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Drohnentechnik soll in der Thurgauer Landwirtschaft eingesetzt werden

Drei Thurgauer Kantonsräte setzen sich für Innovation in der Landwirtschaft ein. Sie wollen mit Geld vom Kanton den Einsatz von Drohnen- und Satellitentechnik im Thurgau fördern. Doch die Regierung ist vom Vorstoss nicht überzeugt.

12.10.2021 / 07:32 / von: jgu
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Auch in der Landwirtschaft sollen die fliegenden Helfer eingesetzt werden.(Symbolbild: Pixabay.com/DJI-Agras)

Auch in der Landwirtschaft sollen die fliegenden Helfer eingesetzt werden.(Symbolbild: Pixabay.com/DJI-Agras)

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Um die Effizienz in der Landwirtschaft zu steigern und dabei die Emissionen zu senken, erwarten die drei Initianten Stefan Leuthold (GLP, Frauenfeld), Toni Kappeler (GP, Münchenwilen ) und Daniel Vetterli (SVP, Rheinklingen) Unterstützung für ihren Vorstoss «Innovation mit Satelliten- und Drohnentechnik in der Landwirtschaft».

Von 2022 bis 2027 sollen jährlich 950'000 Franken aus dem Kantonshaushalt in den Aufbau eines drohnengestützten Systems fliessen, berichtet die Thurgauer Zeitung. So soll die Biodiversität so wie die landwirtschaftliche Produktion mit modernster Technik gesteigert werden.

Die Regierung war jedoch nicht begeistert von dem Vorstoss. Es sei keine neue Finanzierung in diesem Bereich nötig, da auch bereits ein Topf zur Verfügung stehe um die Biodiversität zu fördern, schreibt die Kantonsregierung in ihrer Stellungnahme.

Während die drei Kantonsräte die Thurgauer Landwirtschaft innovativ positionieren und national ein Zeichen setzen wollen, verweist die Regierung auf eine ihrer Auffassung nach unklarer Zielsetzung der Motion auf bereits Geleistetes und die vergleichsweise hohen Kosten.

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