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Der Lego-Aufbereiter aus dem Thurgau

Konstrukteur eines Schlosses zu sein, hat sich bestimmt das eine oder andere Kind mit einem Lego-Set erfüllt. Doch was ist, wenn Bausteine verloren gehen oder der Ritter zum Schloss nicht mehr ausfindig zu machen ist? Dann landet die Burg meistens wieder in einer Kiste im Keller. Andreas Krähenbühl setzt dem ein Ende.

15.03.2021 / 20:10 / von: avi/mle
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Ein selbsternannter Lego-Aufbereiter verhilft den verwahrlosten Lego-Sets zu einem zweiten Leben. (Screenshot: TELE TOP)

Ein selbsternannter Lego-Aufbereiter verhilft den verwahrlosten Lego-Sets zu einem zweiten Leben. (Screenshot: TELE TOP)

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Der selbsternannte Lego-Aufbereiter verhilft den verwahrlosten Lego-Sets zu einem zweiten Leben. Andreas Krähenbühl verbringt bis zu acht Stunden am Tag damit, Legos zu sortieren und zu waschen. «Ich habe schon immer gern sortiert oder etwas gesammelt, als Kind zum Beispiel Briefmarken», sagt der 44-jährige Hausmann.

Als kleiner Junge hatte er natürlich auch immer Legos, die er bis ins Erwachsenenalter behalten hat. Aber der eine oder andere Baustein oder Figuren gingen über die Jahre verloren. Da kam er 2018 auf die Idee, diese zu vervollständigen. «Mir ist auch die Nachhaltigkeit wichtig. Denn die meisten Teile von gebrauchten Lego-Sets sind in einem guten Zustand. Anstatt ein neues zu kaufen suche ich nach den fehlenden Teilen», erklärt Krähenbühl aus dem thurgauischen Oberhofen.

Ist beispielsweise das Schloss wieder komplett, bietet er es in seinem Online-Shop zum Verkauf an. Der Erlös daraus deckt den Aufwand bei weitem nicht, aber das will Krähenbühl auch gar nicht: «Mir reicht der kleine Zustupf ins Familien-Ferien-Kässeli.»

Im Interview mit TELE TOP spricht Andreas Krähenbühl über sein intensives Hobby des Lego-Aufbereitens:

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