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Der Kanton Thurgau verschärft Corona-Massnahmen

Im Anschluss an die verhängten Corona-Massnahmen des Bundesrates hat der Kanton Thurgau nun seine Massnahmen weiter verschärft. Der Kanton hat unter anderem die Zwei-Haushalte-Person beschlossen. Ebenfalls gilt ein Versammlungsverbot ab zehn Personen.

19.12.2020 / 13:37 / von: szw/sda
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Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin (SVP) am Mittwoch im Thurgauer Grossen Rat zur Corona-Lage (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin (SVP) am Mittwoch im Thurgauer Grossen Rat zur Corona-Lage (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Homeoffice-Anweisung, keine Menschenansammlungen von mehr als zehn Personen im Freien und Bordell-Schliessungen: Die Thurgauer Regierung verschärft ab Dienstag die Corona-Massnahmen des Bundes im eigenen Kanton.

Der Regierungsrat begründete den Schritt mit hohen Fallzahlen, dem schweizweiten Spitzenplatz bei der Reproduktionszahl sowie der hohen Auslastung der Betten auf den Intensivstationen. Die Kantonsregierung rief besonders gefährdete Personen dringend dazu auf, sich über die Festtage in Eigenverantwortung zu schützen.

Die Verschärfungen im Thurgau sehen etwa vor, dass sich ab Dienstag bis am 22. Januar an Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis maximal noch zehn Personen inklusive Kindern aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten treffen dürfen. Eine Ausnahme bei der Zwei-Haushalte-Regel besteht für die Weihnachtsfeiertage vom 24. Dezember bis zum 26. Dezember.

Im öffentlichen Raum verbietet der Thurgau Menschenansammlungen mit mehr als zehn Personen. Daneben müssen Arbeitgeber weiterhin dafür sorgen, dass Angestellte wenn möglich von zu Hause aus arbeiten können. Zudem verbietet der Regierungsrat den Betrieb von Bordellen und Erotiksalons.

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Ernst Bachmann
am 22.12.2020 um 11:08
Weiss das Virus dass es am 24.-26 Dezember nichtansteckend ist. Das ist doch Wahlpropagande
Markus Knöpfel
am 19.12.2020 um 21:43
Urs Martin erst ein grosse Klappe - wir im Thurgau brauchen keinen Bund der uns Massnahmen vorschreibt...Jeztz wieder eine grosse Klappe - der Bund macht nichts, wir wollen verschärfte Massnahmen...??!!Mal so, mal so?!Ihr Politiker seid einfach nur verächtlich!Geht - geht weit weg!
Stephan Krähenbühl. Rest. Löwen Herdern
am 19.12.2020 um 13:55
Warum kommen sich die Beizer einmal mehr verarscht vor!Sie haben alle Ihnen vorgeschriebene Regeln und Massnahmen getroffen. Zum Teil mit grossen Investitionen!Und nun war trotzdem alles für die Katz und vuele Wurte haben Existenz Ängste, da ja niemand weiss wann die dringend nötige Unterstützung fliessen wird - wenn überhaupt!Es nimmt mich wunder, auf wieviel Lohn oder Sitzungsgelder unsere Regierungsmitglieder verzichten - so wie die von Ihnen unterjochten und gebeutelten Branchen