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Susanne Vincenz-Stauffacher verzichtet im Herbst auf Ständeratswahlen

Die St.Galler FDP wird im Herbst mit einem neuen Kandidaten oder einer neuen Kandidatin zu den Ständratswahlen antreten müssen: Susanne Vincenz-Stauffacher steht nicht mehr zur Verfügung. Sie will sich auf ihre Nationalrats-Kandidatur konzentrieren.

23.05.2019 / 14:50 / von: rme/sda
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Susanne-Vincenz-Stauffacher verzichtet auf eine Ständeratskandidatur für die Wahlen im Herbst. (Bild: vincenz-stauffacher.ch)

Susanne-Vincenz-Stauffacher verzichtet auf eine Ständeratskandidatur für die Wahlen im Herbst. (Bild: vincenz-stauffacher.ch)

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Susanne Vincenz-Stauffacher hatte versucht, den vakanten Ständeratssitz zu verteidigen. In beiden Wahlgängen blieb sie jedoch hinter Benedikt Würth zurück. Der CVP-Regierungsrat eroberte am 19. Mai im zweiten Wahlgang den Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter (FDP).

Der 51-jährige St.Galler Finanzdirektor schaffte den Sprung in die kleine Kammer mit 50'669 Stimmen. Susanne Vincenz-Stauffacher blieb trotz Steigerung zum ersten Wahlgang mit 36'550 Stimmen deutlich hinter dem CVP-Kandidaten.

Schwierige Ausgangslage

Bei den Ständeratswahlen vom 20. Oktober werden zwei Bisherige zur Wahl antreten: SP-Ständerat Paul Rechsteiner, welcher von seiner Partei bereits nominiert wurde, und CVP-Ständerat Benedikt Würth, dessen Nomination durch seine Partei eine reine Formsache sein dürfte.

«Bei dieser Ausgangslage kommt eine erneute Kandidatur für mich persönlich nicht in Frage», schreibt Susanne Vincenz-Stauffacher in einer Medienmitteilung. Sie habe deshalb der Parteileitung der St.Galler FDP mitgeteilt, dass sie für die ordentlichen Ständeratswahlen vom Herbst nicht zur Verfügung stehe.

Noch keine neue Kandidatur

Raphael Frei, Präsident der FDP des Kantons St.Gallen, zeigt Verständnis für die Entscheidung von Stauffacher-Vincenz. «Sie hat zwei grandiose Wahlkämpfe für die FDP abgeliefert, das freut uns sehr», erklärt Frei gegenüber RADIO TOP. 

Die FDP St.Gallen hat nun die Regionalparteien aufgefordert, mögliche Kandidaturen der Geschäftsstelle bis Ende Woche zu melden. Die Parteileitung werde dann die Dossiers prüfen. Anfangs Juni werde die FDP St.Gallen dann eine Nominationsversammlung abhalten und bestimmen, wer sie in den Wahlkampf im Herbst schickt.

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