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Umkleidezeit in Spitälern könnte ein Fall fürs Gericht werden

Die Gewerkschaft VPOD droht dem Kanton St.Gallen mit einer Klage wegen der Umkleidezeit in Spitälern. Die SP hat deswegen Antworten von der St.Galler Regierung gefordert, welche der Gewerkschaft missfallen.

15.05.2019 / 13:44 / von: eob
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Der VPOD will sich trotz enttäuschender Antwort von der St.Galler Regierung weiter einsetzen und droht gar mit juristischen Schritten. (pixabay.com/skeeze)

Der VPOD will sich trotz enttäuschender Antwort von der St.Galler Regierung weiter einsetzen und droht gar mit juristischen Schritten. (pixabay.com/skeeze)

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Seit letztem Herbst fordert der VPOD, dass das Umziehen vor der Arbeit in Spitälern zur Arbeitszeit gehören muss. Die St.Galler Regierung wurde aufgrund dessen von der SP in einem Vorstoss aufgefordert, Antworten zu liefern.

Die St.Galler Regierung bestätigt in ihrer Antwort, dass die Umkleidezeit grundsätzlich zur Arbeitszeit gehöre. Bei den Spitälern sei dies jedoch nicht der Fall, dafür gäbe es aber grosszügige Regeln in den Pausen. Diese Pausenregeln würden auf dem Spiel stehen, wenn die Spitäler die geforderte Umkleidezeit als Arbeitszeit rechnen würden. Denn somit würden massive Kosten ausfallen. Deshalb plädiert die Regierung, dass sich die Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch Verhandlungen einigen.

Mit dieser Antwort der Regierung gibt sich die ostschweizer Sektion des VPOD nicht zufrieden. Sie sei «unverständlich und nicht nachvollziehbar», schreibt sie in einer Mitteilung. «Wir haben gehofft, dass die Regierung Klarheit schaffen wird und sagt, dass das Arbeitsgesetz eingehalten werden muss», findet Maria Huber von der VPOD. Der VPOD wolle sich weiter einsetzen und droht gar mit juristischen Schritten. Zuerst werde jedoch die Antwort der Spitäler abgewartet.

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