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«Die Schulleitungen sind an der Belastungsgrenze angelangt»

Während der Coronapandemie müssen Schulleitungen mit einem erheblichen Mehraufwand umgehen, der Druck ist hoch. Laut dem Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter Thurgau braucht es auf Dauer neue Lösungen.

30.11.2021 / 11:49 / von: nzu
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Schulleitungen wissen jeweils nicht, ob am nächsten Tag genügend Lehrer und Lehrerinnen für ihre Klassen bereit stehen. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Schulleitungen wissen jeweils nicht, ob am nächsten Tag genügend Lehrer und Lehrerinnen für ihre Klassen bereit stehen. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

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Für Schulen ist die Coronapandemie eine grosse Herausforderung. Schon vor der Pandemie kämpften Schulen mit einem Schulleiter- und Lehrermangel. Während Corona hat sich die Situation noch verschärft. «Es gab bei den Testungen einen massiven Mehraufwand», sagt Magnus Jung, Präsident des Verbands der Schulleiterinnen und Schulleiter Thurgau. Zudem müssten ständig Stellen, die wegen einer Quarantäne kurzfristig ausfallen, temporär neu besetzt werden.

Im Beitrag von RADIO TOP erklärt Magnus Jung, wie hoch die Belastung der Schulleitungen momentan ist:

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Sie wüssten am Morgen nicht, ob das Personal für den nächsten Tag vorhanden ist. «Wir haben eine grosse Planungsunsicherheit», so Jung. Deshalb seien sie auch auf Studierende der PH Thurgau als Stellvertretende angewiesen. Der Mehraufwand und die Ungewissheiten sind trotzdem da. Magnus Jung sagt: «Es ist in der Tat so, dass wir die Belastungsgrenze erreicht haben.»

Deshalb müssten auf Dauer sicher Lösungen gefunden werden. «Wir sind im Gespräch mit unseren Bildungspartnern und diskutieren, welche Ressourcen es braucht und wie diese bereitgestellt werden können», so Jung. «Es müssen individuelle Lösungen gesucht werden.»

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