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Die Stellenmeldepflicht fordert künftig mehr Personal

Seit der Einführung der Stellenmeldepflicht vor drei Monaten ist die Zahl der gemeldeten Stellen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Thurgau massiv gestiegen. Mit den Vermittlungen ist das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) aber noch nicht zufrieden.

12.10.2018 / 11:45 / von: eob
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Baumer Electric AG und das Amt für Wirtschaft des Kantons Thurgau ziehen Bilanz zur Stellenmeldepflicht. (Bild:RADIO TOP/Raphael Wallimann

Baumer Electric AG und das Amt für Wirtschaft des Kantons Thurgau ziehen Bilanz zur Stellenmeldepflicht. (Bild:RADIO TOP/Raphael Wallimann

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Aus der Masseneinwanderungsinitiative ist die Stellenmeldepflicht entstanden. Seit gut drei Monaten müssen Schweizer Unternehmen in Branchen mit einer Arbeitslosigkeit von mehr als acht Prozent ihre offenen Stellen dem Arbeitsvermittlungsamt RAV melden. Damit wird die Masseneinwanderungsinititative, die vor vier Jahren angenommen wurde, umgesetzt. Dies ist für das RAV ein grosser Mehraufwand, sagt der RAV-Leiter des Kantons Thurgau, Heinz Erb. Wegen der Stellenmeldepflicht bräuche das RAV des Kantons Thurgau künftig mehr Personal.

Betroffen von der Stellenmeldepflicht ist auch das Technologieunternehmen Baumer Electric AG in Frauenfeld. Der Geschäftsführer Gerold Eger, hatte grossen Respekt vor der Einführung der Stellenmeldepflicht. Er dachte, dass «ein administrativer Prozess mehr auf sie zukäme, der nicht zur Wettbewerbsfähigkeit beiträgt».

Im TELE TOP-Beitrag zieht der Geschäftsführer eine erste Bilanz:

video

Die Auswirkungen für Unternehmen und das RAV durch die Stellenmeldepflicht bei RADIO TOP:

audio

Bisher wurden in den ersten drei Monaten der Stellenmeldepflicht im Kanton Thurgau drei Mal so viele Stellen gemeldet, wie normal. Das RAV geht davon aus, dass sich die Stellenmeldungen mit der Einführung der 5-Prozent-Hürde in zwei Jahren nochmals verdreifachen wird.

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