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Wahlkampf um St.Galler Ständerat geht in Verlängerung

Favorit Benedikt Würth (CVP) hat die meisten Stimmen erhalten, das absolute Mehr aber verpasst. Zweitbeste ist Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP). Ob sie zum zweiten Wahlgang antreten will, lässt sie noch offen. Alles zur Ständeratswahl gibt es im Live-Ticker.

11.03.2019 / 06:00 / von: meg/sda/mle
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Sie haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert Susanne Vincenz-Stauffaucher (FDP) und Beni Würth (CVP). (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Sie haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert Susanne Vincenz-Stauffaucher (FDP) und Beni Würth (CVP). (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Ständerats-Kandidat Beni Würth (CVP) und Nationalrat Markus Ritter (rechts im Bild). (Bild: RADIO TOP/Peter Hanselmann)

Ständerats-Kandidat Beni Würth (CVP) und Nationalrat Markus Ritter (rechts im Bild). (Bild: RADIO TOP/Peter Hanselmann)

Im Kanton St.Gallen wird der Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter neu besetzt.(Bild: RADIO TOP/Peter Hanselmann)

Im Kanton St.Gallen wird der Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter neu besetzt.(Bild: RADIO TOP/Peter Hanselmann)

Auch TELE TOP ist vor Ort im Pfalzkeller und führt zu jeder vollen Stunde Interviews. (Bild: RADIO TOP/Peter Hanselmann)

Auch TELE TOP ist vor Ort im Pfalzkeller und führt zu jeder vollen Stunde Interviews. (Bild: RADIO TOP/Peter Hanselmann)

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Den gesamten ersten Wahldurchgang der Ständeratswahl sowie Interviews mit den Kandidierenden gibt es im Beitrag von TELE TOP: 

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«Es ist wie ein Marathon - wir haben jetzt die ersten Kilometer geschafft», Mike Egger (SVP) ist nach dem ersten Wahlgang positiv gestimmt: 

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Patrick Ziltener (Grüne) findet sein Ergebnis vorzeigbar, ist grundsätzlich jedoch nicht zufrieden. «Wenn ich das an den Vorhaben und Aufgaben messe, die wir als Grüne haben, ist es bei Weitem nicht das Resultat, das wir gerne hätten», sagt er im RADIO TOP-Interview:

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Die beiden führenden Kandidaten haben nach der Bekanntgabe der Resultate im Interview mit TELE TOP Stellung genommen:  

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Susanne Vincenz-Stauffacher freut sich im Interview über den guten zweiten Platz. Ob sie zum zweiten Wahlgang antreten will, weiss sie noch nicht:

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Hat er mit diesem guten Ergebnis gerechnet? RADIO TOP hat vor Ort im Pfalzkeller mit Beni Würth gesprochen:

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Es kommt zum zweiten Wahlgang: 

Als Favorit für die Nachfolge der in den Bundesrat gewählten Keller-Sutter erreichte Würth 37'613 Stimmen. Der 51-jährige St.Galler Finanzchef verfehlte jedoch das absolute Mehr von 48'523 Stimmen. Würth soll den 2011 an Paul Rechsteiner (SP) verlorenen Ständeratssitz für seine Partei zurückerobern.

Dies ginge auf Kosten der FDP, deren Kandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher auf dem zweiten Platz liegt. Die 52-jährige Anwältin erreichte 25'071 Stimmen. Die Kantonsrätin engagierte sich als Präsidentin der Frauenzentrale oder für die Opferhilfe und ist die einzige Frau, welche Chancen auf die Nachfolge von Karin Keller-Sutter hat.

Mike Egger (SVP) kam auf 18'947 Stimmen. Mit dem 26-Jährigen, der vor wenigen Tagen für Toni Brunner in den Nationalrat nachrutschte, will die Partei mit dem grössten Wähleranteil im Kanton St.Gallen endlich einen Ständeratssitz erobern.

Die übrigen drei parteilosen Kandidierenden, Sarah Bösch (2693 Stimmen), Andreas Graf (2242 Stimmen) und Alex Pfister (1883 Stimmen) spielten bei diesem ersten Wahlgang keine grosse Rolle.

Die Stimmbeteiligung lag bei 31 Prozent. Die Kandidaturen für den zweiten Wahlgang müssen bis zum 18. März angemeldet sein.

 


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Benedikt Würth von der CVP führt:

Er erreicht gemäss Zwischenergebnis 19'494 Stimmen. Der 51-jährige St.Galler Finanzchef gilt als Favorit für die Nachfolge der neuen Bundesrätin. Auf dem zweiten Platz liegt Susanne Vincenz-Stauffacher von der FDP mit 13'597 Stimmen. Ihr folgt Mike Egger (SVP) mit 11'961 Stimmen.

Weit abgeschlagen ist gemäss dem ersten Zwischenergebnis Patrick Ziltener von den Grünen mit 3412 Stimmen. Von den drei parteilosen Kandidaten erreichte Sarah Bösch 1394 Stimmen, Andreas Graf 1184 Stimmen und Alex Pfister 1057 Stimmen. Erreicht keiner der sieben Kandidaten das absolute Mehr, kommt es am 19. Mai zu einem zweiten Wahlgang.

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Ausgangslage:

Als Favorit für die Nachfolge der neuen Bundesrätin Karin Keller-Sutter gilt der 51-jährige CVP-Regierungsrat Benedikt Würth. Der Finanzchef ist unter anderem als Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen in Bern gut vernetzt.

Seine Partei will den 2011 an Paul Rechsteiner (SP) verlorenen Ständeratssitz zurück erobern. Dies ist aber im Moment nur auf Kosten der FDP möglich - und die Partei von Karin Keller-Sutter will ihren Sitz verteidigen. Sie setzt dabei auf die 52-jährige Anwältin Susanne Vincenz-Stauffacher. Die Kantonsrätin engagierte sich als Präsidentin der Frauenzentrale oder für die Opferhilfe.

Die SVP ist die Partei mit dem grössten Wähleranteil im Kanton St.Gallen. Sie tritt mit dem 26-jährigen Mike Egger an, der nach sieben Jahren im Kantonsrat in der laufenden Frühlingssession für Toni Brunner in den Nationalrat nachrutschte.

Die Grünen schicken Patrick Ziltener ins Rennen. Der 52-Jährige Soziologieprofessor und Privatdozent engagierte sich bereits früher für die Grünen, hatte aber noch nie ein politisches Amt inne.

Die vier Kandidierenden im Portrait gibt es hier.

Weiter treten drei Kandidierende an, die keiner Partei angehören: Sarah Bösch, Andreas Graf und Alex Pfister.

Erwartet wird ein zweiter Wahlgang. Er fände am 19. Mai statt.

RADIO TOP ist in St.Gallen vor Ort. RADIO TOP und toponline.ch berichten laufend über die neusten Entwicklungen und Ergebnisse zu der Ständeratswahl.

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