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BTS-Komitee reist mit über 7000 Petitionunterschriften nach Bern

Das Petitionskomitee «BTS umsetzen jetzt» schickt zum zweiten Mal ein Signal für die Bodensee-Thurtalstrasse (BTS) nach Bern. Über 7000 Thurgauerinnen und Thurgauer haben innerhalb von drei Monaten die Petition unterschrieben.

09.05.2022 / 18:31 / von: kwi/rof
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TELE TOP hat das Petitionskomitee bei ihrer Petitionsübergabe nach Bern begleitet und ihre Anliegen aufgenommen:

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Der Bundesrat müsse endlich den Thurgauer Volksentscheid von 2012 umsetzen und die BTS in das Strategische Entwicklungsprogramm 2024 – 2027 aufnehmen, findet das Organisationskomitee «BTS umsetzen - jetzt». Ende Januar 2022 entschied der Bund die BTS Entlastungsstrasse nicht in die Vernehmlassung zu schicken. Heisst konkret. Die BTS ist bis auf weiteres vertagt. «Das geht einfach nicht, beschwert sich Gabriel Macedo Co-Präsident der Petition «BTS umsetzen – jetzt». Wir werden in Bern nicht ernst genommen. Dabei ist die Strasse so wichtig für unseren Kanton», so Macedo.

Um den Bund ein erneutes Signal zu schicken hat das Petitionskomitee innerhalb von drei Monaten rund 7000 Unterschriften gesammelt. «Es war viel Arbeit, es hat sich jedoch gelohnt. Jede einzelne Stimme lohnt sich. Es zeigt uns, dass die Entlastungsstrasse wichtig für die Bevölkerung im Thurgau ist», betont Gabriel Macedo. Das Projekt steht pfannenfertig bereit. «Die Lärmbelastung hat in den letzten Jahren in den betroffenen Gemeinden zugenommen. Aus diesem Grund haben diese Gemeinden in ihrer Ortsplanung und Baugebiete für die BTS angepasst.» 

Wie wichtig die Entlastungsstrasse für den Thurgau ist, zeigt sich auch bei der Unterschriftenübergabe an die Bundeskanzlei in Bern. Mit dabei sind auch verschiedene Nationalrätinnen und Nationalräte aus den betroffenen Kantonen. So etwa Mike Egger Nationalrat SVP/SG, Diana Gutjahr Nationalrätin SVP/TG, Susanne Vincenz-Stauffacher Nationalrätin FDP/SG, Verena Herzog Nationalrätin SVP/TG, Manuel Struppler SVP/TG und Christian Lohr Mitte/TG. 

«Wir hoffen der Bund nimmt das erneute Signal ernst. Ansonsten haben wir ein Jahr Zeit bis das Geschäft in den Nationalrat kommt. Dann gilt es die Nationalrätinnen und Nationalräte von der BTS zu überzeugen. Heisst konkret mit Lobbyarbeit. Das ist viel Arbeit, die wir aber gerne bereit sind zu tätigen.» Verspricht der Thurgauer FDP-Präsident. Einfach dürfte es nicht werden, denn der Bund hat im Januar mitgeteilt, dass er momentan keinen Handlungsbedarf bei der BTS sieht. Unter anderem wegen dem Kosten / Nutzen (1,6 Mia.) und weil die Entlastungsstrasse einen Verschleiss vom Kulturland sei.  

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