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Die grünen Parteien greifen die Zusammensetzung der Thurgauer Regierung an

Nachdem der SVP-Regierungsrat Jakob Stark seinen Rücktritt angekündigt hat, beginnt sich das Kandidatenkarussell langsam zu drehen. Die Grünen und die GLP wollen einen Kandidaten aufstellen. Weder sie noch die SVP können jedoch bereits Namen nennen.

14.08.2019 / 17:39 / von: pwa
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Zweimal SVP, je einmal SP, FDP und CVP. Die grünen Parteien wollen diese Zusammensetzung der Thurgauer Regierung aufbrechen. (Bild: tg.ch)

Zweimal SVP, je einmal SP, FDP und CVP. Die grünen Parteien wollen diese Zusammensetzung der Thurgauer Regierung aufbrechen. (Bild: tg.ch)

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Am Mittwoch hat der Thurgauer Regierungsrat Jakob Stark nach 14 Amtsjahren seinen Rücktritt angekündigt. Bei der SVP gibt man sich noch bedeckt, was eine mögliche Nachfolge angeht. Parteipräsident Ruedi Zbinden sagt gegenüber RADIO TOP, es sei noch zu früh um Namen zu nennen. Ob er sich selbst eine Kandidatur vorstellen kann, will er noch nicht beantworten. Anders der abtretende Nationalrat Markus Hausammann. Für ihn kommt eine Kandidatur für den Thurgauer Regierungsrat nicht in Frage. Kantonsrat Hermann Lei sagt, er überlege sich, ob er kandidieren möchte.

Der RADIO TOP-Beitrag über mögliche Nachfolger von Jakob Stark:

audio

Derweil bringt sich auch die Konkurrenz in Stellung. Die Grünen und die GLP geben gegenüber RADIO TOP an, dass sie jeweils eine Kandidatin oder einen Kandidaten aufstellen möchten. Wer dies sein wird, ist jedoch auch bei diesen Parteien noch unklar. Keine Konkurrenz für die zwei Regierungsratssitze der SVP geht sehr wahrscheinlich von den anderen Regierungsparteien aus. Weder die FDP, noch die CVP oder die SP, welche jeweils einmal im Regierungsrat vertreten sind, haben vor, eine eigene Kandidatur zu lancieren. Dies sagen die Parteipräsidentinnen und -Präsidenten auf Anfrage.

Dass die grünen Parteien mit ihrem Angriff Erfolg haben, kann sich der Ostschweizer Politbeobachter Bruno Eberle nicht vorstellen. Er geht nicht davon aus, dass der zweite Regierungsratssitz der SVP in Bedrängnis gerät. Wer die Nachfolge von Jakob Stark antreten könnte, kann aber auch Bruno Eberle noch nicht abschätzen. 

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