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Arboner Wirt muss Pergola sofort abreissen

Der Wirt des Hotels «Rotes Kreuz» in Arbon muss die verbliebene Pergola ebenfalls entfernen. Die Stadt gibt ihm bis Ende August Zeit, die ohne Bewilligung erstellte Beschattungsanlage abzubrechen.

18.08.2022 / 18:36 / von: ame/fgr
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Diese Pergola muss der Wirt bis Ende August entfernen. (Bild: TOP-Medien)

Diese Pergola muss der Wirt bis Ende August entfernen. (Bild: TOP-Medien)

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Seit Jahren streiten ein Arboner Gastronom, die Stadt und der Heimatschutz über eine Pergola in der Gartenwirtschaft des Hotels «Rotes Kreuz». 2017 hatte Gionatan Capuano zwei Pergolas bauen lassen. Eine Baubewilligung hatte der Wirt dafür allerdings nicht.

Die kleinere der beiden Schattenspender musste er nach einem Bundesgerichtsurteil bereits abbrechen. Nun geht es auch der grösseren Anlage an den Kragen, so will es der Stadtrat. Dieser hat Capuano eine Frist bis Ende August gesetzt.

Vor neun Monaten hat das Bundesgericht die Stadt angewiesen, zu prüfen, ob ein Abbruch der Pergola zumutbar ist. Offenbar ist der Stadtrat zum Schluss gekommen, dass dies zumutbar ist. Das Gremium bezieht sich in seiner Argumentation unter anderem auf die Gleichbehandlung aller Bürgerinnen und Bürger.

Der Gastronom zeigt sich in der Thurgauer Zeitung enttäuscht. Er hätte gerne einen Kompromiss mit der Stadt geschlossen und eine temporäre Bewilligung für die Pergola erhalten.

TELE TOP hat den Inhaber des Hotels gefragt, wie er dazu steht:

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Werner Müller
am 19.08.2022 um 20:06
Typich Stadt Arbon, die Steuern wollen sie vom Gastronom. Die Stadt Arbon hätte sich besser mal mehr für das Gewerbe und den Gastronom eingesetzt. Auch das es für Besucher im Uferbereich eine tolle Gastronomie mit tollen Schattenspendenden Pergolas gibt. Unmöglich so ein Verhalten der Stadt. Arbon ist definitiv kein Besuch Wert. Sorry
MichiSG
am 19.08.2022 um 11:51
Der Entscheid wurde ja nicht vom Stadtrat Arbon gefällt sondern das Bundesgericht hat entschieden, dass die Pergola nicht bewilligungsfähig ist. Der Stadtrat setzt nur das Urteil des Bundesgerichts um.
Ralph Hauri
am 18.08.2022 um 17:32
Das ist ja völliger Wahnsinn. Was wollen die Behörden? Macht ausspielen. Arbon sollte froh sein, dass sie solch ein innovativer Wirt hat. Mehr Umsatz gleich mehr Steuereinnahmen.
Hans Moser
am 18.08.2022 um 11:46
Der Gastronom muss nicht entäuscht sein. Er hat genau gewusst, dass er den Pavillon wieder abbrechen muss. Für einen Kompromiss ist es zu spät.
Peter Rot
am 18.08.2022 um 11:02
In Arbon liegt schon lange vieles im argen. Seit Jahrzehnte tobt in diesem Städtchen der Behördenzwist. Gegen diesen Arbonerfilz hat sich schon manch einer die Zähne ausgebissen.
Hp.B.
am 18.08.2022 um 10:08
Eine komplette Füdlibürger Politik in Arbon .