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29-jährige Taucherin bei Zusammenstoss mit Kursschiff tödlich verletzt

Die bei Diessenhofen (TG) verstorbene Taucherin hat sich beim Zusammenprall mit einem Kursschiff auf dem Rhein tödlich verletzt.

05.04.2021 / 18:38 / von: lpe
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Die verunglückte Taucherin ist mit einem Kursschiff zusammengestossen. (Symbolbild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)

Die verunglückte Taucherin ist mit einem Kursschiff zusammengestossen. (Symbolbild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)

Einsatzkräfte suchten am Sonntag nach der vermissten Frau. (Bild: BRK News)

Einsatzkräfte suchten am Sonntag nach der vermissten Frau. (Bild: BRK News)

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Am Ostersonntag ist eine 29-jährige Taucherin bei Diessenhofen (TG) tödlich verunglückt. Die Kantonspolizei Thurgau, Einsatzkräfte des Kantons Schaffhausen, sowie aus Deutschland suchten die Frau mit einem Grossaufgebot. Erste Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau haben nun ergeben, dass es zu einem Zusammenstoss zwischen der Taucherin und einem Kursschiff auf dem Rhein gekommen ist. Die 29-Jährige hat sich dabei tödlich verletzt.

Die genauen Umstände des Unfalls sind noch nicht restlos geklärt und Gegenstand weiterer Ermittlungen. 

Schifffahrtsgesellschaft «sehr betroffen»

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein startete am Karfreitag in die neue Saison und durfte bereits viele Passagiere an Bord begrüssen. Der Saisonstart wurde jedoch am Ostersonntag vom Tauchunfall überschattet. «Unsere Mannschaft auf dem Kursschiff hat bei der Ankunft in Diessenhofen festgestellt, dass Taucher in der Umgebung sind, von denen sie zuvor keine Kenntnis hatten. Sie haben dies sofort der Seepolizei gemeldet», sagt Remo Rey, Geschäftsführer der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein, gegenüber TELE TOP. Der Geschäftsführer hat im Anschluss eine Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau erhalten, wonach ein Grosseinsatz im Gang sei, auch über den Todesfall hat er durch die Polizei erfahren. «Wir sind sehr betroffen, wir möchten unser aufrichtiges Beileid aussprechen an die Familie und die Angehörigen, die einen jungen Menschen hier im Rhein verloren haben», so Rey.

Taucher für den Kapitän nicht sichtbar

Für die Mannschaft auf dem Schiff sei es sehr schwierig, Personen unter der Wasseroberfläche zu erkennen. «Man sieht eigentlich erst, dass etwas los ist, wenn Köpfe aus dem Wasser ragen». Die Schifffahrtsgesellschaft betreut nach dem Vorfall auch die Mannschaft, die am Sonntag auf dem Kursschiff in Richtung Stein am Rhein arbeitete. Es sei eine schwierige Situation für die betroffenen Personen, so der Geschäftsführer.

Im Interview mit TELE TOP berichten URh Geschäftsführer Remo Rey und der Sprecher der Kantonspolizei Thurgau über die neuesten Erkentnisse zum Tauchunfall vor Diessenhofen:

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