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Wegen Schliessungen: Spital Wil plant Ausbau bis 2023

Das Spital Wil soll ausgebaut werden. Die Spitalregion Fürstenland Toggenburg plant einen Erweiterungsbau in Wil. Dieser steht direkt im Zusammenhang mit den Schliessungen der stationären Angebote in Flawil und Wattwil.

05.05.2021 / 08:01 / von: mma
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Das Spital Wil soll ausgebaut werden. (Bild: Spitalregion Fürstenland Toggenburg)

Das Spital Wil soll ausgebaut werden. (Bild: Spitalregion Fürstenland Toggenburg)

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Der Kanton St.Gallen will die stationäre Grundversorgung künftig auf die Spitäler St.Gallen, Wil, Grabs und Uznach konzentrieren. In Altstätten, Flawil, Rorschach und Wattwil soll es nur noch regionale Gesundheitszentren mit ambulanten Leistungsangeboten geben. In Walenstadt wird eine Zusammenarbeit mit den Kantonen Graubünden und Glarus geprüft.

Im Zuge der geplanten Schliessungen in Wattwil und Flawil soll nun in Wil das Spital mit einem Erweiterungsbau ausgebaut werden. Dies berichtet das «St.Galler Tagblatt» am Mittwoch. Im stationären Bereich sollen insgesamt 23 zusätzliche Betten geschaffen werden. Auch die Überwachungsstation wird um zwei Betten erweitert. Damit werden in Wil künftig rund 100 stationäre Betten bereitstehen.

Der Ausbau soll bereits im Sommer 2023 bereitstehen. Deshalb soll die Erweiterung mit einem Modularbau realisiert werden. Der Bau soll südlich vom Verwaltungstrakt und östlich vom Hauptgebäude entstehen. Das Projekt dürfte rund 8.5 Millionen Franken kosten. Baubeginn ist im nächsten Frühling.

In Wattwil ist allerdings noch nicht das letzte Wort gesprochen. Es ist noch ein Referendum hängig. Das St.Galler Stimmvolk wird am 13. Juni darüber entscheiden.

Spital-Wirrwarr

Der Plan der St.Galler Regierung wäre eigentlich einfach gewesen: Vier Spitäler gehen zu, fünf bleiben offen. Das aber nur in der Theorie, denn in der Praxis wurde das Ganze einiges komplizierter: Referenden, Übergangslösungen, Ausbauten und ein Volksentscheid aus dem Jahr 2014.

RADIO TOP hat eine Übersicht der St.Galler Spitalstrategie zusammengestellt:

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P. Zumsteg
am 05.05.2021 um 08:43
Wahnsinn und das in der Corona-Kriese wo alle Better wichtig sind...da kommen mir langsam Zweifel auf