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Wegen Corona doppelt so viele Lärmklagen im Kanton St.Gallen

Die Kantonspolizei St.Gallen ist an diesem Wochenende 40 Mal wegen angeblicher Ruhestörungen ausgerückt. Das sind doppelt so viele Einsätze wie im Vergleich zum Vorjahr. Grund sind das schöne Wetter und das Coronavirus.

12.07.2020 / 12:53 / von: sbr/sda
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40 Lärmklagen gingen wegen Partys oder lauter Musik bei der Kantonspolizei St.Gallen ein. (Symbolbild: pixelio.de/ Rainer Sturm)

40 Lärmklagen gingen wegen Partys oder lauter Musik bei der Kantonspolizei St.Gallen ein. (Symbolbild: pixelio.de/ Rainer Sturm)

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Seit mehreren Wochen beobachtet die Kantonspolizei St.Gallen eine «deutliche Zunahme» der Klagen. «Von Freitag bis Sonntagmorgen mussten wir 40 Mal ausrücken», sagt Pascal Helg, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen gegenüber RADIO TOP.  

Einen möglichen Grund sehe die Kantonspolizei St.Gallen darin, dass sich die Leute wegen der Corona-Krise mehr zu Hause aufhielten und deshalb den Lärm eher als störend empfinden. So hätten sich einige Bürgerinnen und Bürger bereits nach 22 Uhr wegen Lärm aus Privatwohnungen, Restaurants oder durch Fussgänger gemeldet. «Wir erhielten Meldungen über einen lärmenden Mann, der auf dem Balkon laut Musik hörte, Gartenpartys oder auch Maturafeiern», so Helg. Andere Meldungen seien erst in den frühen Morgenstunden eingegangen. Weiter könnte auch das gute Wetter Auswirkungen haben.

Die Polizei versuche jeweils, das Problem im Gespräch mit den «Lärmenden» zu lösen. In einzelnen Fällen habe die «Einsatzgebühr in der Höhe von 80 Franken» eingeezogen werden müssen. Die Kantonspolizei St.Gallen ruft die Bevölkerung dazu auf, sich vor allem auch während der anstehenden Ferienzeit bewusst zu sein, dass Lärm im Freien als störend empfunden werden könne.

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