Pull down to refresh...
zurück

Todesfalle für St.Galler Wildtiere soll verschwinden

Die Unterschriftensammlung für die Initiative «Stopp dem Tierleid - gegen Zäune als Todesfallen für Wildtiere» kann beginnen. Die St.Galler Regierung hat den Text geprüft und die Initiative als zulässig erklärt. Die Sammelfrist läuft am 5. Juli 2019 ab.

05.02.2019 / 18:58 / von: sda/mco
Seite drucken Kommentare
0
In Graubünden, Glarus oder Appenzell gibt es bereits ein Gesetz welches unnötige Zäune verbietet. (Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

In Graubünden, Glarus oder Appenzell gibt es bereits ein Gesetz welches unnötige Zäune verbietet. (Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

So eines gibt es auch im Kanton St.Gallen, nur werde es hier eben einfach nicht durchgesetzt. (Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

So eines gibt es auch im Kanton St.Gallen, nur werde es hier eben einfach nicht durchgesetzt. (Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

(Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

(Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

In Graubünden, Glarus oder Appenzell gibt es bereits ein Gesetz welches unnötige Zäune verbietet. So eines gibt es auch im Kanton St.Gallen, nur werde es hier eben einfach nicht durchgesetzt. Alleine im Gebiet der Stadt St.Gallen gibt es weiterhin unzählige Zäune und Stacheldrahtinstallationen die keinerlei Zweck aufweisen.

Das liegt daran, dass besagtes Gesetz so schwammig formuliert sei, dass es gar keine Möglichkeit für einen Vollzug gäbe, meint der Präsident von Pro Natura St.Gallen-Appenzell, Christian Meienberger im Gespräch mit TELE TOP. Ausserdem fühle sich in der Regierung auch niemand für die Umsetzung des Gesetztes verantwortlich.

Ähnlich klingt es beim kantonalen Jagdverband «RevierJagd St.Gallen». Deren Präsident, Peter Weigelt meint, die Jäger würden regelmässig verletzte Tiere auffinden und das seien sehr emotionale Momente. «Am schlimmsten ist es wenn eine Rehkuh betroffen ist und das Rehkitz panisch jaulend daneben steht», sagt er weiter. Dabei könnte man mit dem Abbau von unnötigen Zäunen bis zu 90 Prozent der Fälle vermeiden.

Deshalb haben sich die beiden Organisationen nun mit dem WWF zusammengeschlossen, um eine kantonale Initiative zu lancieren. Unter dem Titel «Stopp Tierleid – gegen Zäune als Todesfallen für Wildtiere», werden ab sofort Unterschriften gesammelt. Ziel der Initiative ist eine Anpassung des bestehenden Gesetzes, welches dadurch präzisiert werden soll. Somit will man das ergreifen von Massnahmen ermöglichen. Zum Beispiel sollen unnötige oder zu alte Zäune innerhalb einer Frist von vier Jahren zurückgebaut werden.

TELE TOP hat sich die gefährlichen Todesfallen angeschaut und gleich mit den Initianten darüber gesprochen:

video

Beitrag erfassen

Keine Kommentare