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Die Befürworter des Windprojekts Thundorf formieren sich neu

In der Thurgauer Gemeinde Thundorf kündigt sich für nächstes Jahr eine denkwürdige Gemeindeversammlung an. Zuoberst auf der Traktandenliste steht der umstrittene Windpark. Die Befürwortenden finden, dass bis jetzt hauptsächlich die Gegner zu Wort gekommen seien. Jetzt werden die unterstützenden Stimmen immer lauter.

21.06.2022 / 18:57 / von: rpf/bye
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Der Windpark Thundorf steht schon seit Längerem zur Debatte. Géza Kenessey vom Verein Lebensqualität Wellenberg findet, dass die Landschaft und die Anwohnenden wegen den Windturbinen eher leiden als profitieren. Für den Thurgauer Kantonsrat Josef Gemperle ist die Windenergie unverzichtbar. Darum möchte er den Thundorferinnen und Thundorfern eine Stimme geben. Die Thundorfer Bevölkerung wird voraussichtlich im Mai 2023 über das Projekt abstimmen.

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Urs Engel
am 23.06.2022 um 09:45
Nur mit einer umfassenden Energiewende lässt sich in Zukunft unser Energiestandard halten. Sonnenenergie ist sehr gut, aber Nacht im Winter und bei Nacht keine Ertrag. Speicherung mit Akkus noch zu teuer. Pumpspeicherkraftwerke können einen allfälligen Ueberschuss speichern. Windenergie ergänzt ideal die Sonnenenergie, bei Schlechtwetter und im Winter gute Ergänzung. Wasserkraft sehr gut und sollte ausgebaut werden, aber zu grosse Hindernisse auch hier. Bei Geothermie ein grosses Potential zum Heizen und Strom, aber bei geringsten Problemen wird in Basel aufgehört zu bohren. Also bitte all dieses fördern, nicht verhindern. Mit den Argumenten der Gegner lässt sich nichts für unsere Zukunft erreichen. In Zukunft sollte jeder, der etwas verhindern will, verpflichtet werden eine gangbare Alternative aufzuzeigen. "Bei mir nicht" ist kein wirkliches Argument.
Walter Weiss
am 22.06.2022 um 11:44
Kantonsrat Gemperle behauptet als öffentliche Person, in Thundorf würden «auswärtige» Windkraftgegner Stimmung machen.Bis anhin konnte ich als betroffener Anwohner «Auswärtige» nur vom EKZ (Z wie Zürich) bemerken.Er behauptet, bis anhin kämen nur «Windkraftgegner» zum Wort.Erstens ist es genau umgekehrt, bis anhin fast nur Infos/Propaganda vom EKZ (mit grossem Budget von den Stromkunden), während wir betroffenen Anwohner alles aus dem eigenen Sack bezahlen.Zweitens sind die meisten betroffenen Anwohner überhaupt keine Windkraftgegner und viele würden 2 bis 3 Riesenwindräder mit halbwegs anständigem Anstand akzeptieren (bspw. 1250 m = H5 = 5 x die Windradhöhe, die Hälfte von Bayern und wie es in vielen Teilen der umliegenden Ländern Minimalabstand ist).Dann behauptet Kantonsrat Gemperle, die «Windkraftgegner» würden Falschmeldungen und Fake-News verbreiten. Bis anhin ist vor allem er ein Fake-News Verbreiter.Es ist eine traurige Zeit, wo es Mode ist, anderen Fakes-News zu unterstellen und versuchen unglaubwürdig zu machen.Interessant ist: viele betroffenen Anwohner haben Sonnenzellen auf dem Dach (von den Behörden in Lustdorf bis vor Bundesgericht versucht zu verhindern).Es ist einfach absurd, ein Dorf (Lustdorf) im Halbkreis mit 8 Riesenwindrädern zu umzingeln.Ein Dorf, wo mit dem besonders wertvollen Ortsbild nationaler Bedeutung (!) bis anhin Umbauten eher schon mit schikanenhaften Auflagen zu kämpfen hatten.Hr. Gemperle, sie wollen unsere Heimat zerstören, dazu noch mit wenig effizienten Windrädern (laut Hersteller Vestas ein sechstel bis 1/8 Effizienz, gegenüber den Nordsee-Standorten!!!)Machen sie vernünftige und verhältnismässige Windprojekte, mit wenigstens etwas Rücksicht, auf die Anwohner!
Alboreto
am 22.06.2022 um 06:09
Ich bin an der Gründung eines Comitees für den Bau von 2 grossen Atomkraftwerken in Bissegg und Lustdorf!