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Wegen Saufgelage: St.Galler Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schulpräsidentin

Der Abschluss einer Sekundarklasse aus Walenstadt endete in einem Saufgelage mit hartem Alkohol. Dies hat nun rechtliche Konsequenzen. Die St.Galler Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Schulpräsidentin, die den Alkohol organisiert haben soll.

09.07.2020 / 13:24 / von: mma
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Unter anderem sollen die Jugendlichen Tequila getrunken haben. (Symbolbild: Pixabay.com/Couleur)

Unter anderem sollen die Jugendlichen Tequila getrunken haben. (Symbolbild: Pixabay.com/Couleur)

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Am vergangenen Freitag hatte es die Abschlussklasse der Sekundarschule Walenstadt geschafft, sie hat den letzten Schultag hinter sich gebracht – und das wurde auch feuchtfröhlich gefeiert. In einer Hütte in Flumserberg kam es zur Abschlussfeier mit Alcopops und Schnaps. Brisant: Der Alkohol soll von der Schulpräsidentin höchstpersönlich organisiert worden sein, wie der «Blick» berichtet.

Nun schaltet sich die St.Galler Staatsanwaltschaft ein. Eine Sprecherin bestätigt gegenüber RADIO TOP entsprechende Berichte des «Blicks». Es handle sich hierbei um ein Offizialdelikt. Die Staatsanwaltschaft werde den Tatbestand des Verabreichens gesundheitsgefährdender Stoffe an Kinder prüfen. Dies kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden.

Schulpräsidentin weist Vorwürfe zurück

In einer Stellungnahme der Schulpräsidentin, die RADIO TOP vorliegt, distanziert sie sich von den Vorwürfen und weist die Anschuldigung des «Blicks», dass sie die Party organisiert habe, von sich. Die Tochter der Präsidentin war ebenfalls in der Abschlussklasse. Es treffe zu, dass sie ihrer Tochter nicht untersagt habe, einige Flaschen Alkohol von Zuhause mitzunehmen, schreibt sie. Sie habe hier allerdings als Mutter und nicht als Schulpräsidentin gehandelt. Dies bedauere sie im Nachhinein.

Sie verweist aber auch darauf, dass gemäss Vermieterin der Partylocation die Nachtruhe von den Jugendlichen vorbildlich eingehalten und die Hütte am nächsten Morgen sauber abgegeben wurde. Weiter seien alle Jugendliche gesund nach Hause gekommen. 

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