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Aufsichtskommission schaltet sich bei Untersuchungen im Unispital Zürich ein

Die Aufsichtskommission des Zürcher Kantonsrates reagiert auf die Vorwürfe gegen drei Klinikdirektoren des Universitätsspitals Zürich. In diesem Zusammenhang setzt sie eine Subkommission ein und fordert eine rasche Revision des Zusatzhonorargesetzes.

29.05.2020 / 10:18 / von: szw
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Die Vorwürfe gegen die Leiter der Klinik für Herzchirurgie des USZ sollen umfassend untersucht werden. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Die Vorwürfe gegen die Leiter der Klinik fürHerzchirurgie des USZ sollen umfassend untersucht werden. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

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Am Universitätsspital sollen sich drei Spitzenärzte ungerechtfertigt bereichert haben. Dabei handelt es sich um den Leiter der Klinik für Herzchirurgie, um den Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und den Klinikdirektor Gynäkologie.

Die Universität hat bereits angekündigt, die Vorwürfe zu untersuchen. Nun schaltet sich auch die Aufsichtskommission des Zürcher Kantonsrates ein. In einer Medienmitteilung berichtet sie, dass sie im Zusammenhang mit den Anschuldigungen gegen den Leiter der Klinik für Herzchirurgie eine Subkommission einsetzen werde.

Zu den Vorwürfen im Zusammenhang mit dem Zentrum für Zahnmedizin habe die Aufsichtskommission Ende letzten Jahres den Auftrag gegeben, organisatorische und strukturelle Massnahmen zu ergreifen. Es müssen klare Regelungen zwischen dem Universitätsspital Zürich und der Universität Zürich geben. Der Klinikdirektor habe Patientinnen und Patienten aus dem Unispital an seine private Praxis verwiesen.

Zudem will die Aufsichtskommission für Bildung und Gesundheit mit einer Kommissionsmotion eine rasche Revision des Zusatzhonorargesetzes anstossen. Aktuell dürften Chefärzte die Hälfte der Zusatzhonorare klinikintern behalten und mehr oder weniger im eigenen Ermessen unter der Kaderärzten verteilien.

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