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Ticker zu den Regierungs- und Kantonsratswahlen St.Gallen

Die Grünen und die Mitteparteien gehen gestärkt aus der St.Galler Kantonsratswahl hervor, während die SVP und die FDP Sitze verlieren. Die vier bisherigen Regierungsräte wurden wiedergewählt. Susanne Hartmann (CVP) erreicht als einzige Neue das Absolute Mehr.

08.03.2020 / 15:50 / von: mle/sda
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Die Grünen und die Mitteparteien gehen gestärkt aus der St. Galler Kantonsratswahl hervor, während die SVP und die FDP Sitze verlieren und ihre bisherige Mehrheit im 120-köpfigen Parlament einbüssen. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die Grünen und die Mitteparteien gehen gestärkt aus der St. Galler Kantonsratswahl hervor, während die SVP und die FDP Sitze verlieren und ihre bisherige Mehrheit im 120-köpfigen Parlament einbüssen. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Kandidatin Susanne Hartmann (CVP), Mitte, freut sich mit Mann Joerg Gillessen, links, über ihre Wahl in die Regierung, bei den Wahlen im Kanton St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Kandidatin Susanne Hartmann (CVP), Mitte, freut sich mit Mann Joerg Gillessen, links, über ihre Wahl in die Regierung, bei den Wahlen im Kanton St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

(Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

(Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Der Pfalzkeller füllt sich langsam. Die Resultate werden gegen 14:40 Uhr erwartet. (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Der Pfalzkeller füllt sich langsam. Die Resultate werden gegen 14:40 Uhr erwartet. (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Noch ist der Pfalzkeller in St.Gallen leer. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blattter)

Noch ist der Pfalzkeller in St.Gallen leer. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blattter)

Auch im Pfalzkeller herrschen strenge Hygiene-Regeln. Händeschütteln und Umarmen ist untersagt - Anstossen aber nicht. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blatter)

Auch im Pfalzkeller herrschen strenge Hygiene-Regeln. Händeschütteln und Umarmen ist untersagt - Anstossen aber nicht. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blatter)

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Der Ticker ist geschlossen. Hier gibt es Zusammenfassungen der Regierungsratswahl

sowie der Kantonsratswahl.

 

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Schlussbeitrag zu den Kantonsratswahlen: 

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Schlussbeitrag zu den Regierungsratswahlen:

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17:46 Uhr: Die Resultate der Kantonsratswahlen sind draussen

Die neue Sitzverteilung lautet: SVP 35 (-5), CVP 27 (+1), FDP 22 (-4), SP 19 (-2), Grüne 9 (+4), Grünliberale 6 (+4), EVP 2 (+2). Die Wahlbeteiligung betrug 33,7 Prozent. Die Grünen können dank den Sitzgewinnen in Zukunft eine eigene Fraktion bilden.

Mit dem Wahlausgang korrigiert sich der Rechtsrutsch von 2016. Damals hatten SVP und FDP zusammen neun Sitze gewonnen und gemeinsam die absolute Mehrheit im Kantonsrat erlangt. Nun bleiben ihnen noch 57 Sitze. Die SP verliert zwei Sitze und kommt noch auf 19.

Der CVP, die vor vier Jahren Federn lassen musste, gelang eine Trendwende. Ebenso konnten die Grünliberalen ihre Verluste von 2016 mehr als wettmachen. Die EVP kehrt nach vier Jahren ins Parlament zurück. Sie gewann

je einen Sitz in den Wahlkreisen Werdenberg und St.Gallen. Kein Comeback gelang der BDP, die 2016 ihre zwei Sitze verloren hatte.

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17:45 Uhr: Grüne, GLP und EVP legen im Wahlkreis St.Gallen zu

Im Wahlkreis St.Gallen haben die Grünliberalen zwei Sitze gewonnen. Je einen Sitz legen Grüne und EVP zu. Verlierer sind die Regierungsratsparteien mit je einem Sitzverlust.

Die 29 Sitze im Wahlkreis St.Gallen verteilen sich neu wie folgt: SP 6 (-1), SVP 6 (-1), CVP 5 (-1), FDP 5 (-1), Grüne 3 (+1), GLP 3 (+2). EVP (+1). Die Wahlbeteiligung lag bei 33,69 Prozent.

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16:27 Uhr: «Wir werden heute zuerst feiern»

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Rahel Würmli von den Grünen. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)


Auch für Rahel Würmli von den Grünen hat es im ersten Wahlgang nicht für einen Sitz im Regierungsrat gereicht.

Auch sie ist vom Resultat alles andere als enttäuscht, wie sie zu RADIO TOP sagt:

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16:20 Uhr: «Mir ist es gelungen den besten Platz der Nicht-Gewählten zu erreichen»:

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Michael Götte von der SVP. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)


Michael Götte (SVP) ist einer der Kandidierenden, die in den zweiten Wahlgang müssen.

RADIO TOP hat nachgefragt, wie enttäuscht er über seine «Niederlage» ist:

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15:50 Uhr: Grüne, GLP und CVP gewinnen in Wil - SVP, FDP und SP verlieren

Im Wahlkreis Wil gewinnen die Grünen, die Grünliberalen und die CVP je einen Sitz im Kantonsrat. Auf der anderen Seite verlieren die SVP, die FDP und die SP je ein Mandat.

Die neue Verteilung der 18 Sitze im Wahlkreis Wil lautet: SVP 5 (-1), CVP 5 (+1), FDP 3 (-1), SP 2 (-1), Grüne 2 (+1), GLP 1 (+1). Die Wahlbeteiligung betrug 31,6 Prozent.

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15:50 Uhr: Grüne und GLP gewinnen im Kreis See-Gaster je einen Sitz

Im Wahlkreis See-Gaster verlieren SVP und FDP je einen Sitz. Davon profitieren die Grünen und die GLP.

Die neue Verteilung der 16 Sitze im Wahlkreis See-Gaster: SVP 5 (-1), CVP 4 (unverändert), FDP 2 (-1), SP 2 (unverändert), Grüne 2 (+1), GLP 1 (+1).

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15:25 Uhr: «Wir wussten, dass es linke Kandidaturen schwierig haben»

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Laura Bucher von der SP. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)


Laura Bucher (SP) hat es im ersten Wahlgang nicht in den Regierungsrat geschafft. Sie hätte den Sitz von Heidi Hanselmann verteidigen sollen.

Trotz der «Niederlage» ist Laura Bucher aber nicht enttäuscht, wie sie gegenüber RADIO TOP sagt: 

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15:20 Uhr: «Ich dachte ich muss in den zweiten Wahlgang»

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Die neu gewaehlte Regierungsraetin Susanne Hartmann (CVP), wird von Regierungsrat Stefan Koelliker (SVP, bisher), begruesst. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)


RADIO TOP hat die frischgebackene Regierungsrätin Susanne Hartmann (CVP) gleich nach der Verkündung gesprochen. Sie hat nicht damit gerechnet, gleich im ersten Wahlgang gewählt zu werden. 

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15:05 Uhr: Grüne gewinnen in Rorschach Sitz auf Kosten der FDP

Die Grünen gewinnen im Wahlkreis Rorschach einen Sitz im Kantonsrat auf Kosten der FDP, die noch zwei Mandate hält. Stärkste Partei ist die SVP mit unverändert drei Sitzen. CVP und SP haben wie bisher je zwei Sitze.

Die Verteilung der zehn Sitze im Wahlkreis Rorschach lautet somit: SVP 3, FDP 2 (-1), CVP 2, SP 2, Grüne 1 (+1). Für die Grünen wurde Jeanette Losa gewählt. Die Wahlbeteiligung liegt bei 32,4 Prozent.

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15 Uhr: Bisherige wiedergewählt – Susanne Hartmann (CVP) neu gewählt

Nach Auszählung aller 77 Gemeinden bestätigte sich der Trend: Die bisherigen Regierungsmitglieder liegen an der Spitze. Von den neuen Kandidierenden macht Susanne Hartmann am meisten Stimmen.

Bruno Damann (CVP) erreichte 68'766 Stimmen, Marc Mächler (FDP) 67'316, Fredy Fässler (SP) 65'242, Stefan Kölliker (SVP) 65'077 Stimmen, und Susanne Hartmann (CVP) 57'464 Stimmen. Sie alle reichten das absolute Mehr von 53'945 Stimmen.

Die restlichen Kandidierenden verpassten die Wahl. Michael Götte (SVP) holte 48'927 Stimmen, Beat Tinner (FDP) 47'430 Stimmen, Laura Bucher (SP) 46'904 Stimmen und Rahel Würmli (Grüne) 40'980 Stimmen.

Die Stimmbeteiligung betrug 34,43 Prozent. Der zweite Wahlgang findet am 19. April statt.

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Von links nach rechts: Laura Bucher (SP), Rahel Würmli (Grüne), Michael Götte (SVP), und Beat Tinner (FDP), müssen in den zweiten Wahlgang am 19. April 2020. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

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14:25 Uhr: Kantonsratswahlen: CVP gewinnt, GLP verliert im Sarganserland

Im Kreis Sarganserland gibt es eine Sitzverschiebung bei den Mitte-Parteien: Die CVP gewinnt einen Sitz auf Kosten der GLP. Bei SVP, FDP und SP bleibt die Sitzverteilung unverändert.

Die Verteilung der 10 Sitze im Wahlkreis Sarganserland: SVP 4 (unverändert), CVP 3 (+1), FDP 2 (unverändert), SP 1 (unverändert), GLP 0 (-1).

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14:22 Uhr: Kantonsratswahlen: Grünliberale schnappen der SVP im Rheintal einen Sitz weg

Im Wahlkreis Rheintal schnappen die Grünliberalen der SVP einen Sitz im Kantonsrat weg. Die SVP bleibt aber mit sechs Mandaten die stärkste politische Kraft.

Die neue Verteilung der 17 Sitze im Rheintal lautet: SVP 6 (-1), CVP 4 (unverändert), FDP 3 (unverändert), SP 2 (unverändert), Grüne 1 (unverändert), GLP 1 (+1). Für die GLP wurde Ruedi Mattle gewählt.

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14:20 Uhr: Zweiter SP-Sitz wackelt 

Laura Bucher sollte bei den Regierungsratswahlen eigentlich dem Sitz der abtretenden Heidi Hanselmann (SP) verteidigen. Im ersten Wahlgang dürfte ihr das aber nicht gelingen.

Hat die SP noch Hoffnungen? SP-Präsident Max Lemmenmeier im Interview mit RADIO TOP:

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14:20 Uhr: Susanne Hartmann (CVP) dürfte es schaffen

Im Moment deuten die Zahlen darauf hin, dass es Susanne Hartmann (CVP) gelingen dürfte, den Sitz von Benedikt Würth zu verteidigen.

CVP-Parteipräsident Patrick Dürr hat RADIO TOP verraten, ob er den Champagner schon kaltgestellt hat:

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13:55 Uhr: Kantonsratswahlen: Im Wahlkreis Werdenberg gewinnt die EVP auf Kosten der SVP

Im Wahlkreis Werdenberg kehrt die EVP in den Kantonsrat zurück. Verliererin ist die SVP mit einem Sitzverlust. Die FDP holt 3 Mandate, SP-Grüne kommen auf 2 Sitze und erringt CVP einen Sitz.

Die neue Verteilung der neun Sitze im Wahlkreis Werdenberg: Die FDP verfügt über 3 Sitze (unverändert). Die SVP holt 2 Sitze (-1). Die SP-Grüne ebenfalls 2 Sitze (unverändert) sowie die CVP mit 1 Mandat (unverändert) und die EVP 1 Sitz (+1). Hans Oppliger (EVP) kehrt in den Kantonsrat zurück.

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13:50: Uhr: Kantonsratswahlen: Alles unverändert im Toggenburg - SVP bleibt stärkste Partei

Im Toggenburg bleibt bei der Kantonsratswahl alles beim Alten: Die SVP ist mit vier Sitzen weiterhin die stärkste Partei, gefolgt von der CVP mit drei Sitzen. SP-Grüne-Gewerkschaften und FDP halten je zwei Mandate.

Die Stimmbeteiligung betrug im Wahlkreis Toggenburg 37,5 Prozent. Dem Wahlkreis stehen elf Sitze im 120-köpfigen Parlament zu.

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13:45 Uhr: 67 von 77 Gemeinden ausgezählt 

Nach Auszählung von 67 der 77 Gemeinden bleibt sich der Trend gleich: Die bisherigen Regierungsmitglieder liegen an der Spitze. Von den neuen Kandidierenden macht Susanne Hartmann am meisten Stimmen. Nach diesem letzten Zwischenresultat erreicht Bruno Damann (CVP) 46'981 Stimmen, Stefan Kölliker (SVP) 46'937 Stimmen, Marc Mächler (FDP) 46'856, Fredy Fässler (SP) 42'518 und Susanne Hartmann (CVP) 38'798 Stimmen.

Knapp dahinter folgen Michael Götte (SVP) mit 35'847 und Beat Tinner (FDP) mit 34'772 Stimmen. Laura Bucher (SP) liegt mit 29'810 Stimmen zurück, ebenso Rahel Würmli (Grüne) mit 26'014 Stimmen.

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13:10 Uhr: Bisherige liegen vorne - Hartmann mit Chancen

Nach Auszählung von 55 der 77 Gemeinden liegen diese fünf Kandidierenden über dem absoluten Mehr: Kölliker hat 34'927 Stimmen, Damann 34'614, Mächler 34'403, Fässler 30'597 und Hartmann 28'313 Stimmen.

Knapp dahinter folgen Michael Götte (SVP) mit 26'378 und Beat Tinner (FDP) mit 26'042 Stimmen. Laura Bucher (SP) liegt mit 20'977 Stimmen zurück, ebenso Rahel Würmli (Grüne) mit 18'033 Stimmen.

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12:30 Uhr: Überraschung dürfte ausbleiben

39 von 77 Gemeinden sind ausgezählt. Aktuell sieht es so aus, als könnte die SP ihren zweiten Sitz im Regierungsrat verlieren.

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12 Uhr: Die Bisherigen führen 

19 von 77 Gemeinden sind ausgezählt. Die Wahlbeteiligung liegt aktuell bei 35,37 Prozent. 

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Der Trend der eidgenössischen Wahlen dürfte sich auch bei den kantonalen Wahlen fortsetzen: Die St.Galler GLP (2 Sitze) will auf Fraktionsstärke (7 Sitze) kommen. Ein ambitioniertes Ziel. Eher denkbar ist, dass die Grünliberalen die 3 Sitzverluste von 2016 korrigieren können. Für die Grünen mit aktuell 5 Sitzen ist Fraktionsstärke schon eher machbar. Die SVP ( 40 Sitze) wird trotz einiger Verluste die Vormachtstellung im 120-köpfigen Parlament halten können.

Zehn Kandidierende für Regierung

Im Kanton St.Gallen treten vier bisherige Regierungsmitglieder nochmals an: Stefan Kölliker (SVP), Fredy Fässler (SP), Marc Mächler (FDP) und Bruno Damann (CVP). Sie sind unbestritten und dürften im ersten Wahlgang wiedergewählt werden. Nach Rücktritten von Benedikt Würth (CVP), Martin Klöti (FDP) und Heidi Hanselmann (SP) werden drei Sitze in der Regierung frei.

Für die SP soll

Kantonsrätin Laura Bucher (St. Margrethen) den zweiten Sitz halten. Die CVP schickt die Wiler Stadtpräsidentin Susanne Hartmann ins Rennen. Die FDP will Klötis Sitz mit Kantonsrat Beat Tinner (Azmoos) verteidigen. Die SVP will mit Kantonsrat Michael Götte einen zweiten Sitz in der Regierung erobern. Der Gemeindepräsident von Tübach tritt nach 2012 bereits zum zweiten Mal bei den Regierungsratswahlen an. Die Grünen haben die ehemalige Stadträtin von Rapperswil-Jona Rahel Würmli nominiert. Zlatan Subasic von der Gruppierung Parteifrei SG, mit Jahrgang 1986 jüngster Kandidat, tritt als Aussenseiter an. Höchst wahrscheinlich kommt es am 19. April zu einem zweiten Wahlgang.
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