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Bioenergie aus Frauenfeld

Strom und Wärme für 8’000 Haushalte produziert die Bioenergieanlage in Frauenfeld. Sie ist europaweit die erste in ihrer Grösse. Bei Bioenergie wird totes Holz oder Käferholz aus der Region verwendet. Das Bauprojekt produziert bereits heute Energie und Wärme - bis im Sommer soll es komplett fertig gestellt sein.

01.02.2022 / 18:47 / von: cfi/mma
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25'000 Tonnen Holz aus der Region werden in Zukunft jährlich in Frauenfeld zu Wärme und Energie verarbeitet. Das sind fünf Lastwagen jeden Tag. Das Grossprojekt kostet die Innhaberfirmen Energie360 und Schweizer Zucker knapp 50 Millionen Franken.

Bei Bioenergie wird aber nicht wie gewöhnlich Holz verbrannt, um Energie zu gewinnen, sondern die Holzschnitzel werden getrocknet und vergast. Durch den Prozess wird Strom und Wärme gewonnen. Auch die übrig gebliebene Biokohle, die nicht in Strom oder Wärme umgewandelt wird, kann weiter verwendet werden.

Diese Kohle wird unteranderem in der Landwirtschaft als Nahrungsergänzung für Kühe eingesetzt und für einen bessere Düngung. Die Biokohle filtert aber auch CO2 aus der Luft und kann diese chemisch festhalten. Eine Tonne Kohle kann so bis zu drei Tonnen CO2 aus der Luft filtern und aufnehmen. Die Bioenergie ist dadurch nicht nur Klimaneutral sondern sogar Klimapositiv.

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