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Unzählige Fische in der Glatt verendet

Am Donnerstagmorgen ist in Schwellbrunn im Kanton Appenzell Ausserrhoden Gülle in die Glatt gelangt. Mehrere hundert Bachforellen starben durch die Verschmutzung. Dies teilt das Departement für Bau und Volkswirtschaft mit.

20.09.2019 / 16:06 / von: mma
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Durch die Verschmutzung kam es zu einer Schaumbildung. (Bild: Kapo AR)

Durch die Verschmutzung kam es zu einer Schaumbildung. (Bild: Kapo AR)

Die Jauch wurde aus dem Bach gepumpt. (Bild: Departement Bau und Volkswirtschaft AR)

Die Jauch wurde aus dem Bach gepumpt. (Bild: Departement Bau und Volkswirtschaft AR)

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Am Donnerstagmorgen, 19. September, ist in Schwellbrunn festgestellt worden, dass Gülle in die Glatt gelangt ist. Dies führte im Bach zu Verunreinigungen und grosser Schaumbildung. Die Gewässerverschmutzung habe ein grösseres Ausmass angenommen, heisst es in einer Mitteilung des Kantons.

In der Glatt wurden auf der Strecke zwischen dem Weiler Aedelswil in Schwellbrunn und im Gebiet Bachwis in Herisau mehrere hundert tote Bachforellen festgestellt. Das Amt für Umwelt geht von einer kurzen Stossbelastung mit mehreren tausend Liter Gülle als Ursache für das Fischsterben aus, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Güllle stammt aus einem Schweinemastbetrieb und gelangte aus bisher unbekannten Gründen in Schwellbrunn in die Glatt und wird nun genauer untersucht, heisst es seitens der Kantonspolizei Ausserrhoden.

Zur Schadenabwehr wurden durch die aufgebotene Feuerwehr Schwellbrunn Bachsperren erstellt und auch eine spezialisierte Firma mit einem Kanalsaugfahrzeug eingesetzt.

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