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Energiemangellage: Ostschweizer Kantone bitten Bundesrat um nationalen Krisenstab

Die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) bittet den Bundesrat, einen nationalen Krisenstab zur Bewältigung der Energiemangellage einzusetzen und die Kantone mit einzubeziehen. Dadurch soll der Informationsfluss zwischen Bund und den Kantonen sichergestellt werden.

08.09.2022 / 11:27 / von: lro
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Die Ostschweizer Kantone wollen einen nationalen Krisenstab zur Bewältigung der Energiemangellage, in dem die Kantone mit einbezogen sind. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Ostschweizer Kantone wollen einen nationalen Krisenstab zur Bewältigung der Energiemangellage, in dem die Kantone mit einbezogen sind. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Aktuell finden zwischen Bund und Kantonen keine regelmässigen Absprachen zur Vorbereitung auf die zu erwartende Gas- und Strommangellage statt. Das will die Ostschweizer Regierungskonferenz ändern. In einem gemeinsamen Schreiben bitten die Ostschweizer Kantone den Bundesrat, einen departementsübergreifenden Krisenstab auf Stufe Bund einzusetzen. Ausserdem sollen die Kantone miteinbezogen werden, sodass der Informationsfluss gewährleistet ist. Die Ostschweizer Kantonsregierungen arbeiten mit ihren Krisenstäben bereits mit Hochdruck daran, die Risikoanalyse im Hinblick auf die drohende Gas- und Strommangellage vorzunehmen und den Handlungsbedarf sowie mögliche Massnahmen zu identifizieren.

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Henry
am 11.09.2022 um 20:09
Das ist fuer mich unverstaendlich, warum die Ostschweiz als Konton der Schweiz nicht in das energetisches Gesamtkonzept eingebunden ist und dafuer kaempfen muss, wie jeder andere Kanton behandelt zu werden.
Jomtien
am 09.09.2022 um 09:09
Ob dieser Bundesrat ein Interesse an einer solchen Sitzung hat ist sehr zweifelhaft, denn für den Bundesrat beginnt die Schweiz erst bei Zürich bis in den Westen . Der Osten der Schweiz war und ist für den Bundesrat ein Stiefkind und somit nicht so wichtig wie der Rest der Schweiz .