und Karin Keller-Sutter wäre Vincenz die dritte St.Galler Ständerätin.

Vincenz-Stauffacher freut sich im Interview mit RADIO TOP über ihre Nomination: «Ich spüre grosse Unterstützung.» Die Frauenfrage sei für sie ein wichtiges Thema. Im Ständerat sei möglicherweise bald nur noch eine Frau vertreten. Dies gelte es zu verhindern.

RADIO TOP-Interview mit Susanne Vincenz-Stauffacher:

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Die Rechtsanwältin und Mutter zweier Kinder bringe einen reichen politischen Rucksack mit, den Kanton, die Frauen und den Freisinn in Bern standesgemäss zu vertreten, schreibt ihre Partei. Politisch liege ihr Fokus auf Bildungs- und Wirtschaftsthemen sowie auf gesellschaftspolitischen Fragestellungen.

Um den Ständeratssitz von Karin-Keller-Sutter kommt es am 10. März zu einer Kampfwahl. Bereits seinen Hut in den Ring geworfen hat der St. Galler Regierungsrat und Finanzdirektor Benedikt Würth (CVP). Die St. Galler CVP entscheidet am Samstag an einer Delegiertenversammlung.

Erwartet wird auch eine Kandidatur der SVP, die bisher bei Ständeratswahlen im Kanton St. Gallen immer scheiterte, so 2011 mit Toni Brunner und 2015 mit Thomas Müller. Für die SVP ins Rennen steigen könnten Regierungsrat Stefan Kölliker oder Esther Friedli, die Lebenspartnerin von Noch-Nationalrat Toni Brunner.

Nicht auszuschliessen ist auch eine Kandidatur der Grünen. Die SP, die mit Paul Rechsteiner den zweiten St. Galler Ständeratssitz hält, dürfte im März kaum antreten. Der 66-jährige Rechsteiner will seinen Sitz bei den Gesamterneuerungswahlen im Herbst 2019 verteidigen.

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