Pull down to refresh...
zurück

Coronagegner-Menschenkette um Bodensee soll ohne Schweizer stattfinden

Am 3. Oktober sollte mit einer Menschenkette rund um den Bodensee gegen die Corona-Massnahmen demonstriert werden. Doch die Schweizer Seite des Organisationskomitees will nun aus diesem Vorhaben aussteigen.

22.09.2020 / 06:52 / von: asl
Seite drucken Kommentare
2
Wegen internen Differenzen mit der deutschen OK-Seite will das Schweizer Komitee nicht mehr an der Menschenkette rund um den Bodensee teilnehmen. (Screenshot: Google Maps)

Wegen internen Differenzen mit der deutschen OK-Seite will das Schweizer Komitee nicht mehr an der Menschenkette rund um den Bodensee teilnehmen. (Screenshot: Google Maps)

2
Schreiben Sie einen Kommentar

Vor rund zwei Wochen wurde bekannt, dass die Organisatoren der Coronademo in Berlin eine weitere in Konstanz planen. Ein paar Tage später wurde angekündigt, dass neben der Demonstration an der deutsch-schweizerischen Grenze auch eine Menschenkette von rund 150 Kilometer Länge rund um den Bodensee geplant wird. Doch diese soll laut «St.Galler Tagblatt» nun auf der Schweizer Seite ins Wasser fallen.

Wie die Zeitung berichtet, steigt die schweizerische Seite des Organisationskomitee aus dem Vorhaben aus. Grund dafür sind Differenzen innerhalb des Komitees. Carmen Vollmer von «Querdenken 8000 Zürich» sagt gegenüber dem «St.Galler Tagblatt», dass die Planung zum Chaos wurde. Das OK Deutschland hat in der Planungsphase weder ein Logo entwickeln noch Werbematerial bereitstellen können. Laut ihr habe sich der geplante Event immer mehr in eine «unrealisierbare Luftblase» entwickelt.

In der Region ist nach wie vor viel unklar im Zusammenhang mit den angekündigten Protesten. So sagt Thomas Niederberger, Stadtpräsident von Kreuzlingen, gegenüber der Zeitung, dass bis zum gestrigen Montag weder für die Friedenskette noch für die Demo ein Gesuch eingereicht wurde. Man gehe daher davon aus, dass Kreuzlingen nicht betroffen sein wird. Auch die Nachbargemeinden haben laut «St.Galler Tagblatt» bis auf eine kurze E-Mail keine weiteren Informationen erhalten.

Beitrag erfassen

Andrea Leiber
am 01.10.2020 um 12:08
Wieso entwickelt Querdenken Zürich nicht selbst ein Logo, sondern macht dessen Fehlen den deutschen Querdenkern zum Vorwurf? Sind etwa nicht alle gleich verantwortlich? Was ist das für eine destruktive Haltung?
Rpistorio
am 01.10.2020 um 01:19
Schweizer Spaltung. Was fuer eine Sauerei.