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Der Ostschweiz droht ein Tanzverbot

Die sieben Ostschweizer Kantone und Liechtenstein haben sich bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Ein Flickenteppich im Osten der Schweiz soll dadurch verhindert werden. Die Standards beinhalten eine Schutzmaskenpflicht an Veranstaltungen ab 30 Personen und ein Tanzverbot in Clubs.

15.10.2020 / 14:17 / von: mle
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Die sieben Ostschweizer Kantone und Liechtenstein haben sich bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Ein Tanzverbot in Clubs und Partylokalen ist einer der festgelegten Standards. (Symbolbild: Pixabay.com/niekverlaan)

Die sieben Ostschweizer Kantone und Liechtenstein haben sich bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Ein Tanzverbot in Clubs und Partylokalen ist einer der festgelegten Standards. (Symbolbild: Pixabay.com/niekverlaan)

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In den vergangenen Wochen sind die Infektionszahlen in der Ostschweiz stark angestiegen. Die Ostschweizer Gesundheitsdirektinnen und -direktoren (GDK-Ost) zeigen sich am Donnerstag in einer Mitteilung besorgt über die stark steigenden Fallzahlen. Sie haben gemeinsam entschieden, die Massnahmen soweit wie möglich zu koordinieren. Ein «Flickenteppich» in der Ostschweiz soll auf diese Weise möglichst vermieden werden. Dabei sind die Kantone AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG und Fürstentum Liechtenstein. 

Viele Ansteckungen fänden derzeit an privaten und öffentlichen Veranstaltungen statt. Dabei werde der Mindestabstand sehr oft nicht eingehalten. Infizierte Personen würden das Coronavirus auf Personen, mit denen sie in Haushalten zusammenleben übertragen. Gestützt auf diese Feststellung soll mit gezielten Massnahmen und gemeinsamen Standards versucht werden, das Virus einzudämmen.

Konkret sieht die GDK-Ost vor:

-Schutzmaskenpflicht an öffentlichen und privaten Anlässen mit einer Teilnehmerzahl ab 30 Personen.
-Tanzverbot, aber keine Schliessung von Clubs und Partylokalen.
-Konsumation in Gastwirtschaftsbetrieben muss an einem festen Sitzplatz erfolgen.
-Eine generelle Schutzmaskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen wird von den Kantonen autonom entschieden.

Weiteres Vorgehen

Die Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren der Ostschweizer Kantone legen diese Vorschläge nun den einzelnen Kantonsregierungen vor. Diese sind frei, je nach epidemiologischer Lage abweichende Massnahmen zu beschliessen. Die Ostschweizer Kantone wollen bis spätestens Mitte nächster Woche über die gefassten Beschlüsse informieren.

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