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Weniger Kinderschutzmassnahmen im Kanton St.Gallen

Die Anzahl der Kinderschutzmassnahmen hat im Kanton St.Gallen leicht abgenommen. Die der Erwachsenenschutzmassnahme bleibt ungefähr konstant. Dies zeigt der Kenndatenbericht der regionalen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden im Kanton St.Gallen.

30.11.2020 / 15:49 / von: asl
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Im Durchschnitt haben im Kanton St.Gallen 28 von 1'000 Kindern und 12 von 1'000 Erwachsenen eine oder mehrere Schutzmassnahmen. (Symbolbild: pixabay.com/Rudy and Peter Skitterians)

Im Durchschnitt haben im Kanton St.Gallen 28 von 1'000 Kindern und 12 von 1'000 Erwachsenen eine oder mehrere Schutzmassnahmen. (Symbolbild: pixabay.com/Rudy and Peter Skitterians)

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Die Anzahl der Schutzmassnahmen bei Erwachsenen ist im Kanton St.Gallen leicht angestiegen. Im Kindesschutz haben sie jedoch abgenommen. Dies zeigt der jährliche Kenndatenbericht, wie die Staatskanzlei St.Gallen am Montag mitteilt.

Konkret bedeute dies, dass im Jahr 2019 im Kanton St.Gallen 4'995 Erwachsenenschutzmassnahmen bestanden. Die Begleit- und Vertretungsbereitschaften haben verglichen mit dem Vorjahr um zwei Prozent zugenommen. Die umfassende Beistandschaft, die stärkste Schutzmassnahme, hat hingegen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent gesunken.

Ende Dezember 2019 bestanden 3'302 Kinderschutzmassnahmen im Kanton St.Gallen. Die entspricht einer Abnahme von drei Prozent, verglichen mit dem Vorjahr. Zu beachten gilt es laut Mitteilung, dass ein Kind jeweils mehrere Schutzmassnahmen haben kann. Die Anzahl der Minderjährigen mit einer oder mehreren Schutzmassnahmen sank um 90 auf 2'608 Kinder und Jugendliche.

Durchschnittlich liegt der Kanton St.Gallen im interkantonalen Vergleich bei den Kinderschutzmassnahmen im Durchschnitt und bei den Erwachsenenschutzmassnahmen etwas unter diesem.

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