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Corona hält Einbrecher fern

Während der «ausserordentliche Lage» im Frühling sind die Einbruchszahlen deutlich gesunken. Der Grund dafür ist simpel: Die Leute waren öfters Zuhause. Auch die zweite Welle schlägt sich in der Ostschweizer Einbruchsstatistik nieder.

19.11.2020 / 06:47 / von: mma
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Das Coronavirus macht den Einbrechern die Arbeit schwer. (Symbolbild: KEYSTONE/SILAS STEIN)

Das Coronavirus macht den Einbrechern die Arbeit schwer. (Symbolbild: KEYSTONE/SILAS STEIN)

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Die Einbruchszahlen haben im Frühling während der «ausserordentlichen Lage» stark abgenommen. Der einfache Grund: Die Leute waren wegen der Ausgangsbeschränkungen gezwungenermassen öfters Zuhause. Auch jetzt im Herbst ist die Situation eine ähnliche.

Beispielsweise im Kanton Thurgau zeigt die Statistik, dass die Einbruchszahlen zwischen Anfang Oktober und Mitte November im Vergleich zum Vorjahr halbiert haben. Dies berichtet die «Thurgauer Zeitung». In Dieser Zeitspanne wurden sogar weniger Einbruchsdiebstähle gemeldet als im Frühling. Man könne allerdings keine Schlüsse für den weiteren Verlauf im Winter ziehen, erklärt Michael Roth von der Kantonspolizei Thurgau. Denn wenn die Fallzahlen sinken, könnten die Einbruchszahlen wieder steigen.

Neben dem, dass die Leute öfters Zuhause sind, spielt auch die Aufmerksamkeit eine Rolle. Die Leute seien gegenüber ihrer Umgebung aufmerksamer geworden, erklärt Hanspeter Krüsi von der Kantonspolizei St.Gallen. So hätten im Kanton St.Gallen Anwohner öfters die Polizei alarmiert, weil sie etwas beobachtet haben.

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