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Angespannte Stimmung bei Spitälern in der Region

Der Kanton Zürich schlug am Dienstag als erster Alarm. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Intensivbetten belegt. Das gleiche Bild zeigt sich am Donnerstag im Kanton Schaffhausen. Im Kanton Thurgau sieht die Lage noch nicht ganz so schlimm aus.

02.12.2021 / 19:07 / von: fgr/mma
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«Die aktuelle Situation am Kantonsspital Schaffhausen zeigt sich derzeit äusserst anspruchsvoll». Dies schreiben die Spitäler Schaffhausen auf Anfrage von TELE TOP. «Die Lage ist angespannt und hat sich deutlich verschärft. Auf der Intensivstation sind Stand heute Donnerstag alle derzeit 7 betreibbaren Intensivbetten belegt». Im Kanton Schaffhausen zeigt sich also das gleiche Bild wie im Kanton Zürich. Dieser gab gestern bekannt, dass alle Intensivbetten belegt sind.

Im Kanton Thurgau sind noch 4 von 21 Intensivbetten frei, schreibt die Spital Thurgau AG auf Anfrage von TELE TOP. «Gut die Hälfte der Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation sind wegen einer Covid-Erkrankung dort». Sagt der Gesundheitsdirektor Urs Martin. «Die Lage ist angespannt, aber noch nicht kritisch. Im September ging es auf unseren Intensivstationen schlimmer zu und her». Urs Martin glaubt nicht, dass auch dem Kanton Thurgau in nächster Zeit die Intensivbetten ausgehen werden. «Es ist wichtig, in dieser Corona-Situation nicht die Nerven zu verlieren».

Anmerkung der Redaktion: Die Situation ist in allen Kantonen eine Momentaufnahme, die sich schnell auch wieder ändern kann.

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M.Sigg
am 05.12.2021 um 16:14
Impfverweigerer RAUS aus der IPS / Spital !
Elvira
am 04.12.2021 um 10:20
Braucht uns Martín Nachhilfe in Mate?? Der TG reagiert dann mal wieder anstatt dass er agiert !Und Franziska kann ich nur zustimmen!
Surri10
am 03.12.2021 um 19:49
Wäre mal interessant zu sagen wieviele Intensivbetten in den letzten ca 15 Jahren den „Sparmassnahmen“ zum Opfer gefallen sind.
Franziska
am 03.12.2021 um 10:01
Interessant wäre zu wissen, warum RR Urs Martin glaubt, dass im Kanton Thurgau die Intensivbetten nicht ausgehen werden (4 sind noch frei). Die Fallzahlen steigen noch immer steil an und somit auch die Anzahl Hospitalisationen, wir haben die zweithöchste Inzidenz in der Schweiz und es wird versucht, mit Wasserpistolen ein Feuer zu löschen. Dazu kommt die Wintersaison mit erhöhter Unfallgefahr. Abgesehen davon geht es nicht nur um das Bett als Mobiliar, sondern es braucht Intensiv-Pflegepersonal, welches gut ausgebildet, bei Kräften und gesund sein muss. Ich sehe nicht, aus welchem Grund die Situation stabil bleiben soll oder gar entschärft werden würde.Ich erwarte von unserem Gesundheitssystem und unserem hochentwickelten Land, dass wir immer Intensivbetten und das nötige Personal auf Reserve haben. Eine voll besetzte Intensivstation (Folge: Triage, es sterben Menschen, die sonst nicht hätten sterben müssen) ist ein politisches Versagen.Nur noch 4 freie Betten bei uns, volle Intensivstationen in den Nachbarkantonen: da sollten die Alarmglocken in höchster Lautstärke warnen!
AH
am 03.12.2021 um 09:33
Gut die Hälfte sind Covid-Patienten bei insgesamt 21 IPS-Betten? Woher hat denn dieser gute Herr seine Daten?Laut Statistik des BAGs vom 2.12.21 sind es 27 IPS-Betten und 40.7% Covid-Patienten.....
Marc
am 02.12.2021 um 23:01
Interessant wäre zu wissen, wieviele Impfdurchbrüche haben, resp. Ungeimpfte darunter sind...