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Coronavirus-Ticker: 338 Neuinfektionen in Zürich

Die Corona-Krise hat die Schweiz noch immer fest im Griff. In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen in der Schweiz.

26.01.2021 / 13:37 / von: mma/lpe/szw/psc/asl/sda/lny
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(Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

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Die Linienflüge der Fluggesellschaft "People's" zwischen Alenrhein SG und Wien bleiben wegen der Coronakrise länger eingestellt. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Linienflüge der Fluggesellschaft "People's" zwischen Alenrhein SG und Wien bleiben wegen der Coronakrise länger eingestellt. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Eine Grafik zum R-Wert wird auf einem Bildschirm angezeigt, während einer Medienkonferenz zur aktuellen Situation des Coronavirus, am Donnerstag, 14. Januar 2021 in Bern. (Bild: KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Eine Grafik zum R-Wert wird auf einem Bildschirm angezeigt, während einer Medienkonferenz zur aktuellen Situation des Coronavirus, am Donnerstag, 14. Januar 2021 in Bern. (Bild: KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Schweizer Grenzwächter bei der Arbeit - sechs Parteichefs haben den Bundesrat in einem gemeinsamen Brief gebeten, wegen der Corona-Pandemie ein «umfassendes Grenz- und Testsystem» einzuführen. (Archivbild: Keystone/GIAN EHRENZELLER)

Schweizer Grenzwächter bei der Arbeit - sechs Parteichefs haben den Bundesrat in einem gemeinsamen Brief gebeten, wegen der Corona-Pandemie ein «umfassendes Grenz- und Testsystem» einzuführen. (Archivbild: Keystone/GIAN EHRENZELLER)

Der Thurgauer Regierungsrat will den Impfskandal genau untersuchen lassen. (Symbobild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Der Thurgauer Regierungsrat will den Impfskandal genau untersuchen lassen. (Symbobild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

(Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

(Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

(Symbolbild: Keystone/ZB/Robert Michael)

(Symbolbild: Keystone/ZB/Robert Michael)

Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Der Bundesrat Alain berset will in Zukunft mehr Corona-Massentests. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Der Bundesrat Alain berset will in Zukunft mehr Corona-Massentests. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Die Zürcher Seeuferpromenade und Parks könnten womöglich bald wieder geschlossen bleiben. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Die Zürcher Seeuferpromenade und Parks könnten womöglich bald wieder geschlossen bleiben. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Die Hälfte der Schweizer Todesopfer der zweiten Corona-Welle sind in Alters- und Pflegeheimen verstorben. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Die Hälfte der Schweizer Todesopfer der zweiten Corona-Welle sind in Alters- und Pflegeheimen verstorben. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Die Schweiz hat Anfang Januar mit dem Impfen begonnen. Trotzdem sollen die geltenden Corona-Massnahmen weiter verschärft werden. Dies fordern Experten. (Symbolbild: Keystone/Gaetan Bally)

Die Schweiz hat Anfang Januar mit dem Impfen begonnen. Trotzdem sollen die geltenden Corona-Massnahmen weiter verschärft werden. Dies fordern Experten. (Symbolbild: Keystone/Gaetan Bally)

Die Skigebiete klagen über Umsatzeinbussen über die Festtage. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Die Skigebiete klagen über Umsatzeinbussen über die Festtage. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Die Gastronomie fordert dringende Unterstützung des Bundes. (Symbolbild: KEYSTONE/dpa/Sebastian Gollnow)

Die Gastronomie fordert dringende Unterstützung des Bundes. (Symbolbild: KEYSTONE/dpa/Sebastian Gollnow)

Der Himmel ist für die Ostschweizer Schausteller alles andere als wolkenlos: Wegen des Coronavirus droht ihnen das finanzielle Aus. (Symbolbild: pixabay.com/capri23auto)

Der Himmel ist für die Ostschweizer Schausteller alles andere als wolkenlos: Wegen des Coronavirus droht ihnen das finanzielle Aus. (Symbolbild: pixabay.com/capri23auto)

Die von der Science Task Force in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich berechnete Reproduktionszahl stieg nach neuesten Schätzungen am 26.12. wieder über 1. (Bild: Sciencetaskforce)

Die von der Science Task Force in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich berechnete Reproduktionszahl stieg nach neuesten Schätzungen am 26.12. wieder über 1. (Bild: Sciencetaskforce)

Der Impfstoff von Pfizer/Biontech wirkt auch gegen die Mutationen. (Symbolbild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Der Impfstoff von Pfizer/Biontech wirkt auch gegen die Mutationen. (Symbolbild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Attacken auf Impfzentren wie dieses sind für Experten für Verschwörungstheorien wahrscheinlich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

Attacken auf Impfzentren wie dieses sind für Experten für Verschwörungstheorien wahrscheinlich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

Filippo Leutenegger weise mittelschwere Symptome auf. (Bild: KEYSTONE-SDA)

Filippo Leutenegger weise mittelschwere Symptome auf. (Bild: KEYSTONE-SDA)

Die Schweiz hat weitere 126'000 Dosen des Impfstoffes von Pfizer/Biontech erhalten. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Die Schweiz hat weitere 126'000 Dosen des Impfstoffes von Pfizer/Biontech erhalten. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Der Impfstoff von Moderna ist kurz vor der Zulassung in der Schweiz. (Bild: AP/Charlie Riedel)

Der Impfstoff von Moderna ist kurz vor der Zulassung in der Schweiz. (Bild: AP/Charlie Riedel)

Impfwillige müssen sich im Kanton Zürich vom Hausarzt anmelden lassen. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Impfwillige müssen sich im Kanton Zürich vom Hausarzt anmelden lassen. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

BAG-Chefin Anne Lévy fordert Geduld für die aktuell laufende grösste Impfaktion aller Zeiten. (Bild: KEYSTONE/Anthony Anex)

BAG-Chefin Anne Lévy fordert Geduld für die aktuell laufende grösste Impfaktion aller Zeiten. (Bild: KEYSTONE/Anthony Anex)

Gesundheitsminister Alain Berset hat sich besorgt über die Coronavirus-Situation in Grossbritannien gezeigt. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Gesundheitsminister Alain Berset hat sich besorgt über die Coronavirus-Situation in Grossbritannien gezeigt. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

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In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

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26. Januar 2021: 338 Neuinfektionen in Zürich

Im Kanton Zürich haben sich in den letzten 24 Stunden 338 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies sind fast 100 Fälle weniger als noch am vergangenen Dienstag. Zudem meldet der Kanton acht Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

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26. Januar 2021: Bund beurteilt epidemiologische Entwicklung vorsichtig optimistisch

Die Situation mit den sinkenden Fallzahlen, Hospitalisationen und Todesfällen stimmt den Bund «verhalten optimistisch», wie Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag sagte.

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26. Januar 2021: Homeoffice-Pflicht zeigt Wirkung

Derweil zeigt die Homeoffice-Anweisung des Bundes Wirkung. Laut Daten des BAG nimmt die Mobilität der Bevölkerung seit dem Herbst stetig ab. Anfang diesen Jahres lag die Zahl der zurückgelegten Kilometer wieder auf dem gleichen, tiefen Stand wie im ersten Shutdown im letzten Frühling. Dieser Trend spiegelt sich auch im Schienenverkehr wieder: Der Fernverkehr war zum Jahreswechsel nur halb so ausgelastet wie im Vorjahr.

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26. Januar 2021: 70'000 Franken Soforthilfe aus Zürcher Nachtleben

DJs, Musiker, Künstlerinnen und Unternehmen, die von der Schliessung der Zürcher Nachtkulturunternehmen betroffen sind, können bis zum kommenden Montag einmalige Unterstützungsbeiträge anfordern. Die Bar & Club Kommission (BCK) hat beschlossen 70'000 Franken aus dem Zürcher Nachtkulturfonds freizugeben.

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26. Januar 2021: 27'000 Freiwillige bei Nachbarschaftshilfe von Pro Senectute und Migros

Über 27'000 Freiwillige haben im Rahmen des Nachbarschaftshilfe-Projekt Amigos von Pro Senectute und Migros in der Pandemie rund 80'000 Einkäufe für Menschen aus Risikogruppen übernommen. Davon profitiert haben rund 20'000 Personen, wie die Migros am Dienstag mitteilte. Die Einkäufe können dabei online oder telefonisch bestellt werden. Freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Nachbarschaft kaufen danach ein und bringen die Einkäufe dem Besteller nach Hause.

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26. Januar 2021: 1'884 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem BAG am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1'884 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das Bundesamt für Gesundheit 57 neue Todesfälle und 92 Spitaleinweisungen.

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26. Januar 2021: Ansteckungen mit mutierten Coronaviren durchbrechen 1000er-Grenze

Die Ansteckungen mit mutierten Coronaviren haben am Dienstag die Tausender-Grenze durchbrochen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete 1’126 Fälle. Die meisten davon sind keiner der bekannten Mutationen aus Grossbritannien und Südafrika zuzuschreiben.

Von der britischen Variante sind bisher 521 Fälle entdeckt worden, von den südafrikanischen 26. 579 Fälle konnten keiner der beiden Varianten zugeordnet werden. Damit sind alle drei Mutanten in der Schweiz weiterhin auf dem Vormarsch. Am Montag registrierte des BAG 974 Ansteckungen mit diesen Viren.

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26. Januar 2021: Epidemie laut Taskforce stabil bis leicht rückgängig

Die Corona-Epidemie verläuft in der Schweiz seit Mitte Januar stabil bis leicht rückgängig. Dies schreibt die wissenschaftliche Taskforce des Bundes in ihrer jüngsten am Dienstag veröffentlichten Lagebeurteilung.

Die Anzahl bestätigter Fälle über die letzten 14 Tage liege bei 374 pro 100'000 Einwohner, teilte die Task Force am Dienstag mit. Die Positivitätsrate liege in demselben Zeitraum bei 11 Prozent. Die Schätzungen der effektiven Reproduktionszahl R betrage aufgrund der bestätigten Fälle 0,93 für die ganze Schweiz.

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26. Januar 2021: Kantone begrüssen kostenlose Tests für asymptomatische Personen

Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) begrüsst, dass der Bund künftig Corona-Tests für asymptomatische Personen fördern und finanzieren will. Der Schritt sei überfällig. Es sei schon seit längerem klar, dass mit vermehrtem Testen rascher auf Ausbruchsherde reagiert werden könne. Die Kantone regen weiter an, dass Speichel-Schnelltests in genügender Menge zur Verfügung stehen müssten, damit die Strategie breit umsetzbar sei.

Die Kantone wünschen gemäss der Stellungnahme eine Präzisierung in Bezug auf die Frage, ob repetitive präventive Testungen in Dörfern, Schulen oder Hotels, insbesondere bezüglich der laufenden Skisaison, auch zulässig seien oder nur bei einem schnellen Anstieg der Zahlen durch den Bund übernommen würden.

Entscheide zu den asymptomatischen Tests werden an der Bundesratssitzung vom (morgigen) Mittwoch erwartet.

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26. Januar 2021: Kanton Zug verschiebt 450 Erstimpfungen wegen Impfstoffmangel

Wegen Verzögerungen bei der Impfstofflieferungen verschob der Kanton Zug am Dienstag die Verabreichung von 450 ersten Dosen. So will er sicherstellen, dass er alle Zweitimpfungen termingerecht verabreichen kann. Dem Kanton fehlen den Angaben zufolge die für Ende Januar und Anfang Februar angekündigten Kontingente von 1'100 Dosen.

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26. Januar 2021: Swiss verlängert Umbuchungsfrist für ausgewählte Tickets

Die Fluggesellschaft Swiss hat die Umbuchungsfrist für vor dem 31. August 2020 gekaufte Tickets verlängert. Diese Tickets behalten ihre Gültigkeit und Passagiere im Besitz solcher Flugbillette können sie bis Ende Mai umbuchen auf ein Reisedatum bis spätestens 31. Dezember 2021. Dabei kann laut der Webseite der Swiss auch eine andere Destination oder Reiseklasse gewählt werden, wofür allerdings eine Gebühr fällig werden kann, wie die Swiss am Dienstag mitteilte. Generell hat die Swiss ihre Umbuchungspraxis im Zuge der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Reiserestriktionen stark angepasst.

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26. Januar 2021: 51 neue Infektionen im Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet für die vergangenen 24 Stunden 51 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Weiter teilt er mit, dass drei weitere Personen an den Folgen des Virus gestorben sind. Am vergangenen Dienstag meldete der Kanton noch 63 neue Fälle und vier Todesopfer.

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26. Januar 2021: Bisher landesweit gut 197'000 Impfdosen verabreicht

In der Schweiz sind bis am Sonntag 197'368 Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Damit sind 2,29 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner geimpft. Geliefert wurden 535'115 Dosen der beiden Herstellen Pfizer/Biontech und Moderna, wie das BAG schreibt.

Die Situation in den Kantonen stellt sich unterschiedlich dar, wie den Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vom Dienstag weiter zu entnehmen ist. Am meisten impfte bisher der Kanton Nidwalden mit 7,47 Dosen für 100 Einwohner. Appenzell-Innerrhoden mit einem Anteil von 5,69 Prozent an Geimpften in der Bevölkerung auf dem zweiten Platz impft ebenfalls «vorne mit».

Schlusslicht bildet der Kanton Bern, der allerdings mit Impfbeginn am 11. Januar auch spät anfing. Bisher kamen dort 1,38 Impfungen pro 100 Bewohner zustande. Auf dem zweitletzten Platz landet mit 1,46 Prozent geimpfter Bevölkerung Thurgau. Damit tauschten die Kantone Bern und Thurgau im Vergleich zu den letzten Angaben vom Donnerstag die Plätze.

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26. Januar 2021: Kanton Zürich fährt mit den Impfzentren hoch

Im Kanton Zürich wird es elf Impfzentren geben. Bisher war von vier Zentren die Rede. Das grösste Impfzentrum wird in der Messehalle Zürich aufgebaut. Aber auch andere Städte wie Winterthur, Uster oder Wetzikon sollen neu zu Impfstandorten werden. Ebenfalls gab der Kanton bekannt, ein eigenes Anmeldetool für die Impfungen zu entwickeln.

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26. Januar 2021: Aerosuisse fordert Tests statt Quarantäne

Praktisch alle Einreisenden in die Schweiz sollen fünf Tage in Quarantäne - auch wenn ein negativer Corona-Test vorliegt. Dies schlagen sechs Parteipräsidenten dem Bundesrat vor, wie am Wochenende bekannt wurde. Der Luftfahrtverband Aerosuisse unterstütze vermehrtes Testen bei der Einreise, teilte der Verband am Dienstag mit. Dies jedoch nur unter der Voraussetzung, dass bei einem negativen Testresultat die Quarantäne entfällt. Die wirtschaftlichen Schäden durch Reiserestriktionen wie Quarantäneregeln würden in keinem Verhältnis zu ihrer Wirksamkeit stehen, heisst es in der Stellungnahme.

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26. Januar 2021: Kanton St.Gallen meldet 163 Corona-Neuinfektionen

Im Kanton St.Gallen wurden innerhalb von 24 Stunden 163 Coronavirus-Neuinfektionen gemeldet. Dies schreibt der Kanton auf seiner Website. Am Dienstag vor einer Woche waren es mit 178 Fällen noch etwas mehr. Zwei weitere Personen sind seit gestern zudem an den Folgen des Virus gestorben.

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26. Januar 2021: SBB sistieren gegen 30 Immobilienprojekte

Die SBB sistieren aus Spargründen in der Corona-Krise gegen 30 Immobilienprojekte in der Schweiz. Diese würden auf Eis gelegt, bis die Finanzierung gesichert sei, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Kürzung beträgt für 2021 bis 2025 rund 700 Millionen Franken. Betroffen sind auch Projekte in Zürich und Winterthur.

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26. Januar 2021: Dritte Impfstoff-Zulassung in der Schweiz könnte sich verzögern

Die Zulassung eines dritten Impfstoffs in der Schweiz könnte sich verzögern. Die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel ist zurzeit in der Prüfung des Impfstoffs von AstraZeneca. Dieser wird jedoch von Experten kritisiert.

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26. Januar 2021: BAG prüft Ess- und Trinkverbot in den Zügen

Das Bundesamt für Gesundheit prüft offenbar ein Ess- und Trinkverbot in den Zügen. Dies bestätigt das BAG gegenüber «Radio SRF». Dies weil die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr mit Essen und Trinken immer wieder strategisch umgangen wird. Bisher wollten weder BAG noch SBB ein solches Verbot. Die Fälle würden sich aber derart häufen, dass nun Massnahmen geprüft werden.

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26. Januar 2021: Engpass bei Impfdosen in der Schweiz

Bundesrat Alain Berset will, dass die Kantone schneller und mehr Impfungen durchführen. Doch offenbar fehlt es in der Schweiz an genügend Dosen für diese Impfstrategie. Das System könnte am 8. Februar kollabieren.

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26. Januar 2021: UBS kann Gewinn im Pandemiejahr 2020 deutlich steigern

Die UBS hat im vierten Quartal von der guten Stimmung an den Aktienmärkten profitiert und deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Und auch die Erwartungen des Marktes wurden klar übertroffen. Die Dividende für 2020 fällt zwar deutlich geringer aus, dafür werden die Aktienrückkäufe wieder aufgenommen.

Die Grossbank hat im Schlussquartal 2020 von einem starken Marktumfeld profitiert und den Reingewinn um 137 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar erhöht. Für das Gesamtjahr 2020 resultierte ein um 54 Prozent gestiegener Jahresgewinn von 6,6 Milliarden Dollar.

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25. Januar 2021: Polizei löst Party in Self-Check-in-Hotel in Uster auf

In einem Self-Check-in-Hotel in Uster haben sich in der Nacht auf Sonntag über 25 Personen für eine lautstarke Party versammelt - dies trotz Corona-Massnahmen. Die Stadtpolizei Uster löste das Fest auf und wies die Partygänger weg.

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25. Januar 2021: Erstmals britische Mutation in Schaffhausen festgestellt

Im Kanton Schaffhausen ist das erste Mal die englische Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden. Die Ansteckungskette ist nicht bekannt.

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25. Januar 2021: Linienflüge Altenrhein-Wien bleiben länger eingestellt

Die Linienflüge der Fluggesellschaft «People's» zwischen Altenrhein und Wien bleiben bis zum 28. März eingestellt. Als Grund nannte die Fluggesellschaft am Montag die jüngsten Entwicklungen in der Corona-Pandemie. Betroffene Passagiere würden informiert, die Sonderregelungen für Umbuchungen oder Stornierungen blieben unverändert, hiess es. «People's» hatte den Linienbetrieb kurz vor Weihnachten eingestellt und den Wiedereinstieg ursprünglich für Mitte Februar geplant.

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25. Januar 2021: 554 Neuansteckungen über Wochenende im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet über das Wochenende 554 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Damit gehen die Ansteckungszahlen im Vergleich zur letzten Woche deutlich zurück. 28 weitere Personen sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben, damit steigt die Zahl der Corona-Toten im Kanton Zürich auf 1'144.

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25. Januar 2021: Appenzell Ausserrhoden muss Impftermine verschieben

Der Lieferengpass beim Impfstoffhersteller Biontech/Pfizer hat auch für den Kanton Appenzell Ausserrhoden Folgen. Einzelne Impftermine müssen um 3 bis 4 Wochen nach hinten geschoben werden. Die Rede ist von etwa 300 Terminen.

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25. Januar 2021: Tausend Fälle von Ansteckung mit mutierten Viren in der Schweiz

In der Schweiz sind bislang fast 1i000 Ansteckungen mit den mutierten und ansteckenderen Formen des Coronavirus entdeckt worden. Die britischen Varianten sind bislang 474 Fälle nachgewiesen worden, von den südafrikanischen deren 16, wie das Bundesamt für Gesundheit BAG) am Montag auf Anfrage von Keystone-SDA mitteilte. 484 Fälle konnten demnach keiner der beiden Varianten zugeordnet werden. Insgesamt waren es am Montag also 974 nachgewiesene Ansteckungen mit mutierten Viren.

Diese breiten sich damit in der Schweiz weiter aus: Am Freitag hatte das BAG Kenntnis von 674 Fällen, am Donnerstag von 582 und am Mittwoch von 479. In der Schweiz sei die brasilianische Variante bislang nicht aufgetaucht, heisst es beim BAG auf Nachfrage. Für Brasilien gilt bereits ein Einreiseverbot, zudem wurde das südamerikanische Land am Mittwoch auf die Quarantäneliste gesetzt.

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25. Januar 2021: Grippe bleibt dank Corona-Schutzmassnahmen bisher aus

Die Grippesaison in der Schweiz fällt bisher aus. Influenzaviren sind landesweit nicht feststellbar. Andere respiratorische Infektionen stehen im Vordergrund. Grund dafür dürften die Schutzmassnahmen im Zug der Corona-Pandemie sein.

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25. Januar 2021: Härtefallprogramm im Kanton Zürich wird erweitert

Der Zürcher Kantonsrat hat die Erweiterung des Härtefallprogramms für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen ohne Gegenstimme bewilligt. Die Höhe des dafür notwendigen Zusatzkredits beträgt 95 Millionen Franken.

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25. Januar 2021: Kantone sprechen sich knapp für Quarantäneverkürzung aus

Die Quarantäne soll von zehn auf sieben Tage reduziert werden. Eine Mehrheit der Kantone spricht sich für diese Änderung aus. Dies zeigt eine Stellungnahme der Kantonalen Gesundheitsdirektoren.

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25. Januar 2021: BAG meldet 4'320 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem BAG am Montag innerhalb von 72 Stunden 4'320 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden, gegenüber 4'703 am Montag vor einer Woche. Gleichzeitig registrierte das BAG 85 neue Todesfälle und 129 Spitaleinweisungen. Seit Freitag wurden 55'071 Tests durchgeführt.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 10,5 Prozent, wie das Bundesamt für Gesundheit BAG weiter mitteilte. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 328,83 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,93.

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25. Januar 2021: Kanton Bern möchte Massentests an Schulen in Wangen an der Aare durchführen

Der Kanton Bern möchte an sämtlichen Schulen in Wangen an der Aare Corona-Massentests durchführen. Damit reagiert der Kanton auf Ansteckungsfälle mit dem mutierten Corona-Virus an insgesamt drei Primarschulklassen in Wangen an der Aare. Sämtliche Schüler, das Lehrpersonal sowie administratives Personal sollen getestet werden um festzustellen, ob sich die Virus-Mutation noch weiter ausgebreitet hat. Die Tests seinen jedoch freiwillig, wie bernischen Gesundheitsdirektion auf Anfrage von Keystone-SDA sagte.

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25. Januar 2021: Verwaltungsdelegation schränkt Zutritt zum Bundeshaus weiter ein

Die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus werden im Bundeshaus weiter verschärft: Es haben wieder weniger Personen Zutritt zum Parlamentsgebäude. Die Zahl der Personen, die sich gleichzeitig im Gebäude aufhalten, wird auf ein Minimum reduziert. Zudem empfiehlt die Verwaltungsdelegation Ratsmitgliedern, die zu den Risikogruppen gehören, sich impfen zu lassen. Drittens empfiehlt die Verwaltungsdelegation den Präsidentinnen und Präsidenten der Kommissionen und Delegationen, in ihrer Sitzungsplanung Prioritäten zu setzen oder Sitzungen nach Möglichkeit per Videokonferenz durchzuführen. Seit der Wintersession können Mitglieder des Nationalrats ihre Stimme auch in Abwesenheit abgeben, falls sie sich aufgrund behördlicher Weisungen wegen Covid-19 in Isolation oder Quarantäne begeben müssen.

Das entschied das Gremium nach einer Aussprache mit dem Bundesamt für Gesundheit BAG und der Berner Kantonsärztin, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Die angespannte epidemiologische Lage erfordere zusätzliche Massnahmen, damit die Frühjahrssession im März durchgeführt werden könne.

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25. Januar 2021: Schaffhauser Kantonsrat debattiert über Corona-Sofortmassnahmen

Der Schaffhauser Kantonsrat hat am Montag über die Unterstützung von durch Corona gebeutelte Unternehmen diskutiert. Unter anderem ging es um die Unterstützung bei Geschäftsmieten.

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25. Januar 2021: Corona-Krise kostet Kanton Freiburg eine halbe Milliarde

Die Corona-Krise wird den Kanton Freiburg mindestens eine halbe Milliarde Franken kosten. Davon geht der Staatsrat aus, der am Montag eine Zwischenbilanz zur Covid-19-Lage im Kanton zog. Um die Auswirkungen der Krise zu mildern, hat die Kantonsregierung bislang Entscheide mit einer Kostenfolge von schätzungsweise 220 Millionen Franken getroffen. Bereits ausbezahlt wurden 40 Millionen für die Unterstützung der Wirtschaft und 56 Millionen für sanitäre Massnahmen.

Belastet wird die Staatskasse zudem durch geringere Steuereinnahmen sowie zusätzlichen Kosten in den Bereichen Gesundheit, Soziales, öffentlicher Verkehr und Betrieb des Staats. Die geschätzte Gesamtsumme für den Staat belaufe sich bisher auf rund 548 Millionen Franken, teilte der Staatsrat mit.

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25. Januar 2021: Geschlossene Schulen bleiben in der Schweiz die Ausnahme

Schulschliessungen wegen des Coronavirus bleiben in der Schweiz Ausnahmen. Die Zahl der Schulschliessungen in der Schweiz aufgrund der Pandemie würden nicht zentral erfasst, heisst es am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bei der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

Am vergangenen Mittwoch hatten die Erziehungsdirektoren und die wissenschaftliche Corona-Taskforce des Bundes erneut von flächendeckenden Schulschliessungen abgeraten. Bisher hätten sich die bestehenden Schutzkonzepte in den Schulen wie Hygieneregeln, Maskenpflicht und das Lüften bewährt und würden umgesetzt, hiess es von der EDK.

Der EDK-Sprecher verwies am Montag denn auch auf die Stellungsnahme der Erziehungsdirektoren von Mitte Januar, die nur punktuelle Klassen- beziehungsweise Schulschliessungen vorsieht.

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25. Januar 2021: Kanton Thurgau meldet 104 Corona-Neuinfektionen

Der Kanton Thurgau meldet übers Wochenende 104 neue Corona-Infektionen. Zwei weitere Personen sind an der Folgen der Viruserkrankung verstorben, wie der Kanton weiter auf seiner Webseite publiziert. Vor einer Woche meldete der Kanton noch 108 Neuansteckungen und fünf Todesfälle.

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25. Januar 2021: Offene Jugendarbeit Winterthur bleibt offen und baut Angebot aus

Die offene Jugendarbeit Oja in Winterthur hat wegen der Corona-Pandemie ihr Angebot im Bereich Bewerbungscoaching und Lehrstellenberatung ausgebaut. Zudem werden die Freizeitangebote weitergeführt – für die Gesundheit der Jugendlichen.

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25. Januar 2021: Corona-Pandemie kostet Kanton St.Gallen 840 Millionen Franken

Die Kurzarbeits- und Erwerbsersatzentschädigung sowie Härtefälle kosten den Bund und Kanton am meisten. Insgesamt könnte die Corona-Pandemie im Kanton St.Gallen rund 840 Millionen Franken kosten.

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25. Januar 2021: Denner profitiert stark von Corona-Krise

Denner hat seinen Umsatz 2020 um 15,7 Prozent gesteigert. Das ist rund eine halbe Milliarde mehr als im Vorjahr. Dabei hat unter anderem der Mehrkonsum im Inland dem Discounter in die Hände gespielt, wie Denner am Montag mitteilte. Die 570 eigenen Denner-Filialen hätten rund 3 Milliarden zum Umsatz beigetragen und seien um 15,6 Prozent gewachsen, hiess es weiter. Die 268 Partnerbetriebe wuchsen mit 16,2 Prozent und einem Umsatz von 0,8 Milliarden noch etwas stärker. Dieses Wachstum sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Bevölkerung während der Coronakrise mehrheitlich im Inland einkaufte.

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25. Januar 2021: Kanton St.Gallen meldet 253 neue Corona-Infektionen

Der Kanton St.Gallen meldet über das Wochenende 253 Coronavirus-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es beinahe gleich viele. Wie der Kanton auf seiner Website mitteilt, sind sieben weitere Menschen an den Folgen des Virus gestorben. Seit Beginn der Pandemie gibt es in St.Gallen mittlerweile 624 Todesfälle.

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25. Januar 2021: Schwangere mit Zusatzrisiken sollen sich impfen lassen können

Schwangere mit Zusatzrisiken sollen sich impfen lassen können, wenn sie dies wünschen. Darauf haben sich die Fachgesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) geeinigt.

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25. Januar 2021: Durch Glück früher geimpft

Die Impfstrategie des Bundes ist deutlich: Zuerst die Risikogruppen, dann das Pflegepersonal und später alle andern. Doch durch eine «Jokerliste» kann man in gewissen Kantonen schon früher geimpft werden, auch wenn man nicht zu einer der beiden Gruppen gehört.

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25. Januar 2021: Jeder dritte Schweizer wünscht sich schärfere Corona-Massnahmen

Die Bevölkerung in der Schweiz zieht die Schliessung der Skigebiete dem Fernunterricht vor, wie eine Umfrage zeigt. Gemäss dieser gehen die aktuellen Corona-Massnahmen des Bundes für rund einen Drittel zu wenig weit.

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24. Januar 2021: In Wangen an der Aare BE schliesst ganze Schule

In Wangen an der Aare BE schliesst wegen des Coronavirus die ganze Schule mit 350 Kindern. Grund dafür sind mehrere Ansteckungen mit dem Coronavirus, darunter auch solche mit dem mutierten Virus aus Grossbritannien. Wie Schulleiter Andreas Oetliker am Sonntagabend auf Anfrage sagte, hat das bernische Kantonsarztamt drei Klassen in Quarantäne geschickt, aber auch die Schliessung der ganzen Schule angeordnet. Die Massnahme gilt bis zum kommenden Samstag. Oetliker präzisierte damit Informationen auf der Schul-Internetseite der Gemeinde. Am Montag entfällt der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler. Dieser soll ab Dienstag im Fernunterricht wieder aufgenommen werden. Laut der Schulleitung sind die Schülerinnen und Schüler nicht verpflichtet, einen Coronatest zu absolvieren.

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24. Januar 2021: Grossandrang: Freiburg sperrt Zufahrten in Wintersportgebiete

Wegen des wetterbedingt grossen Andrangs hat Freiburg am Sonntag mehrere Zufahrten zu den Skigebieten des Kantons teilweise gesperrt. Betroffen waren die Gebiete Moléson, Les Paccots, Rathvel, Schwarzsee, La Chia und Villarlod.

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24. Januar 2021: R-Wert steigt wieder auf fast 0,9

Die Corona-Pandemie in der Schweiz hat sich nach leichtem Abflauen Mitte Januar wieder verstärkt. Nachdem das BAG am Freitag für den 12. Januar einen Reproduktionswert (R-Wert) von 0,79 gemeldet hatte, gab es am Sonntag einen Wert von 0,89 für den 14. Januar bekannt.

Dies ist der Internetseite des Bundesamts für Gesundheit zu entnehmen. Damit zerschlägt sich die noch am Freitag geäusserte Hoffnung, die Fallzahlen alle zwei Wochen halbieren zu können.

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24. Januar 2021: Grenzkontrollen und Einreiseregeln wegen Corona verschärft

Die Bundesregierung hat die Grenzkontrollen und Einreiseregeln verschärft, um die grenzüberschreitende Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Für insgesamt fast 30 Länder mit besonders hohen Infektionszahlen oder besonders gefährlichen Virusvarianten gilt seit Sonntag eine Testpflicht vor der Einreise. Zu diesen Hochrisikogebieten zählen das Nachbarland Tschechien, die Urlaubsländer Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA. Die Tests werden nach Angaben des Bundesinnenministeriums an den Flug- und Seehäfen systematisch kontrolliert. In den Grenzgebieten zu den EU-Nachbarstaaten und der Schweiz werden Einreisende stichprobenartig überprüft - das nennt man Schleierfahndung.

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24. Januar 2021: Weitere Ansteckungen mit der Corona-Mutation an Kilchberger Schule

Eine Kilchberger (ZH) Primarschule muss wegen zusätzlichen Ansteckungsfällen mit dem mutierten Coronavirus weitere zwei Wochen im Fernunterricht unterrichten. Am Dienstag hatte die Schule die Türen wegen eines positiv auf das Virus getesteten Schülers schliessen müssen. 

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24. Januar 2021: Gewerkschaft VPOD hält nichts von Corona-Pflichttests bei Grenzeintritt

Der Schweizerische Verband des Personals öffentlicher Dienste im Luftverkehr VPOD ist gegen den Vorschlag einer Test- und Quarantänepflicht für Einreisende in die Schweiz. Dies forderten diverse Parteipräsidenten vom Bund. Eine solche Massnahme würde den Tourismussektor massiv schädigen.

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24. Januar 2021: Der Kanton St.Gallen verzeichnet die höchste Übersterblichkeit bei den Personen ab 65

Im Kanton St.Gallen hat mit der zweiten Corona-Welle in der gesamten Schweiz die höchste Übersterblichkeit bei den über 65-Jährigen zu verzeichnen. Der Kanton gerät wegen der verzögerten Massnahmen von allen Seiten in die Kritik. Die Regierung gesteht gewisse Fehler ein.

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24. Januar 2021: Grenzgänger sollen systematisch getestet werden

Fast alle Patreipräsidenten fordern den Bundesrat auf, wegen der Corona-Pandemie das Grenzregime zu verschärfen. So sollen alle Einreisende an der Grenze einen Corona-Test vorweisen müssen

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23. Januar 2021: R-Wert steigt wieder auf über 0,8

Die Corona-Pandemie hat sich in der Schweiz wieder verstärkt. Zu Beginn des Januars ist der Reproduktionswert gesunken. Er lag zwischenzeitlich sogar unter 0,8. Wie das Bundesamt für Gesundheit BAG mitteilt, ist der R-Wert nun jedoch wieder gestiegen. Das BAG meldet am Samstag einen R-Wert von 0.84. Demnach steckten am 13. Januar 100 Infizierte 84 weitere Leute an.

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23. Januar 2021: Demonstration gegen Corona-Massnahmen in Bern 

Die Berner Kantonspolizei hat am Samstagnachmittag in Bern eine Kundgebung von Gegnern der Corona-Massnahmen aufgelöst. Mehrere Personen, welche der Aufforderung der Polizei nicht nachkamen, den Ort zu verlassen, wurden kontrolliert und verzeigt.

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23. Januar 2021: St.Moritz weitet Corona-Massnetests aus

Alle Angestellten der Hotels und Skischulens in St.Moritz und Celerina müssen zum Corona-Test antraben. Wie die Staatskanzlei mitteilt, müssen sich auch Schneesportlehrer aus Corviglia und Corvatsch testen lassen. Von den Tests ausgenommen seien Personen, die bereits ein negatives PCR-Testresultat vorweisen könenn oder nachweislich an Covid-19 erkrankt gewesen sind.

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23. Januar 2021: Urs Martin kündigt Untersuchungen zur vorzeitlichen Impfung im Kanton Thurgau an

Der Thurgauer Regierungsrat Urs Martin hat in der «Schweiz am Wochenende» vertiefte Abklärungen zur Impfung eines Milliardärs aus Südafrika im Kanton Thurgau angekündigt. Der Milliardär liess sich in einer Klinik der Hirslandengruppe im Kanton Thurgau gegen das Coronavirus impfen, bevor der Kanton Thurgau selber mit dem Impfen begonnen hat. Laut Martin soll abgeklärt werden, welche Auswirkungen diese vorzeitliche Impfung für die Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Thurgau und der Hirslanden hat.  

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23. Januar 2021: Carmen Walker-Späh will die verpassten Sonntags-Verkäufe nachholen

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Sonntagsverkäufe vor Weihnachten abgesagt werden. Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin fordert den Bundesrat nun dazu auf, diese nachzuholen. Damit wolle sie den Corona-geplagten Detailhandel unterstützen, so Walker-Späh im Interview mit der «Schweiz am Wochenende». 

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22. Januar 2021: Britische Corona-Mutation macht fünf Prozent der Infektionen aus

Die ETH-Forscherin Tanja Stadler warnt vor einer dritten Corona-Welle. Insbesondere die mutierte Variante aus Grossbritannien bereitet ihr Sorgen, sagt sie gegenüber «SRF»: Sie hat 1000 Corona-Proben untersucht und dabei festgestellt, dass fünf Prozent der Corona-Infektionen auf diese Mutation zurückzuführen sind. Wenn sich diese Zahl weiter erhöht, könnte sich das Virus, ähnlich wie in Grossbritannien kurz vor Weihnachten, wieder rasant ausbreiten.

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22. Januar 2021: Häufung von Coronavirus-Mutation an zwei Zürcher Privatschulen

An zwei Privatschulen in der Stadt Zürich häufen sich Ansteckungen mit Covid-19-Mutationen, wie die kantonale Gesundheitsdirektion am Freitagabend bekannt gab. Die Ansteckungen an den beiden jüdischen Schulen Noam mit Primar- und Sekundarstufe und ICZ mit Vorkindergarten und Kindergarten im Stadtkreis 2 haben auch das familiäre Umfeld erfasst: über 30 Personen wurden Coronavirus-positiv getestet.

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22. Januar 2021: 449 Corona-Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Freitag 449 Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. Das sind gut 100 mehr als noch am Donnerstag, aber ähnlich viele wie Mitte der Woche. Ausserdem meldet die Gesundheitsdirektion sieben weitere Todesfälle.

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22. Januar 2021: Appenzell Ausserrhoden entschädigt Spitäler für Corona-Hilfe

Appenzell Ausserrhoden finanziert mit 757‘000 Franken Aufwendungen der Kliniken, die bei der Bewältigung der Corona-Pandemie angefallen sind.

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22. Januar 2021: 9 von 24 Schulklassen von Volketswiler Schulhaus in Quarantäne

Der Corona-Massentest an der Schule Feldhof in Volketswil ist abgeschlossen, die Auswertung der Tests läuft noch. Die Positivitätsrate lag am Freitagnachmittag bei knapp 7 Prozent. 9 von 24 Klassen sind in Quarantäne. Für das Contact Tracing ist die Häufung der Fälle «unerklärlich».

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22. Januar 2021: Bisher 42 Fälle von erwarteten unerwünschten Impf-Nebenwirkungen

Bei der grössten Impfaktion in der Geschichte der Schweiz sind bisher 42 Fälle von vermuteten unerwünschten Nebenwirkungen gemeldet worden, wie Swissmedic mitteilt. 16 davon sind schwerwiegend. Fünf Meldungen standen in Zusammenhang mit einem tödlichen Verlauf.

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22. Januar 2021: Lieferengpass von Pfizer-Impfstoff bremst Impfkampagne im Kanton Thurgau

Bis am Freitag wurden 8'775 Impfungen mit dem Pfizer-Impfstoff an den Kanton Thurgau geliefert, anstelle der per Ende 2020 versprochenen 11'710. Aus diesem Grund habe der Fachstab Pandemie des Kantons Thurgau beschlossen, die Terminvergabe der Pfizer-Impfungen im Februar zu drosseln, so dass sichergestellt ist, dass alle für zwei
Termine angemeldeten Personen auch einen Impfstoff zur Verfügung haben, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

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22. Januar 2021: Swiss und Lufthansa verschärfen Maskenpflicht auf Deutschlandflügen

Die Lufthansa-Gruppe verschärft die Maskenpflichten auf ihren Flugzeugen. Fluggäste der Swiss, der Lufthansa und der anderen Airlines der deutschen Gruppe müssen auf den Flügen von und nach Deutschland ab Anfang Februar eine medizinische Maske tragen.

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22. Januar 2021: AstraZeneca-Zulassung in den nächsten Wochen möglich

Nach Angaben des Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic könnte auch der dritte Coronavirus-Impfstoff von AstraZeneca «in den nächsten Wochen» zugelassen werden. Die schwedisch-britische Firma hatte ihr Gesuch bereits Anfang Oktober des letzten Jahres eingereicht. Swissmedic warte aber noch auf «wichtige Daten», sagte Mediensprecher Lukas Jaggi am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Wenn diese rechtzeitig einträfen und zufriedenstellend ausfielen, könne man in den nächsten Wochen mit einer Zulassung rechnet.

AstraZeneca hatte den Impfstoff in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford entwickelt. Die Schweiz hat davon bis zu 5,3 Millionen Dosen bestellt. Trotz der frühen Eingabe ihres Gesuchs liess Swissmedic in der Zwischenzeit zuerst die Impfstoffe der Firmen Pfizer/Biontech und Moderna zu.

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22. Januar 2021: BAG meldet 2156 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 2156 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Das sind 240 Fälle weniger als am vergangenen Freitag. Gleichzeitig registrierte das BAG 62 neue Todesfälle und 92 Spitaleinweisungen. Durchgeführt wurden 26'667 Tests. Die Positivitätsrate entspricht 8,1 Prozent.

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22. Januar 2021: St.Gallen hält an Präsenzunterricht in Sekundarstufe II fest

Die St.Galler Regierung will die «Pandemie in den Schulen mit Augenmass bekämpfen». Das heisst im Klartext: Im Kanton St.Gallen wird in den Volksschulen und in der Sekundarstufe II auch in den kommenden Wochen am Präsenzunterricht festgehalten.

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22. Januar 2021: Über 65-Jährige können sich in Appenzell Innerrhoden für die Impfung anmelden

Ab Samstag können sich impfwillige Innerrhoderinnen und Innerrhoder online für eine Covid-19-Impfung im Impfzentrum registrieren. Zuerst sollen Personen über 65 Jahren geimpft werden, danach folgt das Pflegepersonal.

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22. Januar 2021: Zweite Impfung in Zürcher Alters- und Pflegeheimen verzögert sich

Der Kanton Zürich muss wegen Lieferverzögerungen seinen Impf-Plan anpassen. So wird die zweite Impfung in den Alters- und Pflegeheimen um eine Woche verschoben. Dies hat die Zürcher Gesundheitsdirektion nach der Prüfung von verschiedenen Varianten entschieden, heisst es in einer Mitteilung. Das Zeitfenster für die zweite Impfung ist gemäss dem Bund sechs Wochen. Die Verschiebung um eine Woche sollte damit keine Auswirkungen auf den Schutz haben.

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22. Januar 2021: 51 Neuinfektionen im Thurgau

Im Kanton Thurgau haben sich innert der letzten 24 Stunden 51 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilt der Kanton auf seiner Website mit. Am vergangenen Freitag meldete der Kanton noch 92 Neuansteckungen. Weiter teilt der Kanton mit, dass eine Person an den Folgen der Infektion gestorben ist. 

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22. Januar 2021: Rund zwei Prozent der Schweizer Bevölkerung sind geimpft

In der Schweiz sind bis am Donnerstag rund 170'000 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Das entspricht rund zwei Prozent der Bevölkerung, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag mitteilte.

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22. Januar 2021: Wohneigentumspreise dürften trotz Coronakrise weiter steigen

Die Risiken auf dem Schweizer Immobilienmarkt haben sich zum Ende des Jahres 2020 etwas entspannt. Die Immobilienpreise dürften derweil weiter steigen. Vor allem bei Einfamilienhäusern an peripheren Lagen ist mit höheren Preisen zu rechnen.

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22. Januar 2021: Kreuzlingen richtet Corona-Hotline ein

Der Stadtrat von Kreuzlingen erweitert seine Hilfs-Massnahmen im Zusamenhang mit der Coronakrise. So prüft der Stadtrat verschiedene Möglichkeiten, mit welchen er beispielsweise Sport- und Kultuverereinen unter die Arme greifen kann. Weiter hat er auch eine neue Corona-Hotline eingerichtet, heisst es in einer Mitteilung der Stadt. Bei dieser Anlaufstelle werden alle Fragen rund um die Coronakrise entgegengenommen und wenn nötig weitergeleitet. Die neue Hotline ist ab Montag offen.

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22. Januar 2021: Kanton St.Gallen meldet 160 Neuinfektionen

In den vergangenen 24 Stunden haben sich im Kanton St.Gallen 160 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies schreibt der Kanton auf seiner Website. Am vergangenen Freitag waren es exakt gleich viele. Weiter meldet der Kanotn, dass drei Personen an den Folgen des Virus verstorben sind. 

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22. Januar 2021: Lernende wollen Abschlussprüfungen absagen

Im Sommer stehen die Lehrabschlussprüfungen an – auch während der Pandemie. Dies stört zahlreiche Lernende. Sie fordern in einer Petition die Absage der Prüfungen. 22'000 Personen haben die Online-Petition bereits unterschrieben.

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22. Januar 2021: Tibits-Gründer will Bundesrat inhaftieren

Einer der Gründer der Restaurantkette Tibtis will den Bundesrat vor ein Kriegsgericht stellen. Dafür hat er mehrere Briefe geschrieben – auch an Russland und die USA.

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21. Januar 2021: Stadt Zürich will Quarantänepraxis ändern

Angestellte der Stadt Zürich sollen bei einer ärztlich verordneten Quarantäne nicht mehr Überstunden oder Ferien hergeben müssen. Das schreibt der Stadtrat in einer Antwort auf eine Anfrage. Man sei bereit, die Praxis zu ändern. 

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21. Januar 2021: Armee entschuldigt sich für Probleme beim Distance Learning

Wegen technischer Probleme hat das Distance Learning für Rekruten nach Angaben der Armee «keinen wunschgemässen Start» hingelegt. Dafür entschuldige sich die Armee, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Man arbeite an einer Verbesserung des Systems.

Da der RS-Start mit dem Beginn der vom Bundesrat kurzfristig beschlossenen Home-Office-Pflicht zusammenfalle und somit eine grosse Zahl der Bundesangestellten von zuhause aus arbeite, sei das bundeseigene System seit Beginn der Woche stark belastet, schrieb die Armee weiter. Dies führe dazu, dass die Leistungsfähigkeit des LMS beeinträchtigt sei und es zu langen Wartezeiten beim Anmelden oder Arbeiten an den Lektionen komme.

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21. Januar 2021: Kantone sollen gemäss Berset schneller impfen

Der Bundesrat will bei den Impfungen vorwärts machen. Denn das Impfen verläuft harzig. Mit mehr Impfstoffen soll das Tempo aber erhöht werden. Zudem wird der Bund ab Freitag zweimal wöchentlich über die Impfzahlen informieren. 

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21. Januar 2021: VPOD Ostschweiz verlangt Fernunterricht für Berufs- und Mittelschulen

Die Gewerkschaft des öffentlichen Personals Ostschweiz verlangt Fernunterricht für die Sekundarstufe II. Dass Schüler der Berufs- und Mittelschulen noch nicht online unterrichtet werden, sei völlig unverantwortlich, schreibt der VPOD Ostschweiz in seiner Mitteilung. Denn die Gefahr sei gross, dass sich Schülerinnen und Schüler trotz Schutzmaske anstecken. Damit würden auch Lehrpersonen einem grossen Risiko ausgesetzt.

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21. Januar 2021: 320 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich verzeichnet 320 neue Coronavirus-Fälle innert 24 Stunden. Verglichen mit letzter Woche sind dies 100 Fälle weniger. Zudem sind 8 weitere Personen an den Folgen des Virus gestorben.

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21. Januar 2021: Chur schliesst Gebäude für ausserschulische Aktivitäten

Die Stadt Chur schliesst ab kommenden Samstag bis am 7. März die Gebäude für ausserschulische Vereinsaktivitäten. Von der Schliessung betroffen sind Schulgebäude und Turnhallen.

Für den Leistungssport würden Ausnahmen erteilt, schrieben die Stadtbehörden am Donnerstag in einer Mitteilung. Die Hinweise auf eine deutlich schnellere Verbreitung von mutierten Coronaviren sowie die schwerer kontrollierbaren Risiken für die Gesundheit waren für den Entscheid massgebend. Eine wichtige Rolle spielten auch Überlegungen zur Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts.

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21. Januar 2021: Maskenpflicht ab der fünften Klasse im Kanton Solothurn

Primarschülerinnen und -schüler ab der fünften Klasse im Kanton Solothurn müssen ab kommendem Montag eine Maske tragen. Ausserdem gehen die Kantons- und Berufsschulen ab dann in den Fernunterricht.

Die Maskenpflicht ab der fünften Klasse gilt voraussichtlich bis mindestens Ende Februar, wie die Solothurner Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Mit der Massnahme solle ein Beitrag geleistet werden, damit der Präsenzunterricht möglichst lange aufrechterhalten werden könne und die Lehrerinnen und Lehrer besser geschützt würden.

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21. Januar 2021: Bisher 582 Ansteckungen mit Mutationen des Coronavirus

Bis am Donnerstag sind in der Schweiz und in Liechtenstein 582 Infektionen mit einem mutierten Coronavirus aufgetreten. Das gab das Bundesamt für Gesundheit bekannt. Am Mittwoch lag die Zahl bei 479. 

Mit der britischen Mutation B1.1.7 (oder 501Y.V1) steckten sich seit ihrem ersten Auftreten im Oktober in der Waadt 306 Personen an, wie das BAG auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Der südafrikanischen Variante B1.351 (oder 501Y.V2) liessen sich zwölf Infektionen zuordnen und damit gleich viel wie am Vortag.

Zudem zählte das Bundesamt 264 Ansteckungen durch ein Coronavirus mit ungeklärter Mutationslinie. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Mittwoch mit 186 registrierten Fällen.

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21. Januar 2021: Art Basel auf September 2021 verschoben

Die Kunstmesse Art Art Basel verschiebt ihre für kommenden Juni in den Messhallen Basel geplante Ausgabe auf den 23. bis 26. September. Dabei hoffen die Veranstalter auf die Wirksamkeit der weltweiten Covid-19-Impfprogramme.

Nach zehn Monaten des Impfens in vielen Ländern der Welt sollte es im September besser als im Juni möglich sein, eine grosse Anzahl internationaler Galerien und Sammler in Basel versammeln zu können, lässt sich Marc Spiegler, Direktor für die internationale Art Basel, in einer Mitteilung von Donnerstag zitieren

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21. Januar 2021: BAG meldet 2205 neue Corona-Fälle

Das Bundesamt für Gesundheit meldet für die letzten 24 Stunden 2205 neue Coronavirus-Fälle bei 28'094 Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 7.8 Prozent. Es gab 47 neue Todesfälle und 93 Personen mussten ins Spital eingeliefert werden.

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21. Januar 2021: Zürcher Lehrerverbände begrüssen verschärfte Massnahmen

Ab Montag müssen 4.-Klässler im Kanton Zürich in der Schule eine Maske tragen. In den Mittelschulen wird die Schülerzahl halbiert. Bei den zuständigen Verbänden kommen diese Regeln gut an.

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21. Januar 2021: Bundesrat schlägt verkürzte Quarantäne bei negativen Tests vor

Nach dem Kontakt zu einem Coronavirus-Infizierten gilt eine Quarantänepflicht von zehn Tagen. Der Bundesrat will sie nun auf sieben Tage verkürzen, wenn der Test auf das Virus negativ ausfällt. Das gleiche soll für die Einreise-Quarantäne gelten.

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21. Januar 2021: Baloise Session abgesagt

Die Baloise Session in Basel findet erst 2022 wieder statt. Nach der Ausgabe 2020 haben die Veranstalter auch das diesjährige Musikfestival wegen der Corona-Pandemie abgesagt - und bieten erneut eine Alternative im Internet. Künstlerinnen und Künstler seien für verbindliche Konzertzusagen weiterhin kaum zu haben, teilten die Veranstalter am Donnerstag mit. Ohne Planungs- und finanzielle Sicherheit sei die Baloise Session im im kommenden Spätherbst jedoch nicht durchführbar.

Als Trost für das Publikum können die Organisatoren des traditionsreichen Indoor-Musikfestivals dank der Unterstützung ihrer Sponsoren ihre Livestreaming-Konzertserie "Baloise.Session@home" fortsetzen. Eröffnet wird diese am Montag, 25. Januar, mit einem Akustikkonzert des Basler Musikers Baschi.

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21. Januar 2021: 79 Neuansteckungen im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau sind in den letzten 24 Stunden 79 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Dies teilt der Kanton auf seiner Website mit. Am vergangenen Donnerstag waren es noch 91 Neuinfektionen. Erfreulich ist, das keine neuen Todesfälle verzeichnet werden musste.

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21. Januar 2021: Zwei weitere Matzinger Klassen in Quarantäne

Im Umfeld der 6. Klasse und der 1. Klasse in Matzingen ist mindestens eine Person positiv auf das Coronavirus getestet worden, das berichtet das «St.Galler Tagblatt» . Aufgrund der positiven Tests hat der Kantonsärztliche Dienst am Mittwochabend entschieden, die 1. Klasse und die 6. Klasse zu schliessen und Quarantäne zu verordnen bis und mit dem 29. Januar 2021. Von dieser Massnahme seien nur die Kinder dieser beiden Klassen betroffen. In Matzingen sind bereits zwei Kindergärten in Quarantäne.

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21. Januar 2021: 150 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 150 neue Coronavirus-Fälle. Die Tendenz ist damit weiterhin leicht rückläufig: Am Donnerstag vor einer Woche waren es noch 175 neue Fälle. Auch bei den Todesfällen ist ein Rückgang zu verzeichnen, innerhalb der letzten 24 Stunden registrierte St.Gallen einen weiteren Corona-Toten. - Auch schweizweit gehen die Ansteckungen zurück. Aufgrund der mutierten Coronavirus-Varianten bleiben die Behörden aber vorsichtig.

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21. Januar 2021: Kanton Zürich führt Maskenpflicht ab der 4. Klasse ein

Der Kanton Zürich verschärft die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie an den Schulen. Unter anderem gilt ab Montag eine Maskenpflicht ab der 4. Klasse.

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21. Januar 2021: Fernunterricht an Ausserrhoder Sekundarschule Bühler-Gais

Bei der Ausserrhoder Sekundarschule Bühler-Gais sind fünf Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der kantonsärztliche Dienst verordnete für die übrigen Lernenden und die Lehrpersonen der 2. Sekundarklassen Quarantäne. Die Lehrpersonen unterrichten deshalb per Fernunterricht.

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21. Januar 2021: Appenzell Innerrhoden schafft es auf Impf-Podest

In der Schweiz läuft die grösste Impfaktion der Geschichte. Am schnellsten setzt der Kanton Basel-Stadt die Spritzen. Ebenfalls vorne im Ranking liegen die beiden Appenzell und Schaffhausen. Das Schlusslicht ist der Kanton Bern.

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21. Januar 2021: Kanton Zürich prüft Maskenpflicht ab 4. Klasse

Der Kanton Zürich prüft offenbar eine Maskenpflicht ab der vierten Primarschulklasse. Bisher war das erst an einzelnen Schulen der Fall, etwa in Volketswil, wo es einen Corona-Ausbruch gab. Andere Schulen ziehen nun nach.

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21. Januar 2021: Basler Kantonsarzt hält Virusmutation für zu stark dramatisiert

Der einflussreiche Basler Kantonsarzt Thomas Steffen hält die Angst vor dem mutierten Coronavirus für «überzogen». Bisher sind in der Schweiz knapp 500 Fälle der mutierten Virus-Varianten nachgewiesen worden. Thomas Steffen, Vorstand der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, sagt im «Tages-Anzeiger», die mutierten Virus-Variante würden zu stark dramatisiert. Weil die Fallzahlen in der Schweiz insgesamt sinken, dürften es auch die mutierten Varianten schwierig haben sich zu verbreiten.

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21. Januar 2021: Zirkus Knie verschiebt Saisonstart

Der Schweizer Nationalzirkus muss seinen für Mitte März in Rapperswil-Jona geplanten Saisonstart verschieben. Grund dafür ist die aktuelle Corona-Lage. Der neue Tourneeplan ist in Vorbereitung.

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20. Januar 2021: Auch einige Schüler aus dem Baselbiet im Fernunterricht 

Im Kanton Baselland stellt eine Primarschulen wegen des Coronavirus ihren Präsenzunterricht ein. Ab Freitag bis zum 5. Februar werden die Primarschüler per Fernunterricht geschult, wie der kantonale Krisenstab mitteilt. Grund für die Schliessung ist ein Primarschulkind, welches positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Daraufhin wurden rund 500 Personen aus dem Umfeld der Primarschule auf das Virus getestet. 21 dieser Tests fielen positiv aus. Die Primarschule bleibt deshalb für zwei Wochen geschlossen.

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20. Januar 2021: «Kinder müssten mehr getestet werden»

Der Bundesrat sieht zurzeit noch von einer Schliessung der Schulen ab und überlässt die Entscheidung den Kantonen. Diesen Entscheid begrüsst der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband, denn aus pädagogischer Sicht wäre die Schulschliessung das schlimmste Szenario.

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20. Januar 2021: Zwei Matzinger Kindergärten wegen Corona-Mutation geschlossen

Im Umfeld zweier Matzinger Kindergärten wurde eine Person positiv auf eine Corona-Mutation getestet. Der kantonsärtzliche Dienst hat die Quarantäne für die Kinder und jeweils einen Elternteil angeordnet.

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20. Januar 2021: 11 weitere mutmassliche Corona-Mutationen an Tessiner Schule

Elf von 25 positiven Coronavirus-Tests weisen auf die britische Mutation hin: Dies ist das vorläufige Ergebnis des flächendeckenden Tests an der inzwischen geschlossenen Mittelschule im Südtessin, wie das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales am Mittwoch mitteilte. Die definitive Bestimmung der Coronavirus-Proben steht jedoch noch aus.

Insgesamt seien 460 Personen getestet worden. Von den 25 positiv ausgefallenen Coronavirus-Tests bestehe bei elf der «dringende Verdacht» auf die britische Virus-Mutation, schreibt das Departement für Gesundheit und Soziales in einem am Mittwoch verschickten Communiqué.

Rund 500 Schüler sowie 70 Lehrkräfte der Mittelschule Morbio Inferiore hatten sich am vergangenen Wochenende in Quarantäne begeben müssen, nachdem von 13 positiven Coronavirus-Tests mindestens zwei der britischen Variante zugeordnet worden waren.

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20. Januar 2021: Kanton Zürich meldet 455 neue Corona-Infektionen

Die Corona-Zahlen im Kanton Zürich bleiben stabil. Für die letzten 24 Stunden meldet die Zürcher Gesundheitsdirektion 455 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind nur leicht mehr als am 19. Januar. Zudem sind im Kanton Zürich seit gestern 14 Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

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20. Januar 2021: Aargauer Schüler der Sekundarstufe II lernen im Fernunterricht

Die Sekundarstufe II im Aargau mit den Mittel- und Berufsfachschulen wird vom kommenden Montag bis Ende Februar im Fernunterricht geführt. Der Aargauer Regierungsrat will damit in der Corona-Krise die Mobilität senken. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II seien derzeit zahlreich in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, teilte die Staatskanzlei des Kantons Aargau am Mittwoch mit. 

In den fünf Wochen bis Ende Februar seien zwei Wochen Sportferien enthalten. Die Präsenzzeit, die nun ausfalle, halte sich deshalb in Grenzen. Die Schulen hätten signalisiert, dass die Umstellung auf Fernunterricht für sie und die Schüler machbar sei.

Vom Grundsatz des Fernunterrichts gibt es laut der Mitteilung Ausnahmen. So kann Präsenzunterricht durchgeführt werden für Schüler, die einen erhöhten Unterstützungsbedarf aufweisen, wie etwa Lernende in einer Integrationsvorlehre. Auch dürfen Prüfungen in den Schulen durchgeführt werden, wenn sie nicht im Fernunterricht absolviert werden können. Weiter sind auch Laborarbeiten und andere wichtige Aktivitäten mit nötiger Präsenz vor Ort möglich.

Auf Gesuch hin wird Schülern zudem für die Dauer des Fernunterrichts ein Arbeitsplatz an der Schule zugewiesen. Schliesslich werden die Überbetrieblichen Kurse in den entsprechenden Zentren weiterhin im Präsenzunterricht durchgeführt.

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20. Januar 2020: Nach Kritik: Kanton Thurgau passt Härtefallprogramm an

Der Thurgauer Regierungsrat hat auf Kritik reagiert und die kantonalen Bedingungen für das Härtefallprogramm korrigiert. Neu können auch Betriebe ein Gesuch stellen, die Personal von 100 Stellenprozenten beschäftigen. Vorher lag die Grenze bei 300 Stellenprozenten.

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20. Januar 2020: Quarantänepflicht für Reisende aus 16 weiteren Gegenden ab Februar

Ab 1. Februar stehen 16 weitere Länder und Regionen neu auf der Liste der Länder, bei deren Einreise eine Quarantänepflicht gilt. Von den Nachbarländern sind dies das deutsche Bundesland Thüringen, das österreichische Salzburg, die französische Region Provence-Alpes-Côte d'Azur und die italienischen Regionen Emilia-Romagna und Friuli-Venezia Giulia.

Laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vom Mittwoch gilt die Quarantänepflicht für die Einreise in die Schweiz für 36 Staaten und Gebiete. Neu auf der Liste stehen ab Anfang Februar auch Spanien, Portugal, Monaco, Slowakei, Estland, Lettland, Zypern, Israel, Libanon und Brasilien.

Nur noch bis 21. Januar gilt hingegen eine Quarantänepflicht für Reisende aus Dänemark, Kroatien, Serbien, Luxemburg und Georgien.

Die Quarantänevorschriften gelten für Reisende aus Brasilien bereits ab morgen Donnerstag.

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20. Januar 2021: Bundesrat erweitert Unterstützung durch Kurzarbeit

Der Bundesrat weitet die Unterstützung im Bereich Kurzarbeit aus. Neu sind auch Lernende und Personen mit befristeten Arbeitsverhältnissen anspruchsberechtigt. Ausserdem wird auf die gesetzliche Wartezeit (Karenzzeit) verzichtet.

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20. Januar 2021: 19'000 geplante Eingriffe in zweiter Covid-19-Welle verschoben

Landesweit sind seit November bei etwa 19'000 Patientinnen und Patienten geplante medizinische Eingriffe verschoben worden. Grund ist die zweite Welle der Covid-19-Pandemie. Diese brachte die Intensivstationen an die Grenze.

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20. Januar 2021: BAG meldet 2'727 Neuinfektionen 

Am Mittwoch meldet das BAG 2'727 neu bestätigte Fälle bei 32'716 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 8,3 Prozent. 137 Personen mussten hospitalisiert werden, 70 sind verstorben. 

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20. Januar 2021: Stadt Zürich verzichtet weiterhin auf Gebühren

Die Stadt Zürich verzichtet in der Corona-Pandemie weiterhin auf Gebühren. Boulevardcafés, Märkte und andere Gewerbetreibende müssen für den Platz, den sie wegen des Lockdowns aktuell ohnehin nicht nutzen können, also nichts bezahlen.

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20. Januar 2021: Bundesrat und Kantone sehen vorerst von Schulschliessungen ab

Die Erziehungsdirektoren und die wissenschaftliche Corona-Taskforce des Bundes raten derzeit von flächendeckenden Schulschliessungen ab. Das Innendepartement (EDI) prüft nun mögliche Szenarien für die Sekundarstufen I und II - falls sich die Lage verschlechtert.

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20. Januar 2021: Graubünden ändert wegen Lieferengpässen die Impfstrategie

Weil nicht genügend Impfstoffe gegen das Coronavirus geliefert werden können, ändert auch der Kanton Graubünden seine Impfstrategie. Injektionen erhalten zuerst Personen im Alter von über 75 Jahren sowie Erwachsene mit schweren chronischen Krankheiten.

Der Pharmakonzern Pfizer könne die zugesagte Menge an Corona-Impfstoffen nicht wie geplant liefern, teilten die kantonalen Behörden am Mittwoch mit. Von den 3000 zugesprochenen Impfdosen hat das Gesundheitsamt am Montag lediglich 1000 erhalten.

Die Impftermine werden nach der Anmeldung durch die Zentren zugewiesen und bestätigt. Es bestehe keine freie Terminwahl.

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20. Januar 2021: 3,5 Millionen für Härtefälle in Appenzell Innerrhoden

Die Innerrhoder Standeskommission (Regierung) hat für Härtefälle wegen der Pandemie maximal 3,5 Millionen Franken reserviert. Diese Mittel stehen bereits seit April 2020 bereit, wurden aber bisher von den Unternehmen nicht benötigt.

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20. Januar 2021: 75 Neuansteckungen im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau wurden in den letzten 24 Stunden 75 Corona-Infektionen gemeldet. Todesopfer hat das Virus in dieser Zeit kein weiteres gefordert.

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20. Januar 2021: St.Gallen meldet 227 Corona-Neuinfektionen

Im Kanton St.Gallen sind in den letzten 24 Stunden vier Menschen am Coronavirus gestorben. Zudem wurden 227 Neuinfektionen gemeldet, schreibt der Kanton auf seiner Website.

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20. Januar 2021: Covid-19 Task Force: Anteil Corona-Mutationen steigt kontinuierlich

Der Anteil der Corona-Mutationen an allen Infektionen hat laut der Covid-19-Task Force seit dem ersten Nachweis kontinuierlich zugenommen. In der vergangenen Woche wurde die Häufigkeit der Variante B.1.1.7 in der Schweiz auf etwa vier Prozent geschätzt.

Laut der Science Task Force reflektiert die Schätzung das Infektionsgeschehen etwa zehn Tage früher. In der Schweiz sind die ursprünglich in Grossbritannien und Südafrika beschriebenen Varianten B.1.1.7 und 501.V2 erstmals in Kalenderwoche 51 des Jahres 2020 identifiziert worden.

In einer aktuellen epidemiologischen Lagebeurteilung stellt die Task Force erneut fest, dass epidemiologische Analysen und Daten aus der Kontaktverfolgung darauf hinweisen, dass diese Varianten eine höhere Übertragungsrate haben als die bislang bekannten Stämme von Sars-CoV-2.

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20. Januar 2021: Corona-Mutation schon seit Oktober in der Schweiz

Die britische Corona-Mutation ist schon seit letztem Oktober in der Schweiz angekommen. Dies geht aus neuen Untersuchungen aus dem Kanton Waadt hervor, berichtet der «Tages-Anzeiger». Zuvor ging das BAG davon aus, dass die Mutation sich erst seit Anfang Jahr in der Schweiz verbreitet. Inzwischen wurden in der Schweiz über 300 mutierte Fälle nachgewiesen.
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20. Januar 2021: Fälle in Zürcher Altersheimen halbieren sich

In den Zürcher Altersheimen gehen die Zahlen der positiven Coronavirus-Fälle zurück. Die Zahlen haben sich laut der Direktorin der Pflegezentren seit Weihnachten halbiert. In den vergangenen Wochen stieg die Fallzahl in den Alters- und Pflegezentren stark an. Dutzende Personen oder gar ganze Heime mussten unter Quarantäne gestellt werden.

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19. Januar 2021: Impfstart für Zürcher Hausärzte

165 Zürcher Arztpraxen wurden heute mit dem neuen Moderna-Impfstoff beliefert. Die meisten starten allerdings erst im Verlauf der nächsten Woche mit dem Impfen. In der Permanence am Bahnhof Winterthur wurde jedoch bereits heute Nachmittag die erste Spritze gesetzt.

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19. Januar 2021: Impfanmeldung in Schaffhausen mit technischen Problemen

Termin Chaos in Schaffhausen: Wegen eines Software-Fehlers haben rund 300 Impfanmeldungen nicht geklappt. Die betroffenen Personen erhielten gestern eine Nachricht per SMS, der ausgefüllte Gesundheitsfragebogen sei nicht übertragen worden.

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19. Januar 2021: 431 Neuansteckungen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet auf seiner Webseite für die letzten 24 Stunden 431 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Damit gehen die Ansteckungszahlen im Vergleich zur letzten Woche weiter zurück. Der Kanton Zürich muss im Zusammenhang mit dem Coronavirus weitere acht Todesfälle bekunden.

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19. Januar 2021: Saisonabbruch in allen Ligen ausser NLA

Der Verband Swiss Unihockey hat sich entschieden, sämtliche Meisterschaften ausser der NLA der Männer und Frauen per sofort abzubrechen. Als Begründung wird die Coronavirus-Pandemie und die fehlende Aussicht auf schnelle Lockerungen seitens der Behörden angeführt. Immerhin sollen, sobald dies behördlich erlaubt ist, alternative Spielformen angeboten werden, damit weiterhin wettkampfmässig Unihockey gespielt werden kann.

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19. Januar 2021: Lehrerverband fordert Prorisierung der Lehrpersonen bei Corona-Impfung

Der Dachverband der Schweizer Lehrer fordert derweil höhere Priorität bei den Corona-Impfungen. Der Schutz der Lehrpersonen gegen das Coronavirus sei nicht ausreichend. Das schreibt der Verband in einer Mitteilung. Als systemrelevante Berufsgruppe müssen Lehrpersonen aber eine hohe Priorität beim Impfschutz erhalten, so der Verband weiter.

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19. Januar 2021: Glarner Regierung will Fonds für Härtefälle aufstocken

Die Glarner Regierung will im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie den kantonalen Fonds für Härtefälle um 6,45 auf insgesamt 10,75 Millionen Franken aufstocken. Der Antrag geht zuerst ans Kantonsparlament, den Landrat, später entscheidet die Landsgemeinde. Das Geld soll den Steuerreserven entnommen werden. Bisher wurden neun Anträge von Unternehmen eingereicht und deren vier gutgeheissen.

Insgesamt seien per 13. Januar Auszahlungen in der Höhe von 1,2 Millionen Franken aus dem Spezialfonds veranlasst worden, teilte die Glarner Regierung am Dienstag mit. Nach Regierungsangaben lockerte der Bund die Bedingungen unterdessen. Vor allem verzichtet er auf eine Einschränkung der Hilfe für Unternehmen auf bestimmte Branchen.

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19. Januar 2021: Hohe Testbereitschaft von Einheimischen und Gästen in St.Moritz

Einheimische und Gäste im Nobelferienort St Moritz sind am Dienstag bereitwillig zum Coronavirus-Test angetreten. Bisher wurden rund 3’200 Anmeldungen registriert.

Ergebnisse des Flächentests von Einheimischen und Gästen sollten nach der Laboranalyse bis am Mittwochabend bekannt sein. Erst danach werde das Gesundheitsamt die Auswertung vornehmen können und allfällige Massnahmen zur Eindämmung des Virus prüfen, hiess es. Grund für die Flächentests gaben die beiden Fünf-Sterne-Häuser «Badrutt's Palace» und «Kempinski».

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19. Januar 2021: Belgierin hat sich in Schweiz mit mutiertem Coronavirus infiziert

Nach einem Skiurlaub in der Schweiz hat eine Belgierin das mutierte Coronavirus in ihre Heimat geschleppt. In Belgien sind deshalb rund 5'000 Leute in Quarantäne, berichten mehrere Medien in der Schweiz und in Belgien. Die Belgierin hat die Weihnachtstage in einem Schweizer Skiort verbracht und sich offenbar dort angesteckt. Nach ihrer Rückkehr hat sie sich nicht an die Quarantäne-Regeln gehalten.

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19. Januar 2021: Lehrerverbände sind sich uneinig bei der Maskenpflicht für 10-jährige Schüler

Der Züricher und St.Galler Lehrerverband haben unterschiedliche Meinungen zu einer Maskenpflicht für Schüler ab zehn Jahren. Wegen der hohen Corona-Fallzahlen haben der Kanton Baselland sowie auch eine Primarschule in der Gemeinde Volketswil und Kilchberg am Dienstag eine solche Pflicht eingeführt.

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19. Januar 2021: Ganzes Schulhaus in Kilchberg unter Quarantäne

Ein Schüler im Primarschulhaus Dorf in Kilchberg ZH wurde positiv auf die britische Corona-Mutation getestet. Nun müssen alle Schüler und Mitarbeiter des Schulhauses in Quarantäne.

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19. Januar 2021: Kanton St.Gallen weitert Härtefallhilfen aus

Die St.Galler Regierung hat die Corona-Härtefallmassnahmen angepasst und einen entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet. Neu sei vorgesehen, dass neben Zulieferbetrieben auch Seilbahnbetriebe und Wintersportregionen Unterstützung anfordern können. Auch professionelle und semiprofessionelle Sportclubs wie der FC St.Gallen und die SCRJ Lakers dürfen mit Hilfe vom Kanton rechnen.

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19. Januar 2021: Schulschliessungen wieder im Fokus - oberster Schulleiter winkt ab

Mit den Meldungen zur Ausbreitung der mutierten Corona-Viren auch an Schulen steht die Frage nach Schulschliessungen wieder im Fokus. Thomas Minder, der Präsident des Verbands der Schulleiterinnen und -leiter, spricht sich aber klar dagegen aus. Lernen sei mehr als das Übermitteln von Informationen.

Das menschliche Wesen bestehe aus mehr als daraus, Botschaften weiterzugeben, sagte Thomas Minder am Montag in der Sendung «Tagesgespräch» von Radio SRF. Es sei das gegenseitige Wahrnehmen über alle Sinne. Das falle im Fernunterricht komplett weg, sei aber sehr wichtig. Zudem sei die Qualität im Präsenzunterricht grundsätzlich besser als im Fernunterricht.

Auch ältere Schülerinnen an Mittelschulen sollten daher vor Ort unterrichtet werden. Man solle sich keine Illusionen machen: Diese Jugendlichen würden sich auch im Fernunterricht nach der Schulstunde treffen, das sei ihr Bedürfnis, und dem würden sie nachgehen.

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19. Januar 2021: Jede dritte Impfanmeldung im Kanton Luzern schlug fehl

Im Kanton Luzern ist die Online-Anmeldung für die Impfung seit Donnerstag möglich. Rund 27'000 Personen machten davon Gebrauch, bei 9'300 Personen funktionierte die Anmeldung aber nicht auf Anhieb, wie die Staatskanzlei mitteilte. Die Anmeldung zur Impfung wird in Luzern wie auch in anderen Kantonen über eine Plattform des Bundes abgewickelt.

Bei Spitzenbelastungen sei bei einigen Anmeldungen ein Teil der medizinischen Daten nicht gespeichert worden, teilte der Kanton Luzern mit. Die Störung sei nach Angaben des Softwareherstellers aber seit Samstagabend behoben. Die 9300 Personen, bei denen die Anmeldung fehl schlug, wurden oder werden per SMS informiert.

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19. Januar 2021: Tessin bringt Impfung in die Nähe der älteren Menschen

Das Tessin geht bei der Covid-19-Impfung neue Wege: Seit Dienstag können sich über 80-Jährige bei ihrer Gemeinde für eine Impfung in der Nähe anmelden. Gemeinde und Ärzte organisieren gemeinsam den Transport an einen nahegelegenen «Impfposten». Marzio Della Santa, Verantwortlicher der Ortsbehörden, umriss mögliche «Impfposten». In Frage kämen unter anderem Turnhallen und Gemeinschaftssäle.

Bereits 5000 Personen hätten sich für eine «Impfung in der Nähe» angemeldet, erklärte Kantonsapotheker Giovan Maria Zanini am Dienstag vor den Medien. Einschliesslich der 5000 älteren Menschen, die sich ab Dienstag für eine Impfung in der Nähe ihrer Gemeinde gemeldet hätten, seien in wenigen Tagen im Tessin rund die Hälfte der älteren Bevölkerung geimpft. Insgesamt lebten rund 24'000 ältere Menschen im Südkanton, rechnete Zanini vor.

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19. Januar 2021: Volketswil ZH: Alle Schüler des Schulhaus Feldhof müssen zum Corona-Test

Zwei Schulklasse im Schulhaus Feldhof in Volketswil sind in Corona-Quarantäne. Der schulärztliche Dienst des Kantons Zürich hat nun verordnet, dass alle Schüler des Schulhauses sowie das gesamte Personal einen Corona-Schnelltes machen müssen. In ganz Volketswil gilt ab der 4. Klasse neu eine Maskenpflicht.

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19. Januar 2021: Leichte Entspannung - Lage aber weiterhin bedenklich

Die Zahlen in der Schweiz sind Rückläufig. Doch die Lage sei weiterhin bedenklich. Expertinnen und Experten des Bundes haben am Mittwoch daher vor den Bundesmedien über die aktuelle Corona-Situation in der Schweiz informiert.

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19. Januar 2021: Kanton Thurgau verlängert Corona-Massnahmen

Der Kanton Thurgau verlängert die Corona-Massnahmen bis zum 28. Februar 2021. Weiterhin dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Auch Bordelle bleiben geschlossen.

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19. Januar 2021: BAG meldet 2'260 neue Fälle 

Das BAG meldet am Dienstag 2'260 neue Fälle bei 21'547 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 10,5 Prozent. 129 Personen wurden hospitalisiert, 75 sind verstorben.

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19. Januar 2021: Päckli-Rekord für Post wegen Corona-Pandemie

Pflanzen, Monitore, Spielkonsolen: Im Jahr 2020 bestellten viele Menschen wegen des Lockdowns und wegen Homeoffice Waren per Lieferung nach Hause. Für die Schweizerische Post führte dies zu einem Allzeitrekord.

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19. Januar 2021: Curaviva fordert Test-Fahrplan für Heimpersonal

Der Heimverband Curaviva fordert präventive Corona-Tests für das Pflegepersonal in Heimen. Die Pflegerinnen und Pfleger kommen regelmässig an ihre Belastungsgrenzen. Schutzkonzepte stossen oft an ihre Grenzen, wenn zur Pflege Nähe nötig ist.

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19. Januar 2021: Auto Zürich wegen Corona verschoben

Die Messe Auto Zürich findet dieses Jahr erst im November statt. Die Organisatoren haben wegen der Corona-Pandemie beschlossen, die Messe vom Frühling in den Spätherbst zu verschieben. Sie hoffen, dass der Event dann ohne grössere Einschränkungen durchgeführt werden kann.

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19. Januar 2021: Kanton Thurgau meldet 63 neue Fälle 

Am Dienstag meldet der Kanton Thurgau 63 neu bestätigte Fälle. Verstorben sind vier Personen, acht Personen sind aus dem Spital entlassen worden. Seit gestern musste niemand neues auf die Intensivstation verlegt werden, auf der aktuell 14 Personen sind.

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19. Januar 2021: Corona-Mutation bei zwei Schülern in Cham ZG nachgewiesen

Zwei Primarschüler in Cham ZG haben sich mit einer mutierten Variante des Coronavirus angesteckt. Die 38 Kinder der betroffenen 4. und 5. Klasse sowie acht Lehrpersonen sind in Quarantäne und müssen einen Covid-Test machen.

Die Schule sei am Montagabend über die beiden Infektionen orientiert worden, teilte die Gemeinde Cham am Dienstag mit. Die nachgewiesene Virusvariante sei deutlich ansteckender als die bisherigen Virenstämme. Weitere Angaben zu den beiden Infizierten machte die Schule aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht.

Der Kantonsarzt habe empfohlen, den Schulbetrieb für die anderen Klassen in den betroffenen Schulhäusern unter Beachtung der Schutzkonzepte weiterzuführen. Das Rektorat habe zusätzliche Sofortmassnahmen beschlossen.

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19. Januar 2021: Baselland verordnet Maskentragpflicht ab 10 Jahren

Im Kanton Basel-Landschaft müssen künftig auch Schulkinder ab zehn Jahren wegen der Corona-Pandemie eine Maske tragen. Dies gab die Regierung am Dienstag bekannt.

Begründet wird diese Massnahme in einer Mitteilung mit den steigenden Fallzahlen an den Primarschulen. Zudem verweist die Regierung auf die erste bestätigte Ansteckung mit einer Mutation des neuen Coronavirus im Kanton.

Die Maskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Primarschulklasse gilt ab Mittwoch. Die Masken werden den Kindern kostenlos zur Verfügung gestellt.

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19. Januar 2021: Kanton St.Gallen meldet 178 neue Fälle

Die Corona-Neuinfektionen sind im Kanton St.Gallen weiterhin leicht rückläufig. Innerhalb der letzten 24 Stunden, sind 178 Personen positiv getestet worden. Zudem sind seit Montag fünf weitere Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Zum Vergleich: Vor einer Woche wurden noch gegen 200 Neu-Infektionen und sechs Todesfälle gemeldet.

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18. Januar 2021: Der wichtigste Frauenfelder Feiertag fällt aus

Statt verkleidete Menschen, welche ganze Nacht durchfeiern, bleibt die Stadt Frauenfeld leer. Zum ersten Mal in der Geschichte, findet die Bechtelisnacht nicht statt. Für die Frauenfelderinnen und Frauenfelder ist dies das wichtigste Fest im Jahr. Aufgrund der Corona-Pandemie, bleiben ihnen in diesem Jahr nur die guten Erinnerungen.

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18. Januar 2021: Homeoffice-Pflicht macht sich auf Schiene und Strasse bemerkbar

Kaum noch Staus auf der A1 rund um Zürich und im Raum Bern, und etwas weniger Menschen in den Zügen: Die Homeoffice-Pflicht, die für Pendlerinnen und Pendler seit Montag gilt, macht sich im Verkehr bemerkbar.

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18. Januar 2021: Schaffhauser Corona-Hilfspaket soll verlängert werden

Das 50-Millionen-Hilfspaket, das der Kanton Schaffhausen im Frühling wegen der Corona-Krise geschnürt hatte, wird verlängert und ergänzt. Da es sich abzeichnet, dass die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen weiter anhalten, soll die Notverordnung in ein Gesetz überführt werden.

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18. Januar 2021: In Schaffhausen wird nun auch mit Moderna-Impfstoff geimpft

Ab sofort wird im Kanton Schaffhausen auch mit dem neu zugelassenen Corona-Impfstoff von Moderna geimpft. Rund 50 Personen mehr pro Tag sollen so immunisiert werden können. Im Kantonalen Impfzentrum (Kiz) erhielten bis anhin täglich rund 100 Personen den Impfstoff von Biontech/Pfizer, wie das Gesundheitsamt des Kantons Schaffhausen am Montag mitteilte. Mit dem neuen Impfstoff können nun rund 150 Personen pro Tag geimpft werden. Dem Kanton wurden für den Januar insgesamt 2'100 Dosen des Moderna-Impfstoffs zugeteilt. Der Kanton rechnet damit, dass bis Ende Februar gut zehn Prozent aller «Impfwilligen» die Erstimpfung erhalten können.

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18. Januar 2021: Kritik an Rückkehr zum Präsenzunterricht im Kanton St.Gallen

Seit Montag gilt im Kanton St.Gallen für die Berufs- und Mittelschulen wieder Präsenzunterricht. Diese Öffnung widerspreche der Pflicht zu Homeoffice, die der Bundesrat verfügt habe, kritisiert ein CVP-Kantonsrat. Auch die Berufsschüler wehren sich gegen den Präsenzunterricht.

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18. Januar 2021: Kanton Zürich meldet 781 Neuinfektionen

Der Kanton Zürich meldet über das Wochenende 781 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Die Ansteckungszahlen gingen im Vergleich zur letzten Woche deutlich zurück. 31 Personen sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben, damit steigt die Zahl der Corona-Toten im Kanton Zürich insgesamt auf 1'079.

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18. Januar 2021: Tessiner Regierung fordert Schliessung kleiner Grenzübergänge

Die Tessiner Regierung hat den Bundesrat gebeten, an der Südgrenze erneut systematische Kontrollen durchzuführen. Der aktuelle Grenzverkehr überschreite das übliche Mass des Berufsverkehrs, schreibt die Regierung am Montag in einer Mitteilung.

Auch wenn sich die epidemiologische Lage im Südkanton verbessert habe, sei die Kantonsregierung besorgt, heisst es im Communiqué. Anlass zur Sorge gebe die britische Coronavirus-Mutation, schreibt der Regierungsrat weiter. Diese war in den letzten Tagen zuerst in einem Altersheim und dann an einer Tessiner Mittelschule bestätigt worden.

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18. Januar 2021: 900 Impfungen in Glarus verabreicht

Die Glarner Behörden melden einen erfolgreichen Start zur Covid-19-Impfung im Kanton. Bis am letzten Freitagabend seien rund 900 Personen geimpft worden. Den Hauptteil davon machten die in den Alters- und Pflegeheimen geimpften Personen aus, teilten die kantonalen Behörden am Montag mit. In den Heimen wird seit Jahresbeginn durch mobile Equipen geimpft. Seit einer Woche werden zudem im Impfzentrum in Ennenda Injektionen verabreicht.

Bis Ende Februar sollen im Glarnerland knapp 2'000 Personen mit einer Erst- und Zweitimpfung des Herstellers Pfizer/Biontech versorgt sein. Im gleichen Zeitraum stünden ausserdem weitere 4'500 Impfdosen des Herstellers Moderna zur Verfügung, schrieben die Behörden.

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18. Januar 2021: Personal von Rettungsdiensten bei Impfung höher priorisieren

Die Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin (SGNOR) fordert, dass Rettungssanitäterinnen und Notärzte möglichst rasch geimpft werden können. Die Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) müsse «umgehend» ein klares und schweizweit einheitliches Vorgehen festlegen. Das Personal auf den Notfall- und Intensivstationen, in den Covid-Abteilungen, die Mitarbeitenden der Rettungsdienste und andere exponierte Covid-Fachpersonen im Gesundheitswesen seien in ihrem Berufsalltag dem Virus besonders exponiert, schreibt die SGNOR am Montag in einer Mitteilung. Daher soll sich diese Personengruppe nach den vulnerablen Personen - und sobald mehr Impfstoff zur Verfügung stehe - prioritär impfen können, wenn sie dies wollten, fordert die SGNOR.

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18. Januar 2021: BAG meldet 4'703 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 4'703 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 121 neue Todesfälle und 203 Spitaleinweisungen.

Am vergangenen Montag waren innerhalb von 72 Stunden 6'523 neue Coronavirus-Ansteckungen, 112 neue Todesfälle und 249 Spitaleinweisungen gemeldet worden.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 13,2 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 426,33 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 8. Januar bei 0,81.

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18. Januar 2021: Mutiertes Virus in Bremgarten BE – 120 Schüler in Quarantäne

Zwei Schulkinder aus Bremgarten bei Bern BE sind nach der Rückkehr aus den Skiferien in Wengen BE positiv auf das mutierte Coronavirus aus Grossbritannien getestet worden. Nun sind alle Personen, welche in Kontakt zu den Kindern standen, in Quarantäne geschickt worden. Wie der Bremgartener Gemeindepräsident Andreas Schwab am Montagmittag im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF sagte, sind das 120 Schülerinnen und Schüler der Primarschule und des Kindergartens von Bremgarten. Auch die Familie der beiden Kinder und Kontaktpersonen der Familie befinden sich in Quarantäne.

Die genaue Zahl der insgesamt in Quarantäne geschickten Personen ist laut Schwab noch nicht bekannt. Am vergangenen Freitagnachmittag hatten die Gemeindebehörden vom positiven Coronatest der beiden Kinder erfahren. Sie gehen in die zweite und dritte Klasse.

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18. Januar 2021: Für Online-Impfanmeldung ist ein Handy nötig

Seit Montag können sich Thurgauerinnen und Thurgauer online zur Corona-Impfung anmelden. Vorerst werden nur Personen über 75 und Angehörige von hohen Risikopatienten geimpft, wie der kantonale Fachstab Pandemie mitteilte.

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18. Januar 2021: Kanton Thurgau meldet 108 Neuansteckungen

Der Kanton Thurgau meldet am Montag 108 neue Fälle. Die Zahlen umfassen auch das Wochenende. Drei Personen mussten hospitalisiert werden, fünf sind verstorben.

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18. Januar 2021: Kanton St.Gallen meldet 235 neue Fälle 

Der Kanton St.Gallen hat übers Wochenende 235 neue Coronavirus-Ansteckungen registriert. Das sind rund 180 Fälle weniger, als noch am letzten Wochenende gemeldet wurden. Auch die Zahl der Todesfälle ist deutlich gesunken, von 14 Fällen am letzten Wochenende auf 9 Fälle dieses Wochenende.

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18. Januar 2021: Über 100 Zürcher Pflegekräfte umgeschult

In den Stadtzürcher Spitälern haben sich wegen des Coronavirus rund 120 Pflegefachkräfte umschulen lassen. Sie haben eine Express-Ausbildung absolviert, um die Intensivstationen unterstützen zu können, berichtet die «NZZ».

Zwar könnten die umgeschulten Mitarbeiter nicht alle Aufgaben auf der Intensivstation übernehmen. Sie können aber das angeschlagene Personal entlasten. Beim Umschulungsprogramm des Pflegepersonals handelt es sich um eine Zürcher Erfindung.

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18. Januar 2021: Reproduktionszahl in der Schweiz auf 0,82 gesunken

Die Reproduktionszahl (R-Wert), die angibt, wie viele Menschen eine mit dem Coronavirus infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, ist in der Schweiz und in Liechtenstein auf 0,82 gesunken. Das meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Internetseite.

Die am Sonntag aufgeschaltete Zahl bezieht sich auf den 7. Januar. Am Samstag war für den 6. Januar ein Wert von 0,83 gemeldet worden. Liegt die Reproduktionszahl (R-Wert) über 1, nimmt die Summe aller angesteckten Personen zu.

Einen R-Wert von über 1 vermeldete das BAG am Sonntag für die Kantone Obwalden, Schaffhausen und Genf. Unter 0,8 lag der Wert im Tessin, in Zürich, St.Gallen, Thurgau und in Liechtenstein.

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18. Januar 2021: Zwei St. Moritzer Hotels unter Quarantäne gestellt

Das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden stellt zwei Hotelbetriebe in St. Moritz unter Quarantäne, nachdem sich das mutierte Coronavirus dort gehäuft ausgebreitet hatte.

In beiden Hotels, die unter Quarantäne gestellt worden sind, ordnete das Gesundheitsamt Massentests an, wie die Staatskanzlei Graubünden am Montagmorgen bekanntgab. Darüber hinaus werden in St. Moritz die Schulen sowie die Skischulen bis auf weiteres geschlossen. Auf dem gesamten Gemeindegebiet besteht neu eine Maskentragpflicht.

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17. Januar 2021: 500 Schulkinder müssen im Tessin in Quarantäne

Rund 500 Schülerinnen und Schüler sowie 70 Lehrkräfte der Mittelschule Morbio Inferiore TI haben sich in Quarantäne begeben müssen. Grund waren 13 positive Tests mit dem Coronavirus, davon mindestens zwei mit der neuen britischen Variante, wie die Tessiner Gesundheitsbehörden am Sonntag bekannt gaben.

Während der zweiwöchigen Schulschliessung soll ein Fernunterricht durchgeführt werden. Es handle sich um den ersten derartigen Fall im Kanton Tessin, schreiben die Gesundheitsbehörden weiter. Die 13 positiven Fälle waren zwischen dem 7. Januar und dem (gestrigen) Samstag in der Schule aufgetreten. Die Schülerinnen und Schüler können sich nun kostenlos auf das Coronavirus testen lassen, um allfällige weitere positive Fälle entdecken zu können.

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17. Januar 2021: Reproduktionszahl in der Schweiz auf 0,83 gesunken

Die Reproduktionszahl (R-Wert), die angibt, wie viele Menschen eine mit dem Coronavirus infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, ist in der Schweiz und in Liechtenstein auf 0,83 gesunken. Das meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Internetseite.

Die Zahl bezieht sich auf den 6. Januar. Am Freitag war für den 5. Januar ein Wert von 0,84 gemeldet worden. Liegt die Reproduktionszahl (R-Wert) über 1, nimmt die Summe aller angesteckten Personen zu.

Einen R-Wert von über 1 vermeldete das BAG am Sonntag nur noch für den Kanton Obwalden. Unter 0,8 lag der Wert im Tessin, in Nidwalden und in Liechtenstein

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17. Januar 2021: Frauenfelder Oberstufenschüler wegen Coronavirus-Mutation in Quarantäne

Bei einer Schülerin des Oberstufenzentrums Reutenen wurde die mutierte Coronavirus-Variante entdeckt. Nun ist der ganze Schuljahrgang in Quarantäne, denn bei einem Infektionsfall mit dem mutierten Virus müssen nicht nur die direkten Kontaktpersonen zu Hause bleiben. 

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17. Januar 2021: Möglicherweise mehr Corona-Impfdosen für Kantone, welche schnell impfen

Kantone, die ihre Bevölkerung zu langsam gegen Covid-19 impfen, könnten laut einer Meldung der «NZZ am Sonntag» bald weniger Coronavirus-Impfstoffe erhalten. Die Zeitung beruft sich dabei auf mehrere voneinander unabhängige Quellen aus regierungsnahen Kreisen. Habe ein Kanton weniger als die Hälfte der Coronavirus-Impfdosen verabreicht, könnte er künftig keine Coronavirus-Vakzine mehr erhalten, hiess es.

Kantone, die ihre Impfdosen dagegen schnell verabreichen würden, könnten dagegen mehr von dem begehrten Impfstoff bekommen, hiess es weiter. Es habe sich zudem gezeigt, dass einige Kantone nicht in der Lage seien, die Coronavirus-Vakzine zügig an die Bevölkerung zu bringen. Im Rückstand seien etwa die Kantone Waadt und das Wallis. Beide hätten erst rund ein Viertel des Coronavirus-Impfstoffs verimpft, den ihre Kantonsapotheken an Lager hätten, schrieb das Blatt weiter.

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17. Januar 2021: Epidemiologe Tanner will Fernunterricht zurück

Der Epidemiologe Marcel Tanner fordert, dass die älteren Schüler wieder in den Fernunterricht geschickt werden. Wie die «Sonntagszeitung» berichtet, prüft der Bund derweil eigene Massnahmen.

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17. Januar 2021: Gesundheitsminister Alain berset will in Zukunft mehr Corona-Massentests

Gesundheitsminister und SP-Bundesrat Alain Berset will laut der «SonntagsZeitung» mehr Coronavirus-Tests und eine Verkürzung der Quarantäne-Dauer. So gebe es inzwischen genügend Testkapazitäten, sagte er. «Grundsätzlich sind wir deshalb dafür, mehr und in bestimmten Situationen auch systematisch zu testen. Sinnvoll ist das zum Beispiel in Altersheimen, Schulen oder Hotspots nach einem Ausbruch.»

Die Schweiz müsse mit dem Testen auch nicht mehr immer warten, bis jemand Symptome zeige, hiess es weiter. Gleichzeitig soll mit Tests die Dauer der Quarantäne verkürzt werden können. «Wir prüfen, unter welchen Bedingungen wir Quarantänen verkürzen können», sagte Berset. Eine Möglichkeit sei dabei ein Coronavirus-Test nach einigen Tagen an Quarantäne.

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17. Januar 2021: Weiterer Rücktritt aus der Corona-Taskforce

Bei der Corona-Virus Taskforce des Bundes kommt es zu einem zweiten prominenten Rücktritt. Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, wird der Epidemiologe Marcel Tanner offenbar bald nicht mehr Teil des Gremiums sein.

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17. Januar 2021: 6000 Unternehmen erhalten keine Härtefallentschädigung

Rund 6000 Unternehmen erhalten trotz erneuter Zwangsschliessung laut einer Meldung der «SonntagsZeitung» keine Härtefallentschädigung vom Staat. Unternehmen, die nach dem 1. März 2020 gegründet, sowie Firmen, die aufgrund einer Fusion, einer Übernahme oder einer Umstrukturierung neu im Handelsregister eingetragen wurden, seien von den neuen Regelungen ausgenommen. Diese Ungleichbehandlung sei diskriminierend, habe zudem der Schweizerische Gewerbeverband SGV am Freitagabend in einem Brief an Finanzminister Ueli Maurer geschrieben. Es brauche dringende Korrekturen und Anpassungen an diesen Entschädigungsinstrumenten, hiess es.

16. Januar 2021: ZHAW verschiebt Prüfungen kurzfristig - Studenten sind wütend

Am Freitag hat die Direktion der ZHAW School of Management and Law die Studierenden informiert, dass die Modul-Endprüfungen nicht ab kommendem Montag, sondern erst in eineinhalb Monaten stattfinden. Die kurzfristige Verschiebung stösst vielen Studentinnen und Studenten sauer auf.

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16. Januar 2021: Läden werden vor Schliessung überrannt

Am Samstag war es ein letztes Mal möglich, richtig shoppen zu gehen. Denn ab Montag bleiben alle Läden, die keine Waren des täglichen Bedarfs anbieten, geschlossen. Entsprechend wurden die Geschäfte vielerorts überrannt, so auch in Winterthur.

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16. Januar 2021: Auch FC Luzern muss in Quarantäne

Nach Servette muss mit dem FC Luzern eine zweite Super-League-Mannschaft in Quarantäne. Bei einer zweiten Corona-Testserie ergaben sich weitere positive Fälle, nachdem bereits zu Beginn der Woche vier Luzerner Spieler positiv getestet worden waren. Daher wurde in Absprache mit dem zuständigen Kantonsarzt entschieden, auch den nicht positiv getesteten Teammitgliedern eine häusliche Quarantäne zu verordnen. Die positiv getesteten Spieler befinden sich in Isolation.

Wie bereits für Servette, das sich seit Freitag in Quarantäne befindet, wird sich damit auch für Luzern die Wiederaufnahme der Meisterschaft verzögern. Die verordnete Quarantäne dauert zehn Tage. Damit dürften die Partien gegen Lugano (am Sonntag, 24. Januar) und in St.Gallen (am Mittwoch 27. Januar) verschoben werden.

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16. Januar 2021: Bund und Kantone wollen Impfen beschleunigen

Der Bundesrat hat sich am Samstag online mit den kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren über die Lage in der Corona-Pandemie ausgetauscht. Die gemeinsame Beurteilung ist, dass die getroffenen Massnahmen aufgrund der beunruhigenden Verbreitung der Mutation nötig sind, wie Tobias Bär, Kommunikationsverantwortlicher der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) auf Anfrage bekannt gab.

Gleichzeitig sei die zentrale Bedeutung unterstrichen worden, die Impfungen jetzt mit den nun zunehmend verfügbaren Impfdosen zu beschleunigen. Auch das Testen solle verstärkt werden, um die Bekämpfung von Ausbrüchen in Pflegeheimen, in Schulen oder anderen exponierten Orten unterstützen zu können.

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16. Januar 2021: Corona-Skeptiker demonstrieren in Schaffhausen

Am Samstagvormittag haben sich in der Schaffhauser Altstadt mehrere Personen zu einer Demonstration getroffen. Wie die Schaffhauser Polizei auf Anfrage von RADIO TOP bestätigt, war die Kundgebung bewilligt. Die Teilnehmer waren in weisse Ganzkörperanzüge gehüllt und hatten sich Botschaften zur Corona-Impfung umgehängt. Um 12 Uhr war die Kundgebung vorbei.

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16. Januar 2021: Kanton St.Gallen will Corona-Todesfälle unter die Lupe nehmen

In keinem anderen Kanton ausser dem Tessin sind seit Juni so viele Leute an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben wie in St.Gallen. Dieser Sache möchte die St.Galler Regierung nun auf den Grund gehen. Regierungspräsident Bruno Damann kündigt in der Zeitung «Schweiz am Wochenende» an, dass sie die vielen Corona-Todesfälle genauer untersuchen wollen. Speziell die vielen Todesfälle in den Altersheimen geben dem St.Galler Gesundheitschef zu denken.

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16. Januar 2021: Epidemiologe Tanner bringt Spucktests in Schulen auf den Tisch

Mit regelmässigen Spucktests sollen Schulen vor der corona-bedingten Schliessung bewahrt werden. Dies fordert unter anderem Marcel Tanner, Epidemiologe und Mitglied der Covid-Task-Force des Bundes. Demnach sollen Schulklassen regelmässig durchgetestet werden - vor allem, wenn Fälle in Klassen auftreten, berichtet der «Tages-Anzeiger». Der Schweizer Lehrerverband verlangt zudem, dass Lehrerinnen und Lehrer prioritär geimpft werden.

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16. Januar 2021: Kanton Thurgau meldet ersten mutierten Corona-Fall

Das mutierte Coronavirus ist nun auch im Kanton Thurgau angekommen. Der erste Fall sei am Freitag nachgewiesen worden, schreibt der Thurgauer Regierungsrat Urs Martin auf Twitter. In der Schweiz sind bisher 199 Fälle der mutierten Varianten des Coronavirus gefunden worden.

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16. Januar 2021: Stadt Zürich denkt über erneute Parkschliessungen nach

Die Stadt Zürich könnte möglicherweise bald ihre Parkanlagen schliessen. Dies sagt Stadtpräsidentin Corine Mauch in der «NZZ». Falls sich die Leute nicht ans Versammlungsverbot ab fünf Personen halten, könnten die Seepromenade oder die Parkanlagen wie jene am Utoquai wieder geschlossen werden, sagt Mauch. 

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16. Januar 2021: Müssen Skigebiete bald dicht machen?

Bundesrätin Viola Amherd droht mit einer Schliessung der Skigebiete. Dass die Skigebiete an vielen Orten wieder offen sind, sei aktuell zwar richtig, sagt die Verteidigungsministerin in einem Interview mit der «Schweiz am Wochenende». Je nach Entwicklung der Corona-Fallzahlen brauche es aber eine Schliessung. Dasselbe gelte auch für die Schulen.

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15. Januar 2021: Tessin verhängt Besuchsverbot in Altersheimen und Spitälern

Das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales hat ein Besuchsverbot in Altersheimen, Spitälern und Behindertenheimen verhängt. Das Verbot gilt ab Samstag. Grund dafür sei die britische Coronavirus-Mutation, heisst es. Mit der Massnahme sollen weitere Coronavirus-Ausbrüche durch die britische Virus-Mutation verhindert werden, wie das Departement für Gesundheit und Soziales in einer am Freitagabend verschickten Mitteilung schreibt. 

Für Bewohnerinnen und Bewohner von Altersheimen gilt erneut ein Ausgehverbot. Zahnärzte, Hausärzte sowie Spitäler dürften Altersheimbewohner nur noch in Ausnahmefällen aufsuchen, heisst es weiter. In einem Altersheim in Balerna war es in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Neu- und Wiederansteckungen mit dem Coronavirus gekommen. Aufgrund einer Analyse konnten die Tessiner Behörden feststellen, dass die britische Coronavirus-Mutation zum Ausbruch geführt hatte.

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15. Januar 2021: Erste Bundesräte haben Covid-Impfung verabreicht bekommen

Die Impfaktion der Mitglieder des Bundesrats hat am Freitag begonnen. Regierungssprecher André Simonazzi bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen Bericht der Tamedia-Portale. Wer sich bereits hat impfen lassen, wird nicht bekanntgegeben.

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15. Januar 2021: Kanton Zürich meldet 368 neue Fälle

Im Vergleich zu letzter Woche hat sich die Zahl der Corona-Infektionen im Kanton Zürich halbiert. Der Kanton meldet für die letzten 24 Stunden 368 neue Ansteckungen. Heute vor einer Woche waren es noch knapp 700 Infektionen.

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15. Januar 2021: 2'396 neue Fälle schweizweit

Das BAG meldet am Freitag 2'396 neu bestätigte Fälle bei 25'092 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 13,1 Prozent. 139 Personen wurden hospitalisiert, 66 sind verstorben. 

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15. Januar 2021: St.Gallen plant Härtefall-Lösung für Bergbahnen und Zulieferer 

Die St.Galler Regierung will ergänzend zum Härtefall-Programm des Bundes eine Lösung für Zulieferer und die Bergbahnen vorschlagen. Erste Entschädigungen sollen noch im Januar fliessen.

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15. Januar 2021: Kanton Thurgau meldet 92 neue Corona-Fälle, Kanton St.Gallen 160

Der Kanton Thurgau meldet am Freitag 92 Corona-Neuinfektionen. Zwei Personen sind verstorben. Laut Angaben des Kantons St.Gallen haben sich innerhalb der letzten 24 Stunden 160 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind knapp 50 weniger als noch am Freitag vor einer Woche. Zudem sind innerhalb den letzten 24 Stunden sechs Personen an den folgen des Virus verstorben.

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15. Januar 2021: Drei Prozent der Innerrhoder Bevölkerung geimpft

Die Impfaktion gegen das Coronavirus läuft in Appenzell Innerrhoden auf Hochtouren. Bereits wurden mehr als 500 Einwohnerinnen und Einwohner geimpft - das sind rund drei Prozent der Bevölkerung.  Während sich weniger Personen testen liessen, sei die Nachfrage nach Impfungen konstant hoch, schreibt die Innerrhoder Ratskanzlei am Freitag in einer Mitteilung. Bislang wurden mehr als 500 Personen im Kanton gegen Covid-19 geimpft.

Mit den zusätzlichen Impfdosen von Moderna könne bis Ende Januar voraussichtlich ein Grossteil der Personen im Alter von über 65 Jahren, die sich für eine Impfung angemeldet haben, geimpft werden. Die Lage sei weiterhin fordernd, die Fallzahlen hätten aber auf hohem Niveau stabilisiert werden können. Seit Anfang Jahr wurden dem Gesundheitsamt rund 70 positive Labormeldungen und drei neue Hospitalisationen gemeldet. Der 7-Tages-Schnitt liege aktuell unter dem schweizerischen Durchschnitt.

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15. Januar 2021: Epidemiologe blickt zuversichtlich in Zukunft

Der Epidemiologe Marcel Tanner blickt optimistisch in die zweite Jahreshälfte Wie er in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» sagt, sei es ab dem Sommer vermutlich wieder möglich, Openairs und andere Grossanlässe durchzuführen. Mit gezielten Massnahmen und einer guten Impfaktion sei es möglich, auch die neue Variante des Coronavirus in den Griff zu bekommen.

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14. Januar 2021: BAG: Rund 66'000 Impfungen sind verabreicht

Rund 66'000 Menschen in der Schweiz sind bisher gegen Covid-19 geimpft worden. Das teilte eine Vertreterin des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) am Donnerstag mit. Weiter wurde mitgeteilt, dass zwei bis fünf Prozent der sequenzierten Proben des Coronavirus in der Schweiz aktuell zur mutierten Variante gehören.

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14. Januar 2021: Der Kanton Zürich meldet 424 neue Fälle

Der Kanton Zürich meldet am Donnertag 424 Neuansteckungen. 349 Personen befinden sich in Spitalbehandlung, 58 davon mit künstlicher Beatmung. Der Reproduktionswert beträgt 0,94. 

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14. Januar 2021: Verwaltungsdelegation verschärft Maskenpflicht im Bundeshaus

Parlamentarier, Bundesräte und andere Besucher des Bundeshauses müssen ab Montag ständig eine Maske tragen. Die Verwaltungsdelegation der Bundesversammlung reagiert mit dem Entscheid auf die Ausbreitung der neuen Virusvarianten.

Im Bundeshaus darf die Maske ab Montag auch hinter den Plexiglas-Wänden nicht mehr abgelegt werden. Die Maske müsse auch beim Sprechen getragen werden, teilte die Verwaltungsdelegation am Donnerstag mit.

Wegen der Ausbreitung der ansteckenderen Varianten des Coronavirus würden ausserdem weitere Massnahmen geprüft.

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14. Januar 2021: Britische Coronavirus-Mutation: Ausbruch in Tessiner Altersheim

In einem Altersheim in Balerna hat die britische Mutation zu einem grösseren Coronavirus-Ausbruch geführt. Innert kürzester Zeit hätten sich zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter angesteckt, teilte der Kanton Tessin mit. Das Altersheim in der Region Mendrisio sei inzwischen für Besuche geschlossen worden, schreibt das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales in einem am Donnerstag verschickten Communiqué.

Entdeckt worden sei der Fall der britischen Coronavirus-Mutation durch die vor kurzem erfolgte Neuansteckung eines Bewohners sowie zahlreiche Folgeinfektionen.

Rund die Hälfte des Personals sowie drei Viertel der Bewohnerinnen und Bewohner seien in einer flächendeckenden Überprüfung positiv auf das Coronavirus getestet worden, schreibt das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales weiter. Dass es sich dabei um die britische Mutation des Virus handelt, sei am Mittwochabend bestätigt worden.

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14. Januar 2021: BAG meldet 2474 Infektionen innert 24 Stunden

In der Schweiz sind innerhalb der letzten 24 Stunden 2474 Coronavirus-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind deutlich weniger als letzte Woche. Damals wurden fast 4'000 Fälle gemeldet. 53 Personen sind ausserdem an den Folgen des Virus gestorben. Die Zahl der Spitaleinweisungen steigt um 106.

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14. Januar 2021: 95 Millionen Franken mehr für Härtefallprogramm im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich stockt sein Coronavirus-Härtefallprogramm auf. Er beantragt dafür 95 Millionen Franken zusätzlich. So will die Regierung aufgrund der andauernden sowie verschärften Massnahmen mehr finanzielle Unterstützung schaffen. 

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14. Januar 2021: Rekord an Briefen für Christkind und Weihnachtsmann

34'286 Briefe haben Schweizer Kinder in diesem Jahr ans Christkind und den Weihnachtsmann geschrieben. Das sind so viele wie noch nie. Der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr beträgt rund 14 Prozent.

14. Januar 2021: Kanton Thurgau verzeichnet 91 Neuinfektionen

Die Zahl der Neuinfektionen im Kanton Thurgau steigt um 91. Dies ist fast die Hälfte weniger als vor einer Woche. Ausserdem meldet der Kanton Thurgau, dass sechs weitere Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben sind. Rückläufig sind hingegen die Hospitalisierungen. Sie sinken um sieben auf insgesamt 64. 

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14. Januar 2021: 175 neue Coronavirus-Fälle im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen sind innert der letzten 24 Stunden 175 Neuinfektionen registriert worden. Vor einer Woche waren es noch über 300. Wie der Kanton auf seiner Website schreibt, sind damit seit Beginn der Pandemie 30301 Personen positiv auf das Coronavirus registriert worden. Die Zahl der Todesfälle steigt um vier und liegt damit insgesamt bei 589.

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14. Januar 2021: Chronische Überbelastung am Kantonsspital Winterthur

Die Corona-Pandemie fordert besonders das Gesundheitspersonal seit Monaten und auch künftig reisst die Belastung nicht ab. Das Kantonsspital Winterthur spricht deshalb von einer chronischen Überlastung. Rolf Zemp, Spitaldirektor des KSW befürchtet gegenüber Radio SRF, dass sich jene Folgen aber erst verzögert zeigen: «Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Mitarbeitende ihre vielen Überstunden mit überlangen Ferien, Kündigungen oder unbezahltem Urlaub kompensieren werden.» Weiter würden sich viele Angestellten von der Öffentlichkeit im Stich gelassen fühlen.

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14. Januar 2021: Vorstoss fordert Anlaufstelle für Corona-Hilfen in der Stadt St.Gallen

Eine Interpellation der Linken will mit einer Beratungs- und Koordinationsstelle Unterstützung bei den Corona-Hilfen bieten. Der Vorstoss erhält von vier Fraktionen grünes Licht. Nur die FDP ist dagegen.

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13. Januar 2021: Parteien unterstützen Bundesmassnahmen grösstenteils

Die Verschärfungen des Bundes im Kampf gegen die Corona-Pandemie kommen bei den Parteien grösstenteils gut an. Während SP und Grüne die Massnahmen begrüssen, wirft die SVP dem Bundesrat jedoch Realitätsverlust vor.

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13. Januar 2021: So läuft der Impfprozess in Frauenfeld ab

Am Dienstag hat das erste Thurgauer Corona-Impfzentrum beim Bahnhof in Frauenfeld seinen Betrieb aufgenommen. Am Mittwoch ermöglichte der Kanton Thurgau einen ersten Einblick.

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13. Januar 2021: Corona-Backboom freut die lokalen Müllereibetriebe

Seit Anfang der Corona-Krise boomt das Backen in der trauten Stube. Lokale Müllereibetriebe haben teils eine Vervielfachung ihres Umsatzes verzeichnet - so auch die Mühle Oberembrach.

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13. Januar 2020: 521 Coronafälle im Kanton Zürich
 
Innerhalb eines Tages haben sich im Kanton Zürich 521 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind rund 300 Fälle weniger als vor einer Woche. Wie die Gesundheitsdirektion weiter mitteilt sind 381 Personen in Spitalbehandlung, davon werden 54 Personen künstlich beatmet.

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13. Januar 2021: Gastrosuisse: «Bundesrat hat Ernst der Lage erkannt»

Die Landesregierung habe einen wichtigen Entscheid für das Gastgewerbe gefällt mit der Lockerung der Härtefallregel. Es braucht laut Branchenverband Gastrosuisse nun aber mehr Tempo bei den Auszahlungen.

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13. Januar 2021: Detailhändler bezeichnen Ladenschliessung als «schweren Schlag»

Die verschärften Massnahmen des Bundes stossen auf Kritik. Während die Detailhändler von den Ladenschliessungen hart getroffen sind, kritisieren Arbeitgeber und Gewerkschafter verschiedene Punkte bei der Homeoffice-Pflicht.

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13. Januar 2021: Krankenkassen übernehmen Kosten für Covid-19-Impfung

Die obligatorischen Krankenversicherungen bezahlen die Covid-19-Impfung. Der Bundesrat genehmigte am Mittwoch den entsprechenden Tarifvertrag. Er gilt seit dem 1. Januar für alle Versicherten. Kosten entstehen den Geimpften nicht. Im Vertrag enthalten ist eine Pauschale von 15 Franken für die Impfdienstleister, wie der Bundesrat schreibt. Hinzu kommen fünf Franken pro Impfdosis inklusive der Spritze und Desinfektionsmaterial.

Unter der Annahme, dass sich 60 Prozent der Bevölkerung impfen lassen, müssen die Krankenkassen 2021 rund 201 Millionen Franken für die Impfungen bezahlen. Die über die fünf Franken pro Impfdosis hinausgehenden Kosten übernimmt der Bund. Das entspricht dem Epidemiegesetz. Der wahre Preis des Impfstoffs ist vertraulich.

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13. Januar 2021: Webseite der Bundesverwaltung wegen Zugriffs-Flut überlastet

Das ungewöhnlich grosse Interesse an den Entscheiden des Bundesrates im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Webseite der Bundesverwaltung www.admin.ch am Mittwoch zum Teil überlastet war.

Wegen «einer Höchstzahl an Zugriffen» seien die Webseiten des Bundes zum Teil nur schwer oder gar nicht mehr erreichbar gewesen, teilte das Bundesamt für Information und Telekommunikation (BIT) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Man arbeite mit Hochdruck an der Behebung des Problems.

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13. Januar 2021: Bundesrat lockert Härtefallbedingungen - Geld spätestens im Februar

Mit den drastischen Verschärfungen der Corona-Massnahmen hat der Bundesrat auch neue Finanzhilfen beschlossen. Betriebe, die seit November während mindestens vierzig Tagen schliessen mussten, sollen unbürokratisch an Geld kommen - spätestens im Februar.

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13. Januar 2021: Laut Parmelin ist nun Durchhaltewillen der Bevölkerung gefragt

Bundespräsident Guy Parmelin hat die neuen und drastischen Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus als alternativlos bezeichnet. «Jetzt haben wir noch die Möglichkeit, die Ausbreitung des mutierten Virus zu verhindern.» Es brauche aber viel Durchhaltewillen.

In seiner ersten Rede vor den Medien als Bundespräsident rief Parmelin am Mittwoch die Bevölkerung zum Zusammenhalt auf. «Helfen Sie mit, diesen Weg zu gehen, nur gemeinsam schaffen wir das, als Einheit, als eine Schweiz.»

Der Bundesrat sei sich bewusst, dass sich die Meinungen in der Bevölkerung stark unterschieden. Er suche stets den Weg, der von möglichst vielen Bürgern mitgetragen werde. «Wenn wir uns nun zerstreiten und uns nicht mehr an die Regeln halten, machen wir uns das Leben selber schwer.»

Wegen der Virusvariante aus Grossbritannien rechnet der Bundesrat mit einer starken dritten Welle im Februar. Die Welle werde ohne weitere Massnahmen stärker sein als die im Frühling oder die aktuelle Welle, sagte Gesundheitsminister Alain Berset.

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13. Januar 2021: Bundesrat tritt mit Masken hinter Schutzwänden vor die Medien

Ein ungewohntes Bild am Mittwoch im Bundesmedienzentrum in Bern: Mitglieder des Bundesrats haben wegen der Coronavirus-Pandemie erstmals ihre Medienkonferenz mit Schutzmasken im Gesicht und durch Schutzwände aus Plexiglas voneinander abgetrennt abgehalten.

Volkswirtschaftsminister Guy Parmelin trug eine blaue Hygienemaske, als er seine erste Medienkonferenz als neuer Bundespräsident eröffnete und drastische Verschärfungen der Massnahmen gegen das Virus ankündigte. Neben ihm auf dem Podium waren unter anderem auch Gesundheitsminister Alain Berset und Finanzminister Ueli Maurer maskiert.

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13. Januar 2021: BAG meldet 3'001 neue Fälle

Das BAG meldet am Mittwoch 3'001 neue Fälle bei 29'068 durchgeführten Tests. 147 Personen wurden hospitalisiert, 58 Personen sind an den Folgen des Virus gestorben.

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13. Januar 2021: Kanton Thurgau meldet 71 Neuinfektionen innert eines Tages

In den letzten 24 Stunden haben sich im Kanton Thurgau 71 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Dies teilt der Kanton mit. Am vergangenen Mittwoch waren es noch 184 neue Fälle. Weiter meldet der Kanton, dass zehn Personen an den Folgen des Virus gestorben sind. 

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13. Januar 2021: «Wenn jemand die Grenze mehrfach überschreitet, wird die Luft in der Partei rasch dünn»

Die Thurgauer SP-Politikerin Barbara Müller ist schon mehrfach als Corona-Skeptikerin aufgefallen. Ihre Partei diskutiert nun über einen Ausschluss. Politologe Mark Balsiger erklärt, dass das in der Schweizer Politlandschaft nur selten geschieht.

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13. Januar 2021: «Herdenimmunität ist der falsche Weg für die Schweiz»

Weltweit wenden die Länder unterschiedliche Impfstrategien an. Die Schweiz impft zuerst ältere Menschen und Hochrisikopatienten. Indonesien und Israel wollen schnellstmöglich eine Herdenimmunität. Ein Experte macht den Vergleich.

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13. Januar 2021: Vier Coronavirus-Fälle beim FC Luzern

Verteidiger Lucas Alves klagte am Montagabend über leichte Krankheitssymptome und begab sich umgehend in Isolation. Der am Dienstag durchgeführte Test fiel positiv aus. Aufgrund dieses positiven Resultates veranlasste der Klub am Dienstagnachmittag eine zusätzliche Testserie bei allen Mitgliedern des Trainerstaffs sowie den Spielern der 1. Mannschaft. Dabei fielen auch die Ergebnisse von Knezevic, Sidler und Schaub positiv aus. Die Spieler befinden sich in einer zehntägigen Isolation.

In Absprache mit dem Kantonsarzt werden keine weiteren Massnahmen für die 1. Mannschaft ergriffen. Der Trainingsbetrieb kann regulär fortgeführt werden. Das für den Mittwoch vorgesehene Testspiel gegen die Grasshoppers wurde abgesagt.

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13. Januar 2021: Im Wohnmobil auf Parkplatz-Restaurant essen

Mit dem Wohnmobil auf den leeren Parkplatz eines Restaurants fahren, sich das Essen ins Wohnmobil bringen lassen und es dort verzehren. «WohnmobilDinner» heisst diese Idee, welche der Verein Wohnmobilland Schweiz am Mittwoch vorgestellt hat. Die Campingszene boome in Zeiten von Corona, die Gastrobranche leide, heisst es in einer Medienmitteilung des während des ersten Lockdowns gegründeten Vereins. Die Idee mit dem Dinieren im Wohnmobil stamme ursprünglich aus Deutschland. Bisher hätten schon einige Gastrobetriebe in meist ländlichen Gegenden die Gunst der Stunde erkannt und ihr Angebot auf der Webseite von Wohnmobilland Schweiz eingetragen. Und täglich würden es mehr.

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13. Januar 2021: Corona-Pandemie sorgt für neuerlichen Camper-Rekord

Das Reisen im Wohnmobil scheint für die Schweizer gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ein attraktives Vergnügen zu sein. Denn noch nie wurden von diesen Nutzfahrzeugen so viele immatrikuliert wie im vergangenen Jahr. Insgesamt wurden im 2020 in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 6'005 Camper neu eingelöst. Das sind 26 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Vereinigung der Schweizer Auto-Importeure Auto-Schweiz am Mittwoch mitteilte. 

Die Kehrseite der Pandemie zeigt sich aber bei der Anzahl neuer Reisecars. Angesichts des Einbruchs bei Busreisen wurden 2020 lediglich 141 Neufahrzeuge registriert - ein Rückgang um 41 Prozent.

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13. Januar 2021: Kanton Thurgau plant Impfzentrum auf Bodenseeschiff

Der Kanton Thurgau plant auf dem Bodensee ein weiteres Impfzentrum zu eröffnen. Geimpft werden soll auf einem Schiff. Dieses würde dann wechselnd in verschiedenen Häfen im Kanton anlegen.

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13. Januar 2021: Kanton St.Gallen meldet 210 neue Corona-Infektionen

Im Kanton St.Gallen sind innerhalb eines Tages 210 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies schreibt der Kanton auf seiner Website. Im Gegensatz zu den Infektionen von vor einer Woche hat sich diese Zahl halbiert. Im Kanton St.Gallen sind ausserdem seit gestern sechs weitere Menschen am Coronavirus gestorben. Die Zahl der St.Galler Corona-Toten steigt damit insgesamt auf 585.

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13. Januar 2021: Diese Corona-Massnahmen könnte der Bundesrat heute beschliessen

Masken am Arbeitsplatz, Homeoffice-Pflicht, Schliessung der Geschäfte und Verlängerung des Gastro-Lockdowns. Diese Massnahmen könnte der Bundesrat am heutigen Mittwoch im Kampf gegen die Corona-Pandemie beschliessen.

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13. Januar 2021: FC Wil muss in Quarantäne

Die ganze erste Mannschaft des FC Wil muss in Quarantäne. Der kantonsärztliche Dienst hat diese angeordnet. Das, nach dem drei positive Corona-Fälle bekannt wurden. Das Testspiel gegen den FCZ wurde abgesagt.

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13. Januar 2021: Corona-Skeptikerin droht Ausschluss aus SP Thurgau

SP-Kantonsrätin Barbara Müller könnte der Ausschluss aus ihrer Partei drohen. Dies, weil sie aktiv gegen die Corona-Politik in der Schweiz vorgeht und regelmässig an Kundgebungen von Corona-Skeptikern auftritt.

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13. Januar 2021: Hotels rüsten sich für Homeoffice-Gäste

Einige Hotels in den Schweizer Bergregionen rüsten ihre Zimmer offenbar fürs Homeoffice. Dadurch wollen verschiedene Touristenregionen wie die Lenzerheide oder Davos Arbeitnehmer, die in der Stadt leben aus dem Homeoffice arbeiten müssen, in die Berge locken. Dies berichtet das «St.Galler Tagblatt». So sollen auch die Corona-Löcher in den Hotelkassen teilweise gestopft werden.

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13. Januar 2021: Experten rechnen erst ab dem Sommer mit Lockerungen der Massnahmen

Experten rechnen erst ab dem Sommer mit Lockerungen der Corona-Massnahmen. In den nächsten Wochen sollen die geltenden Regeln trotz Impfstart eher nochmals verschärft werden. Dies fordert Christoph Berger, Präsident der eidgenössischen Impfkommission, im Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Sollten die Infektionszahlen mit schärferen Massnahmen drastisch sinken und sollte die Impfung greifen, dürfte die Bevölkerung ihm nach im Sommer mit Lockerungen rechnen.

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12. Januar 2021: Interne Dokumente zeigen Fehleinschätzung des Bundes

Der Bund hat die Gefahr des Coronavirus offenbar unterschätzt. Dies zeigen interne Dokumente, die «20 Minuten Online» vorliegen. Demnach hat das Gesundheitsdepartement das Risiko eine Einschleppung vor einem Jahr als «moderat» eingeschätzt. Der Bund sorgte sich eher darum, dass die Meldungen aus China Panik verbreiten könnten. Ende Februar wurde der Bundesrat dann eines Besseren belehrt: Dann wurde der erste Schweizer Corona-Todesfall vermeldet.

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12. Januar 2021: Berset will bei Corona-Massnahmen nicht nachgeben

Gesundheitsminister Alain Berset will offenbar an seinen Verschärfungsplänen der Corona-Massnahmen festhalten. Er beantrage, alle Verschärfungen, die er letzte Woche in die Vernehmlassung geschickt hat, voll umzusetzen, schreibt der «Tages-Anzeiger» auf seinem Onlineportal. Damit müssten beispielsweise Kleiderläden & Co. geschlossen werden. Zudem würde die Maskenpflicht bei der Arbeit verschärft. Die neuen Corona-Massnahmen kann Berset allerdings nicht alleine beschliessen. Der Gesamtbundesrat entscheidet am Mittwoch im Gremium.

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12. Januar 2021: Auch Skiclub in Wengen unter möglichen Ansteckungsherden

Nicht nur ein britischer Superspreader verursachte die starke Ausbreitung des Coronavirus in Wengen BE. Auch in einem Skiclub gab es aussergewöhnlich viele positive Fälle. Das berichtete das «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF am Dienstagabend. 80 Kinder von Einheimischen und Ferienwohnungsbesitzern trainierten demnach zwischen Weihnachten und Neujahr zusammen. 

Ein Grossteil von ihnen und ihre Eltern müssen jetzt in Quarantäne. Zwei Skilehrer und mehrere Kinder seien positiv getestet worden, sagte Andreas Regez, Präsident des Skiclubs, im Regionaljournal. Die Feriengäste sind allerdings bereits abgereist und haben das Virus potenziell bereits in den Rest der Schweiz getragen. Wer das Virus in den Skiclub eingeschleppt habe, sei ihm nicht bekannt, sagte Regez.

Der Kanton Bern will derweil die Testkapazitäten im Corona-Hotspot Wengen erhöhen. Das kündigte die Gesundheitsdirektion am Dienstag in einem Brief an die Bevölkerung und die Gäste des Wintersportorts an. «Lassen Sie sich testen, auch

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C. TUCHSCHERER
am 22.01.2021 um 14:11
Alle reden von Impfstoff, haben Sie schon mal jemand gehört, der von Medikamente spricht ?Solange wir, neben all diesen Wunderimpfstoffen kein Medikament als Ergänzung haben, können wir eine Normalisierung der Lage vergessen. Als in den 80ziger Jahren Aids ausbrach, was auch eine lebensbedrohende und tückische Seuche war, hat man, zumindest in Europa, mit Information, mit Massnahmen, Test und Empfehlungen, die Seuche nur mit Medikamente in den Griff bekommen, die Seuche gibt es immer noch, Covid 19 wird es auch weiterhin geben. Aids hat man letztendlich mit Medikamente unter Kontrolle gebracht.Würde man mit der gleichen Intensität an der Herstellung eines Medikamentes gegen Covid19 arbeiten hätten wir uns so manche Pein ersparen können, wahrscheinlich den wirtschaftlichen Schaden den die Lockdowns verursachen, an dem wir noch einige Zeit zu kauen haben werden...
Baldauf Walter
am 19.01.2021 um 19:47
Dass im Kanton Schaffhausen eine Registrierung für eine Corona-Impfung nicht möglich ist weil irgend etwas im System nicht funktioniert ist eine grosse Sauerei. Ohne die ganze Computertechnik?? hat in der Vergangenheit alles viel besser funktioniert.
Ch.Wiechering
am 09.01.2021 um 20:47
Die Schweiz ist eines der wenigen Länder die anhand von eigenen Erfahrungen den Verlauf der weiteren Covid-19 Pandemie in Land beeinflussen könnten. Aber leider ignorieren die Politiker dort, oder die Ärzte die sie beraten, die Studien und Erfahrung mit Vitamin-D im Zusammenhang mit der Covid-19 Erkrankung.Die Schweiz ist dabei nicht da einzige Land, in dem das so ist, aber es schadet der Wirtschaft dort mehr als in anderen Ländern, da Sie dadurch etliche Skifahrer aus dem Ausland verlieren, die nicht in Quarantäne kommen wollen, wenn sie in Ihr Land zurückkehren.Nur wenn die Schweiz eine kleinere Inzidenz hätte als z.B. Deutschland wäre Sie kein Risikogebiet und die Quarantäne würde dort entfallen. Das wäre in der Saison noch zu schaffen mit einer Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation an die Bevölkerung und eine kostenlose Abgabe an Riskogruppen wie dies die Englische Regierung am 28.11.2020 beschlossen hat.Dass das hilft, kann man an ja auch den Erfahrungen die in den Altenheimen ELgg und Muotathal gemacht worden sind, sehen. Ich habe noch nichts zu den Untersuchungen dort gelesen, da bei sind inzwischen 1,5 Monte vergangen, eine Zeit in der es möglich sein sollte ein Ergebnis zu veröffentlichen.So schwer kann es doch nicht sein, zu prüfen, wer von den Infizierten nachweislich Covid hatte, und wie der Vitamin-D Spiegel jetzt ist.Meiner Meinung nach ist eine allgemeine Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation in ausreichender Menge der einzige Weg die Skisaison noch zu retten, aber daran scheint kein Interesse von Seiten der Politiker zu bestehen.Ch.Wiechering Deutschland, Kiel
annonym
am 05.01.2021 um 15:12
Ja man hat einmal mehr erlebt dass alle coronamassnahmen gar nichts bringen und man die pandemie nie in den griff bekommt trotzdem man alle Restaurants und freizeiteinrichtungen geschlossen hat und man gesagt hat die zahlen müssen nun runter ist gar nichts von alledem passiert und alle kantone melden schon wieder steigende bis hohe fallzahlen und jedes Spital ist an dramatik kaum mehr zu überbieten aber trotzdem sind skigebiete geöffnet worden und man macht keinen lockdown sondern nur ein lockdownlight obwohl auch alle Nachbarländer trotz hartem lockdown und ausgangssperren horrende dramatische zahlen haben und auch in den Nachbarländer hört man von jeden Tag noch schlimmeren zahlen und tausenden gestiegenen Fällen und überlasteten spitäler und weiss nicht was alles noch
Rainer Schreiber
am 05.01.2021 um 10:39
Lingges Dräcksglump, i jedem Bereich nur eigenes Versagen, irgendöpper söll zuemache, die andere chönnd offe ha, Hauptsach die ganzi beamteti Arschmosis hät ihre Zahltag, für was weiss eh niemert meh. D'Regierig schaffed au nu derä internationale Finanz- und Pharmamafia zue, d'Polizeihäscher tuets beschütze. Hoffnigslos!
Baby Bär
am 05.01.2021 um 00:58
Warum sind in der Schweiz immer noch Hotels geöffnet! Es kommen Leute aus dem Ausland zu uns und bringen die Krankheit wieder mit! Das macht doch keinen Sinn!
Dr. Albert E. Schenkel
am 04.01.2021 um 11:16
Die völlig wirre Impfstrategie in Zürich ist gekennzeichnet durch die Lotterie, die Ende Dezember mit einer völlig untauglichen IT-Infrastruktur der Gesundheitsdirektion ausgelöst wurde. Auch mit mehreren PCs und Telefonen parallel und war kein Durchkommen und so sind oft z.B. diejenigen am oberen Ende der Altersgruppe unberücksichtigt und dürfen mit etwas Glück auf eine Impfung Ende dieses Jahres hoffen, wenn sie solange ausharren. Die Idee, Ehepaare sich gemeinsam anmelden zu lassen, war den Zuständigen total fremd und löste Erstaunen aus. "Gouverner c'est prévoir" ins Stammbuch der Zuständigen.