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Ein Drittel der Thurgauer wohnt im «klassischen» Einfamilienhaus

Fast die Hälfte der Thurgauerinnen und Thurgauer wohnen in den eigenen vier Wänden. Die Wohnungen werden allerdings kleiner. Das zeigen die neusten Zahlen der Dienststelle für Statistik.

12.08.2019 / 13:52 / von: mma
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Rund ein Drittel der Thurgauer Haushalte wohnt in einem Einfamilienhaus. (Symbolbild: Pixababy.com/Markus Baumeler)

Rund ein Drittel der Thurgauer Haushalte wohnt in einem Einfamilienhaus. (Symbolbild: Pixababy.com/Markus Baumeler)

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47 Prozent der Thurgauer Haushalte sind Wohneigentümer. Dies zeigen die neusten Zahlen der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau. Der grösste Teil davon, 37 Prozent aller Haushalte, wohnt in Einfamilienhäusern. Insbesondere Familien, aber auch kinderlose Paare wohnen in einem Einfamilienhaus.

Seit 2010 stagniert die Wohneigentumsquote im Kanton. Festzuhalten sei gemäss Mitteilung, dass insbesondere das Stockwerkeigentum klar an Bedeutung gewonnen habe. So lebten 1990 nur gerade 2 Prozent der Haushalte in einer Eigentumswohnung, heute sind es 10 Prozent.

Anders sieht es in den zehn grossen Thurgauer Gemeinden aus. In Münchwilen und Aadorf sind über 55 Prozent der Haushalte Wohneigentümer, in den städtischen Gemeinden Kreuzlingen, Arbon, Frauenfeld, Weinfelden, Romanshorn und Amriswil weniger als 40 Prozent.

Mietzins stagniert

Rund die Hälfte der Thurgauer Haushalte wohnt zur Miete. In den vergangenen Jahren sind die Mieten im Kanton allerdings kaum gestiegen. 2017 zahlten Mieter im Schnitt 1‘213 Franken Netto-Mietzins. Für eine 4-Zimmer-Wohnung – der im Thurgau am häufigsten vorkommenden Wohnungsgrösse – liegt der monatliche Mietpreis im Mittel bei 1‘337 Franken. Nach dem Anstieg in den 2000er-Jahren sind die Mieten in den vergangenen Jahren im Kantonsschnitt kaum mehr gestiegen.

Auch hier unterscheiden sich die grossen Gemeinden des Kantons. In Bischofszell und Arbon gibt man beispielsweise für eine 4-Zimmer-Wohnung im Mittel weniger als 1‘200 Franken Miete im Monat aus, deutlich weniger als etwa in Aadorf, Kreuzlingen oder Frauenfeld. Dabei sei jedoch zu berücksichtigen, dass sowohl in Bischofszell als auch in Arbon der Anteil an Neubauten vergleichsweise niedrig sei, heisst es in der Mitteilung.

Trend zu kleineren Wohnungen

Bis vor wenigen Jahren war die durchschnittliche Wohnungsgrösse stetig gestiegen. Inzwischen sei wieder ein Trend hin zu kleineren Wohnungen zu beobachten: Eine heute gebaute Wohnung hat im Schnitt 115 m2 Wohnfläche, bei den in den Jahren 2001 bis 2010 entstandenen Wohnungen sind es 150 m2. Im Schnitt lebt jede Thurgauerin und jeder Thurgauer auf rund 50 m2 Wohnfläche. In zwei Drittel der Haushalte wohnen nur eine oder zwei Personen.

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