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Zu viel Arbeit für die Kantonspolizei St.Gallen

Die Kantonspolizei ist seit Freitag rund 50 Mal wegen Ruhestörungen ausgerückt, in den meisten Fällen wegen des Abbrennens von Feuerwerk oder Partys. Zudem mussten 14 ausgebüxte Hunde und zwei Pferde wieder nach Hause gebracht werden. Grössere Fälle oder Unfälle mit Verletzten seien ausgeblieben.

02.08.2020 / 08:08 / von: sap/sda
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Nicht alle freuen sich über den Lärm: Die Kantonspolizei St.Gallen ist seit Freitag rund 50 Mal wegen Ruhestörungen ausgerückt. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Nicht alle freuen sich über den Lärm: Die Kantonspolizei St.Gallen ist seit Freitag rund 50 Mal wegen Ruhestörungen ausgerückt. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

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Rund 60 Mal hätten die Ordnungshüter «Kontrollversuche» wegen «allerlei Unfug» durchgeführt, wie die Kantonspolizei am Sonntagmorgen mitteilte. Dieser sei nicht selten unter Alkoholeinfluss und von Jugendlichen unternommen worden.

Beispielsweise sei Feuerwerk nicht sachgemäss gezündet worden - also zum Beispiel nicht in den Himmel abgeschossen, sondern auf andere Sachen abgezielt worden. Zudem habe die Polizei bei mehreren Streitigkeiten schlichten müssen. In 16 Fällen sei die zudem Feuerwehr aufgeboten worden, da kleinere Brände zu löschen waren.

Die grosse Zahl von Meldungen hat die Polizei an ihre Kapazitätsgrenze gebracht. Sie musste die Patrouillen selektiv einteilen. «Wir mussten uns überlegen, ob wir bei der 50. Lärmmeldung vorbeigehen, die unter Umständen gar nicht so tragisch ist», sagt Florian Schneider von der Kantonspolizei St.Gallen gegenüber RADIO TOP. «Oder ob wir besser bei einer Meldung vorbeigehen, wo es uns wirklich braucht.»

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