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«Ein Angriff auf die Meinungsfreiheit»

Am Sonntag wurde das Restaurant des Thurgauer Gastro-Präsidenten Ruedi Bartel mit Schweinefüssen und Blut verwüstet. Der Grund: Er äusserte sich positiv zu einer Impfpflicht. Die Thurgauer Regierung verurteilt den Angriff scharf.

13.09.2021 / 20:40 / von: mst/mle
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Am Sonntag wurde das Restaurant des Thurgauer Gastro-Präsidenten Ruedi Bartel mit Schweinefüssen und Blut verwüstet. (Screenshot: TELE TOP)

Am Sonntag wurde das Restaurant des Thurgauer Gastro-Präsidenten Ruedi Bartel mit Schweinefüssen und Blut verwüstet. (Screenshot: TELE TOP)

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Regierungspräsidentin Monika Knill (SVP) findet deutliche Worte zum Vorfall vom Sonntag: «Gegenüber solchen Ausschreitungen, Sachbeschädigungen und Drohungen haben wir eine Nulltoleranz. Wir bedauern, was Herr Bartel ertragen musste.»

Am Sonntag wurde das Restaurant des Thurgauer Gastro-Präsidenten und SVP-Kantonsrats in Balterswil mit Schweinefüssen und Blut verunstaltet. In einem Interview zur Zertifikatspflicht in Restaurants äusserte sich Ruedi Bartel positiv zu einer Impfpflicht. Mit dieser Äusserung zog er den Zorn von Impfgegnern auf sich.

Für die Thurgauer Regierung ist nun wichtig, dass die Bevölkerung wegen Corona nicht noch weiter auseinanderdriftet. Trotz unterschiedlicher Meinungen sollen sich die Menschen mit Respekt und Toleranz begegnen, die Meinungsäusserungsfreiheit sei sehr wichtig. «Nicht Andersdenkende sind unsere Feinde, sondern das Virus», sagt die Regierungspräsidentin Monika Knill.

Was Thurgauer Politiker von links und rechts zum Vorfall sagen, im Beitrag von TELE TOP:

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