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Kritik am geplanten Seewasserwerk in Goldach

Der Stadt St.Gallen könnte schnell das Trinkwasser ausgehen. Deshalb will die Regionale Wasserversorgung (RWSG) ein neues Seewasserwerk in Goldach bauen. Dagegen wird nun Kritik laut, vor allem aus Gossau.

24.05.2022 / 06:40 / von: ame
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Das Trinkwasser könnte der Stadt St.Gallen schnell ausgehen, sollte die Seewasserversorung unterbrochen werden. (Symbolbild: Pixabay/Arek Socha)

Das Trinkwasser könnte der Stadt St.Gallen schnell ausgehen, sollte die Seewasserversorung unterbrochen werden. (Symbolbild: Pixabay/Arek Socha)

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Seitdem im Breitefeld kein Trinkwasser mehr abgepumpt werden darf, weil dieses seit dem Bau des neuen Stadions und der Shopping-Arena verunreinigt ist, ist die Stadt St.Gallen gänzlich auf Seewasser angewiesen. Das Wasser zum Trinken, Brauchen und Löschen kommt nun nur noch von den Werken in Arbon, Frasnacht und Rorschach.

Fallen die Seewasserwerke aus irgendeinem Grund alle aus – was zwar eher unwahrscheinlich ist – hat St.Gallen innerhalb von 20 Stunden kein Trinkwasser mehr. Das geht aus einem Bericht hervor, der Stadtparlament und Stadtrat informiert und laut dem St.Galler Tagblatt dringenden Handlungsbedarf aufzeige.

Aus diesem Grund soll ein neues Seewasserwerk in Goldach gebaut werden. 40 Millionen würde das Projekt kosten, wer wie viel bezahlen würde, ist noch nicht bekannt. Kritik kommt aus Gossau, die Stadt sieht keine Notwendigkeit für einen Neubau. Sie besitzt aber auch ein eigenes Wasserwerk mit Grund- und Quellwasser. Gossau fordert die Prüfung anderer Lösungen, beispielsweise die bestehenden Werke auszubauen, wie das in Arbon bereits geschieht.

Der Kanton St.Gallen hat im März bereits sechs Massnahmen präsentiert, wie die Wasserversorgung sichergestellt werden kann.

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