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Corona-Pandemie reisst Millionenloch in Thurgauer Bussenkasse

Das Pandemiejahr 2020 hinterlässt ein grosses Minus in der Bussenkasse der Thurgauer Polizei. Fast 1.5 Millionen Franken beträgt die Abnahme im Vergleich zum Budget. Neben dem geringeren Verkehrsaufkommen schlagen auch die Absagen von Grossveranstaltungen zu Buche.

19.04.2021 / 08:20 / von: mma
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Wegen des durch Corona bedingten Verkehrsrückgang fielen weniger Ordnungsbussen an. (Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Wegen des durch Corona bedingten Verkehrsrückgang fielen weniger Ordnungsbussen an. (Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

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Im vergangenen Jahr fuhren weniger Autos auf den Thurgauer Strassen. Grund dafür war der Appell des Bundes: «Bleiben Sie zuhause.». Dadurch kam es auch zu weniger Tempoüberschreitungen. Laut der «Thurgauer Zeitung» klaffe vor allem deswegen ein Loch in der Bussenkasse.

Budgetiert waren Einnahmen von 10 Millionen Franken bei den Ordnungsbussen. Dieses Ziel wurde um 1.48 Millionen Franken verpasst. Dies gehe gemäss der Zeitung aus dem Geschäftsbericht des Kantons hervor.

Doch auch weitere Einnahmequellen der Polizei seien betroffen. Beispielsweise die Einnahmen bei Grossanlässen. Da sämtliche Grossveranstaltungen wie beispielsweise das Openair Frauenfeld abgesagt wurden, fielen auch hier keine verrechenbare Einsätze an. Wie viel die Kantonspolizei den Veranstaltern verrechnet, wollte sie gegenüber der Zeitung nicht preisgeben.

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Urs
am 19.04.2021 um 12:41
Ich finde es bedenklich dass Einnahmen aus Bussen überhaupt budgetiert werden. Das hinterlässt den Eindruck dass ein Soll erreicht werden muss. Es müsste aber das Ziel sein so wenig Bussen wie notwendig aussprechen zu müssen und dieses Ziel mit Prävention anstatt Repressalien zu erreichen
Joel
am 19.04.2021 um 09:11
Meiner Meinung nach sollte das überhaupt nicht Budgetiert werden. Dadurch wir Druck ausgelöst dieses Budget zu erreichen.