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Einzig die Königspinguine spazieren durch den Zoo

Der Zoo Zürich bleibt bis mindestens Ende Februar für die Besucherinnen und Besucher geschlossen. Und trotzdem: Der Alltag im Zoo muss weitergehen. Am Donnerstag konnten sich Medienschaffende einen Eindruck vom neuen, alten Alltag machen.

14.01.2021 / 17:13 / von: mle
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Einzig die Königspinguine spazieren durch den Zoo. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

Einzig die Königspinguine spazieren durch den Zoo. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

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(Bild: RADIO TOP/Sarah Buchmann)

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Der Bundesrat hat am Mittwoch die Corona-Massnahmen verschärft und sie bis Ende Februar verlängert. Davon betroffen ist auch der Zoo Zürich. 

Dies, obwohl der Zoo eigenen Angaben nach mit seinen rund 25 Hektaren Fläche unter freiem Himmel, ausgewiesenen Schutzkonzepten und einer seit Juni 2020 selbst auferlegten maximalen Personendichte von einer Person pro 10 Quadratmetern über Schutzmassnahmen verfüge, die teilweise umfangreicher seien als jene von Skigebieten oder Shoppingzentren.

Trotzdem, der Zoo Zürich «versteht und unterstützt die getroffenen behördlichen Massnahmen, die zu einer Reduktion der COVID-19-Erkrankungen führen sollen», schreibt er auf seiner Webseite. Anzumerken sei aber, dass der Zoo weder in der ersten Schliessung noch jetzt Hilfen für Umsatzausfälle erhalten habe.

Als weitläufige Parkanlage erhoffe sich der Zoo Zürich indes, dass bei allfälligen Lockerungen der Massnahmen der Zoo dieses Mal nicht wieder an letzter Stelle stehen wird. Dass Zoos im ersten Lockdown erst rund zwei Monate nach Massagesalons und Tattoostudios und einen Monat nach den Museen wiedereröffnen konnten, nahm der Zoo Zürich damals zur Kenntnis.

«Diese Staffelung der Wiedereröffnungen unserer Belegschaft und unseren Zoofans schlüssig erklären zu können, überstieg allerdings unsere Fähigkeiten», sagt Zoodirektor Severin Dressen dazu. Eine erste Bilanz nach der Wiedereröffnung fiel damals eher durchzogen aus.

Tierwohl weiterhin an erster Stelle

Während der Zoo Zürich für die Besucherinnen und Besucher geschlossen ist, nimmt der Alltag für die Tiere weiterhin seinen gewohnten Gang. Mittels Live-Webcams und den Social-Media-Kanälen des Zoos kann man weiterhin am Zooalltag teilhaben.

Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger stellen jeden Tag die Versorgung der Tiere sicher, die zooeigenen Handwerker kümmern sich um die Wartung der komplexen technischen Anlagen und die Gärtner bereiten die Grünflächen für den Frühling vor. Sonst bleibt der Zoo derzeit leer. Einzig die Königspinguine spazieren täglich durch den Zoo, auf etwas erweiterten Routen als sonst.

Arbeiten für die Zukunft

Auch wenn der Zoo Zürich durch die Schliessung in einer unerfreulichen Lage ist, arbeitet die Belegschaft intensiv an der Zoo-Weiterentwicklung und auf die Wiedereröffnung hin. Zudem arbeite der Zoo mit Hochdruck daran, seine Zukunft jetzt zu planen, so dass der Zoo Zürich trotz Schliessung noch dieses Jahr den von Zoodirektor Severin Dressen angekündigten Entwicklungsplan 2050 vorstellen kann.

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