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Bezirksgericht Frauenfeld spricht notorischen Maskenverweigerer schuldig

Ein notorischer Maskenverweigerer wurde vom Bezirksgericht Frauenfeld schuldig gesprochen. Der Mann musste sich vor Gericht verantworten, weil er mehrfach gegen die Corona-Regeln verstossen hat.

21.07.2021 / 14:44 / von: mma
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Der Mann hatte auch vor Gericht keine Maske an. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Der Mann hatte auch vor Gericht keine Maske an. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Das Bezirksgericht Frauenfeld hat einen 38-Jährigen aus dem Hinterthurgau schuldig gesprochen, weil er mehrmals gegen die Covid-19-Regeln verstossen hat. Dies berichtet die «Thurgauer Zeitung».

Der selbstständige Bäcker stand vor Gericht, weil er Einsprache gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft erhoben hat, nachdem er als Marktstandbetreiber Anfang Jahr keine Maske trug. Der Maskenverweigerer, der auch vor Gericht keine Maske trug, verteidigte sich selbst und legte dem Gericht ein selbstverfasstes und unterzeichnetes Attest vor. Er empfinde durch die Maskentragepflicht eine starke Entmenschlichung.

Vor Gericht hatte er mit dem Attest aber keine Chance. Es bestätigte den Strafbefehl und verurteilte den Mann zu einer Busse von 300 Franken. Die Untersuchungskosten von 480 Franken sowie die Gerichtskosten von 1’200 Franken gehen ebenso zu seinen Lasten. Zudem muss der 38-Jährige zusätzlich 150 Franken an Ordnungsmassnahmen bezahlen, weil er ohne Maske vor Gericht erschienen ist.

Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig. Der Maskenverweigerer will das Urteil weiterziehen.

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Dêsirée Meier
am 23.07.2021 um 10:05
Eigentlich müssten alle gebüsst werden, welche andere Menschen nötigen, diese Mikrobenfabrik zu tragen und damit ihre Gesundheit oder schlimmstemfalls ihr Leben gefährden!!! Es gibt genügend Forschungsergebnisse, welche dies bestätigen!!! Schon interessant, dass nicht mal Gerichte sich dieser Tatsache kundig sind!