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Urteil gegen St.Galler Kita-Mitarbeiter wird rechtskräftig

Die Staatsanwaltschaft St.Gallen zieht das Urteil vom ehemaligen Kita-Mitarbeiter, der wegen sexuellen Handlungen mit Kindern zu vier Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe sowie einer stationären Therapie verurteilt wurde, nicht weiter. Auch die Verteidigung akzeptiert das Urteil.

31.01.2020 / 10:49 / von: mco
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Die Freiheitsstrafe des ehemaligen Kita-Mitarbeiters wird aufgeschoben zugunsten einer stationären Massnahme. (Screenshot: TELE TOP)

Die Freiheitsstrafe des ehemaligen Kita-Mitarbeiters wird aufgeschoben zugunsten einer stationären Massnahme. (Screenshot: TELE TOP)

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Das Kreisgericht St.Gallen hat einen ehemaligen Kita-Mitarbeiter zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten, zu einer Geldstrafe, zu einer stationären Therapie sowie zu einem Tätigkeitsverbot verurteilt.

Mit diesem Urteil ist die Staatsanwaltschaft grundsätzlich einverstanden und zieht es deshalb nicht weiter.

Gegenüber RADIO TOP erklärt Beatrice Giger, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft St.Gallen, das für die Staatsanwaltschaft vor allem wichtig war, dass die stationäre Massnahme und ein lebenslanges Berufsverbot im Urteil enthalten sind. Weil die von der Staatsanwaltschaft geforderten Massnahmen im Urteil aufgenommen wurden, akzeptiert sie das Urteil.

Auf Anfrage von RADIO TOP bestätigt auch der Anwalt des 34-jährigen Täters, dass er und sein Mandant nicht in Berufung gehen werden. Damit wird das Urteil am Freitag, 7. Februar 2020 rechtskräftig.

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Casagrande, Denise
am 31.01.2020 um 12:24
Sexualstraftäter - es gibt keine, gar keine Garantie, für effektive "Heilung" dieser abstrusen sexuellen Neigungen - egal, wer dies auch behaupten mag -! Sexuelle Fantasien, entstehen in einem Teilbereich des Hirns, welcher nicht operativ entfernt werden kann! Es gibt viel zu viele "Wiederholungstaten", also auch "Opfer", was mit der immer noch aktuellen "Kuscheljustiz" gefördert wird! Auch mit Unterstützung von psych.GutachternInnen, welche mit ihren Aussagen/Haltung Wiederholungstaten fördern!?Langjährige Gefängnisstrafen/lebenslange Verwahrung von Sexualstraftätern! Oberste Priorität: "Schutz" der "lebenslang taumatisierten Opfer", sicherer Schutz vor Wiederholungstaten, also vor weiteren "Opfern"!Dringend notwendige Einsicht von Justiz und Gutachtern = Anpassung zu langen Gefängnisstrafen für Sexualstraftäter!Abschreckende Konsequenzen für frei herum laufende, potenzielle Täter und Wiederholungstäter!