Pull down to refresh...
zurück

Die MS Thurgau wird wieder zum Kursschiff

Sie war das einzige schwimmende Impfzentrum in der Schweiz: die MS Thurgau. Nun ist das Impfen auf dem See Vergangenheit. Die MS Thurgau wird ab nächstem Samstag wieder normal Passagiere befördern. Dafür wird sie in Romanshorn auf Vordermann gebracht.

25.05.2021 / 13:29 / von: mma/avi
Seite drucken Kommentare
1
Der Zivilschutz ist eifrig beim Rückbau des Impfschiffes. (Bild: TOP-Medien/Andrea Vieira)

Der Zivilschutz ist eifrig beim Rückbau des Impfschiffes. (Bild: TOP-Medien/Andrea Vieira)

Die MS Thurgau wird für die Passagiere wieder auf Vordermann gebracht. (Bild: TOP-Medien/Andrea Vieira)

Die MS Thurgau wird für die Passagiere wieder auf Vordermann gebracht. (Bild: TOP-Medien/Andrea Vieira)

Die Impfkabinen werden zurückgebaut und das alte Mobiliar wieder an seinen Platz gebracht. (Bild: TOP-Medien/Andrea Vieira)

Die Impfkabinen werden zurückgebaut und das alte Mobiliar wieder an seinen Platz gebracht. (Bild: TOP-Medien/Andrea Vieira)

Ab Samstag wird die MS Thurgau wieder Passagiere befördern. (Bild: TOP-Medien/Andrea Vieira)

Ab Samstag wird die MS Thurgau wieder Passagiere befördern. (Bild: TOP-Medien/Andrea Vieira)

1
Schreiben Sie einen Kommentar

Sie war ein Kuriosum, hatte hohen Besuch und wurde als Erfolg gewertet: das Impfschiff MS Thurgau. Am 2. Februar wurde das Thurgauer Impfschiff im Beisein von Bundesrat Alain Berset in Betrieb genommen. Am Pfingstsonntag wurde auf dem Schiff der letzte Piks gesetzt. Jetzt wird das Schiff wieder für einen ursprünglichen Zweck eingesetzt – als Kursschiff.

Doch dafür muss es zuerst wieder zurückgebaut werden. Im Hafen von Romanshorn wird derzeit gehämmert, geschraubt und geputzt, damit am Samstag wieder Passagiere auf dem Schiff begrüsst werden können.

RADIO TOP hat den Zivilschutz bei den Umbauarbeiten auf der MS Thurgau besucht:

audio

Es steht allerdings noch einiges auf der To-do-Liste, wie Jürg Kuhn vom Thurgauer Zivilschutz gegenüber RADIO TOP erklärt: «Zuerst werden wir die ganze IT aus dem Schiff entfernen, danach werden wir die ganzen Bauten wie beispielsweise die Impfkabinen entfernen und zum Schluss wieder Tische und Stühle im Schiff installieren.» Vor allem das Ausbauen der zusätzlichen Wände sei eine Herausforderung.

Auch das Impfequipment wird ausgeräumt. Dieses geht ins Impfzentrum nach Weinfelden, wie Adriano Mari von der Klinik Hirslanden, welche die Impfkampagne im Thurgau betreut, erklärt. Dort, wie auch in Frauenfeld, wird weiterhin geimpft. Durch die Verfügbarkeit von mehr Impfstoff können dort nun weitere Impfstrassen in Betrieb genommen werden.

Im Interview mit TELE TOP sprechen Andrea Ruf, Geschäftsführerin der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt, und Adriano Mari über den Rückbau der MS Thurgau:

video

 

Beitrag erfassen

Röbi vom See
am 25.05.2021 um 23:34
Das Impfschiff war nur ein PR Gag. Mit weniger als 10% von Weinfeldens Kapazität nicht erforderlich. Insbesondere da dort der Platz zum Ausbau ja problemlos vorhanden war. Aber für die SBS wars bestimmt ein willkommenes Zubrot, wesentlich attraktiver als die Kursschifffahrt rechtzeitig richtig zu starten.