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Carmen Haag tritt per Ende Mai 2022 zurück

Carmen Haag (Die Mitte) hat am Mittwochmorgen an der Sitzung des Grossen Rates ihren Rücktritt als Regierungsrätin des Kantons Thurgau auf Ende des Amtsjahres bekanntgegeben. Gemäss ihrem Rücktrittsschreiben möchte sie ihrer beruflichen Laufbahn eine neue Wende geben. Dazu werde sie sich nach dem Rücktritt Zeit nehmen.

27.10.2021 / 11:35 / von: mco/sda/nzu
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Carmen Haag hat ihren Rücktritt per Ende Mai 2022 eingereicht. Am Mittwoch hat sie ihren Entscheid vor den Medien erklärt. (Bild: TOP-Medien)

Carmen Haag hat ihren Rücktritt per Ende Mai 2022 eingereicht. Am Mittwoch hat sie ihren Entscheid vor den Medien erklärt. (Bild: TOP-Medien)

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«Nach acht Jahren ist für mich die Zeit gekommen, meiner beruflichen Laufbahn eine neue Wende zu geben», schreibt die Carmen Haag, Regierungsrätin des Kantons Thurgau in ihrem Rücktrittschreiben. Sie werde sich nächstes Jahr Zeit nehmen, um herauszufinden, wohin die Wende sie führen werde, heisst es in einer Mitteilung des Kantons.

Über die Nachfolge werden die Thurgauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger anlässlich der Ersatzwahl am 13. Februar 2022 entscheiden.

Carmen Haag, wohnhaft in Stettfurt, gehört der fünfköpfigen Thurgauer Exekutive seit Juni 2014 an und ist derzeit Vize-Regierungspräsidentin. 2017/2018 präsidierte sie die Regierung. Vor ihrer Wahl in die Exekutive war sie 14 Jahre lang Mitglied des Grossen Rats, davon sieben Jahre als Fraktionspräsidentin.

Im Beitrag von RADIO TOP erzählt Carmen Haag, was sie zum Rücktritt bewogen hat: 

audio 

Der Rücktritt der Thurgauer Regierungsrätin hat hohe Wellen geschlagen in der Thurgauer Politlandschaft. Die 47-Jährige war beliebt in der Bevölkerung. Auch für die Parteien im Grossen Rat kam ihr Rücktritt überraschend. 

Im Interview mit TELE TOP spricht die abtretende Regierungsrätin Carmen Haag über den Entscheid und ihre Zukunft:

video

RADIO TOP war im Grossen Rat in Frauenfeld auf Stimmenfang: 

audio

Neben den Grünen will auch die GLP abklären, ob sie mit einem Kandidaten oder einer Kandidatin ins Rennen um einen Regierungsratssitz steigen wollen. Die Mitte-Partei ist aber zuversichtlich, dass sie als zweitstärkste Partei den Sitz halten werden.

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